Schuldenkrise: Warum der nächste Finanz-Crash weit schlimmer ausfallen wird als der letzte

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 03.05.2014

Mit jedem Abwärtsschwung dieser 51,6 Jahre langen Welle des Economic Confidence Model fällt der wirtschaftliche Rückgang schlimmer aus, während die Volatilität weiter zunimmt. Das gehört zu dem Aufbauprozess, der so lange anhält, bis wir 2032 den kataklysmischem Einbruch erreichen.

Die Umfragen in Österreich sind diesbezüglich sehr interessant, da Österreich auch aus historischer Sicht den Leitindikator darstellt. Selbst der Bankenzusammenbruch nahm 1931 in Österreich seinen Anfang.

Die aktuellen Umfragen in Österreich zeigen die Probleme, die vor uns liegen. Gerade einmal 7% der Österreicher denken überhaupt über Gold als Investment nach. Darüber hinaus glauben 51% aller Österreicher nicht daran, dass in Europa in den kommenden zwölf Monaten eine Wirtschaftserholung einsetzen wird. Was machen die Österreicher? Sie horten ihr Bargeld in Form von Sichteinlagen.

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Wenn die Wirtschaft das nächste Mal auf Talfahrt geht, werden wir von einem viel höheren weltweiten Arbeitslosenniveau aus starten – das Niveau ist gegenwärtig mehr als doppelt so hoch wie zu Beginn der Großen Depression in den 1930er Jahren. Würden wir bei der Arbeitslosenrate denselben prozentualen Sprung vollziehen wie damals, wo die Arbeitslosenrate von 5% auf 25% stieg, würde die Arbeitslosenrate von den heutigen 12% auf 60% steigen.

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60% scheinen ein wenig drastisch. Nichtdestotrotz wird die Arbeitslosigkeit das Niveau von 25% übersteigen und aller Vorausschau nach wird dieser Anstieg der Arbeitslosigkeit in zunehmendem Maße durch einen Zusammenbruch des Staatssektors angeheizt werden. All die Menschen, die zurzeit für die Kommunalverwaltungen arbeiten, werden dann im Regen stehen.

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Wie wir anhand des nachfolgenden Charts sehen können, kam es mit der Entwicklung des Verbrennungsmotors und der Fertigung von Traktoren zu einen Zusammenbruch der in der Landwirtschaft beschäftigen Bevölkerung – dort wurden Arbeitsplätze vernichtet. Und genau derselbe Trend findet derzeit mit dem Internet statt.

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Überdies befindet sich der Staat in einem riesigen Bullenmarkt. Bis 1980 war der Anteil der staatlich beschäftigen Arbeitnehmer von 22% auf 33% gestiegen – und heute nähert sich dieser Prozentsatz der Marke von 40% an. Diese Karrierepolitiker bekommen einfach nicht in ihren Kopf, dass sie sich in das neue große böse Imperium verwandelt haben. Nein, es ist nicht Russland oder China – es sind unsere Karrierepolitiker, die darauf aus sind, die Menschen massiv auszubeuten, um ihren eigenen Lebensstil weiter aufrecht zu erhalten.

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