Tödliche Aufstände in Kirgisistan: Bald auch in Amerika

Kurt Nimmo, Infowars.com, 07.04.2010

Aufstände gegen die korrupte Regierung in Kirgisistan hatten hunderte von Toten zur Folge. Tausende von Demonstranten erstürmten die wichtigsten Regierungsgebäude in Bischkek, der Hauptstadt des Landes, setzten die Staatsanwaltschaft in Brand und plünderten die Zentrale des staatlichen Fernsehsenders. Regierungsbeamte wurden schwer verletzt und es wurde auch von getöteten Beamten berichtet.

„Über die Korruption der Regierung und eine kürzlich aufgetretene Kostenexplosion entzürnte Demonstranten plünderten die staatliche Fernseh- und Radiostation und marschierten in Richtung des Innenministeriums.“ berichtete MSNBC. „Spezialeinheiten der Polizei eröffneten das Feuer um die Menschenmenge vom Sitz der Regierung zurückzudrängen.“

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2009 warnte die Kredithaioperation der Bankster, der Internationale Währungsfonds (IWF), davor, dass dieses Jahr aufgrund der weltweiten Finanzkrise für die kirgisische Wirtschaft ein „sehr schwieriges“ würde. „Mit Sicherheit gibt es das Risiko einer weiteren Verschlechterungen der Situation.“ so der IWF in einer Erklärung.

Seit dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion erlag Kirgisistan der ausgeklügelten Falle „externer Schulden“. Das meiste dieser Gelder schuldet Kirgisistan den „gewerblichen“ Bankstern, dem IWF und der Weltbank. 2009 hatte das Land Schulden in Höhe von USD 3,467 Milliarden.

Die Situation in Kirgisistan folgt Aufständen in Griechenland, welche dort vor ein paar Wochen wegen angedachter Austeritätsmaßnahmen stattgefunden hatten.

Laut dem Trendforscher Gerald Celente wird sich Amerika bis zum Jahre 2012 in ein Entwicklungsland verwandeln und es wird zu Nahrungsmittelaufständen, Hausbesetzungen, Steuerrevolten und Märschen für Arbeitsplätze kommen.

2007 berichtete das Strategic Institute des U.S. Army War College, dass man während einer Wirtschaftskrise möglicherweise Truppen einsetzen müsse um Proteste und einen Ansturm auf die Banken einzudämmen.

„Großflächige zivile Gewalt innerhalb der Vereinigten Staaten würde das Verteidigungsestablishment dazu zwingen seine Prioritäten gänzlich neu zu gewichten um die grundlegende Ordnung im Inland und die Sicherheit der Menschen zu verteidigen.“ so eine Untersuchung des War College.

2008 warnte der leitende Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn, dass die westlichen Länder sich während einer Wirtschaftsdepression Bürgerunruhen gegenübersehen könnten. „Soziale Unruhen könnten in vielen Ländern auftreten – dazu zählen auch die Industrieländer“, wenn man mit der Wirtschaftskrise nicht vernünftig umgehe, so Strauss-Kahn.

Die Strafverfolgungsbehörden in den USA haben sich systematisch auf diese Zwangsläufigkeit vorbereitet.

Als Reaktion auf den Bericht des Strategic Institute des U.S. Army War College erklärten Polizei und Bundespolizei in Arizona gegenüber dem Phoenix Business Journal, dass sie über weitreichende Pläne verfügen um sozialen Unruhen zu handhaben, worunter auch durch wirtschaftliche Notlagen hervorgerufene Unruhen fallen.

„Das Polizeidepartment von Phoenix erwartet aktuell keine Bürgerunruhen, aber wir trainieren und bereiten uns immer für alle möglichen Themen im Hinblick auf Bürgerunruhen vor. Wir haben eine taktische Spezialeinheit welche fortwährend trainiert und schon oft wegen aller möglichen mit Bürgerunruhen in Zusammenhang stehender Dinge eingesetzt worden ist.“ erklärte der Polizeisprecher von Phoenix, Andy Hill, am 17.12.2008 gegenüber der Zeitung.

2008 koordinierte die Polizei von Arizona ein gemeinsames Training mit der US-Heimatschutzbehörde und dem Northern Command des Pentagon.

Im Februar dieses Jahres trainierte die Polizei der Gemeinde Bossier des US-Bundesstaates Louisiana für ein praktisch aus dem Alten Testament stammendes „Ende der Welt“-Szenario. Die Polizisten planen mit dem Einsatz von Freiwilligen, die das aktive öffentliche Sicherheitspersonal ergänzen und an entscheidenden Stellen platziert werden um wichtige Bereiche der Gemeinde vor Plünderern und Aufständischen zu schützen. Zu den zu schützenden Orten gehören Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Krankenhäuser und andere Orte öffentlichen Lebens. Die freiwilligen Helfer der Polizei werden Zugang zu Maschinengewehren mit Kaliber 0.5 erhalten um Plünderer und Aufständische abzuwehren.

Northern Command ist ausdrücklich damit beauftragt im Rahmen der Aufrechterhaltung der Regierung das Kriegsrecht zu implementieren. Das Gesetz mit dem Titel „Military Commissions Act of 2006“ hob Beschränkungen des „Posse Comitatus Act“ auf um die zivile Regierung zu unterstützen. Letzteres Gesetz hatte die Zusammenarbeit zwischen Militär und örtlichen Strafverfolgern eingeschränkt. In Ergänzung zu dem „Military Comissions Act“ von 2006 ist auch die Direktive DODD 3025 des US-Verteidigungsministeriums zu sehen, die es Militärkommandeuren in Notsituationen erlaubt im Inland Maßnahmen zu ergreifen.

Ist es möglich, dass Aufstände vom Umfang, wie sie nun gerade in Kirgisistan stattfinden, auch in den Vereinigten Staat und in Westeuropa auftreten können? Das durchschnittliche Gehalt in Kirgisistan beläuft sich gerade mal auf ein paar hundert Dollar im Jahr, aber wie Celente und Andere hinwiesen, befindet sich unser Lebensstandard auf Talfahrt in Richtung einer Dritte-Welt Jauchegrube aus Armut und Elend.

Der frühere Chef der Federal Reserve, Paul Volcker, erklärte gestern, dass die Regierung den Willen habe eine lähmende Mehrwertsteuer und eine CO2-Steuer einzuführen und den aktuellen Verlauf noch zu beschleunigen.

Es gibt keinen bedeutenden Unterschied zwischen den Vereinigten Staaten und Kirgisistan – hier im Land gibt es Millionen Feuerwaffen.

Das ist auch der Grund für die aktuell stattfindende heftige Propagandakampagne der Regierung und der Massenmedien gegen Milizen, die patriotische Bewegung und die konstitutionelle Tea-Party Bewegung und den Versuch den zweiten Verfassungszusatz, das Recht auf Waffenbesitz, zu untergraben.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann als Reaktion auf das geschaffene Auseinanderbrechen der Wirtschaft in Amerika Gewalt ausbrechen wird. Diese Gewalt wird dann bei Weitem schlimmer sein, als irgendetwas, was wir in Kirgisistan sehen.

Die Zeit läuft. Wir haben noch ein kleines Handlungsfenster um mit dem allergrößten Wirtschaftsverbrechen seit der geschichtlichen Aufzeichnung Schluss zu machen, das von einem Kartell von Auslandsbankern und ihren Lakaien begangen wird.

Wenn sie nicht aufgehalten werden, dann sieht es – wie Celente warnt – in der Tat düster aus.

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