Euro-Crash: Euro-Krise wird bald wieder explodieren; die Zeit, um sich vorzubereiten, wird langsam knapp

„Das Entscheidende ist, dass Länder wie Deutschland, Finnland und Österreich die PIIGS-Länder nicht auf immer und ewig stützen können. Das europäische Experiment hat ein Verfallsdatum – es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die Bürgerunruhen in Europa für eine Destabilisierung sorgen werden.“

King World News, 15.05.2014

Keith Barron, ein legendärer Vertreter der Edelmetallbranche, warnte King World News heute, dass die Zeit, um sich auf den Ausbruch der nächsten globalen Krise vorzubereiten, davonläuft. Barron, der große weltweite Unternehmen berät und für einen der größten Goldfunde der letzten 25 Jahre verantwortlich zeichnet, sagte überdies voraus, dass das Chaos als erstes in Europa ausbrechen wird.

Barron: „In Europa brauen sich gegenwärtig weitere Probleme zusammen, weil die tragische Situation der PIIGS-Länder nicht einmal ansatzweise gelöst worden ist. Mario Draghi und die Europäische Zentralbank werden diesen Sommer einige radikale Maßnahmen einleiten müssen, um die Problem ein weiteres Mal abzuwehren.

Doch letztlich wird sich die europäische Krise nur noch weiter beschleunigen und wir werden erleben, wie der Euro auseinanderbricht. Ganz gleich, was die Europäische Zentralbank bisher getan hat, sie ist anscheinend nicht in der Lage, die Arbeitsmarktsituation in Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland und Italien zu verbessern.

Das ist der Grund, warum in Europa gerade der Boden für die nächste große Krise bereitet wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, denn die Menschen haben keine Arbeit mehr. Und das werden sie nur eine bestimmte Zeit lang tolerieren, bevor sie wieder auf die Straße gehen. Die King World News Leser müssen begreifen, dass sich die Europäische Zentralbank gegenwärtig darauf vorbereitet, die Druckerpresse wieder anzuwerfen, aber das Entscheidende ist, dass das für Europa sehr, sehr schlimm enden wird.

Der Westen hat in Wahrheit keine Möglichkeit, sich seiner riesigen und beispiellosen Probleme auf elegante Art und Weise zu entledigen. In den USA würden sie beispielsweise eine ohnehin bereits anfällige Wirtschaft crashen, sollten sie die Zinssätze anheben, aber noch gravierender ist, dass das Haushaltsdefizit dadurch noch schlimmer gemacht werden würde. Der einzige Grund, warum die USA in der Lage gewesen sind, das Haushaltsdefizit nach unten zu manipulieren, ist, dass die US-Notenbank die Zinssätze kontrolliert.

Sollte es in den USA zu einem Anstieg der Zinssätze kommen, wird es praktisch umgehend unglaubliche Probleme geben. Das ist die Art von Dingen, mit denen zurzeit alle westlichen Länder konfrontiert sind. Und das ist auch der Grund, warum wir zurzeit weltweit Gelddruckmaßnahmen auf einem Niveau beobachten können, das beispiellos ist. Das ist auch der Grund, warum das gesamte weltweite Finanzsystem auf dem Spiel steht – wir stoßen hier aktuell in unbekanntes Terrain vor.

In den kommenden 12 Monaten wird die US-Regierung mit Sicherheit alles in ihrer Macht stehende tun, um die Lage unter Kontrolle zu halten, aber in Europa wird die Situation meines Erachtens hochkochen. Das Entscheidende ist, dass Länder wie Deutschland, Finnland und Österreich die PIIGS-Länder nicht auf immer und ewig stützen können. Das europäische Experiment hat ein Verfallsdatum – es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die Bürgerunruhen in Europa für eine Destabilisierung sorgen werden.

Es wird sehr interessant sein, zu erfahren, was bei den kommenden Wahlen des Europaparlaments mit UKIP passieren wird. Laut den Umfragen scheint es so zu sein, als würde es bei UKIP einen enormen Zuwachs geben. Und dann können wir gegenwärtig auch noch zahlreiche andere Arten von separatistischen Bewegungen beobachten. In Venedig denkt man darüber nach, Italien zu verlassen. Die Provinz, in der sich Barcelona befindet, droht damit, Spanien zu verlassen. Die Leute haben einfach keine Lust, für ihre schwachen EU-Nachbarn zu zahlen.

Wir befinden uns nun also in unbekanntem Terrain, und eine Krise kann aus heiterem Himmel über uns hereinbrechen. Und die Krise wird aus heiterem Himmel über uns hereinbrechen – ich kann Ihnen nur nicht sagen, wann es der Fall sein wird. Und das wird beim Goldmarkt als Auslöser dienen. Die Menschen müssen jetzt reagieren, um sich auf die Gefahren, mit der die Welt konfrontiert ist, vorzubereiten, denn die Zeit wird langsam knapp.“

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