Bankster verbünden sich mit Federal Reserve um Billionen an Rettungsgeldern geheim zu halten

Die Banken sagen, dass sie vor den US-Bundesgerichtshof ziehen um die Offenlegung zu verhindern

Steve Watson, Infowars.net, 15.04.2010

Die größten Privatbanken in den USA sind bereit den Weg bis zum US-Bundesgerichtshof zu gehen um die Veröffentlichung von Details bezüglich der geheimen Rettung in Höhe von USD 2 Billionen durch die Federal Reserve zu verhindern.

Bloomberg News berichtet, dass sich die Clearing House Association LLC, eine Gruppe zu der auch die Bank of America Corp. und JPMorgan Chase & Co. gehören, mit der Federal Reserve zusammengetan hat um gemeinsam gegen ein von Bloomberg eingebrachtes Gerichtsverfahren vorzugehen, durch das die Aufzeichnungen über die Notkredite der Fed offengelegt werden sollen.

Der Kampf um die Offenlegung hält an, seit die FED dabei versagte den Forderungen des Kongresses nach Transparenz nachzukommen.

Die Fed hat sich stets dagegen gewährt die Empfänger von fast USD 2 Billionen an Nothilfekrediten der amerikanischen Steuerzahler oder die die in Schwierigkeiten befindlichen Wertpapiere, welche die Zentralbank als Sicherheit akzeptierte, offenzulegen.

In einem Urteil des New Yorker Bezirksgerichts wurde angeordnet, dass der Verbleib von ungefähr USD 2 Billionen an Rettungsgeldern offengelegt werden muss, nachdem es der Fed nicht gelang den Richter zu überzeugen, dass diese Aufzeichnungen nicht unter das Informationsfreiheitsgesetz fallen sollten.

Bloomberg berief sich auf die Tatsache, dass es sich beim US-Steuerzahler um einen „unfreiwilligen Investoren“ der Banken des Landes handelt und die Risiken, die hinter den verliehenen USD 2 Billionen stehen, daher offengelegt werden müssen.

Nach weiterem Hinhalten wurde die Zentralbank in einem anderem Urteil vom US-Berufungsgericht in Manhattan erneut aufgefordert die Dokumente zu veröffentlichen. Wieder behauptete die Fed, dass die Offenlegung ihrer Unabhängigkeit schaden würde, Kreditnehmer stigmatisiert und Banken entmutigte würden weiter nach Nothilfen zu verlangen.

„Unsere Mitgliedsbanken sind sehr besorgt über eine in Echtzeit stattfindende Offenlegung der Informationen, die zu einen Ansturm auf die Banken führen könnte.“ sagte Paul Saltzman, der leitende Rechtsberater der Bankengruppe, in einem Interview vom gestrigen Tage. „Wir werden die Meinung der Zweiten Instanz nicht ohne eine Überprüfung auf sich beruhen lassen.“

Wenn der Antrag auf erneute Überprüfung abgelehnt wird, zieht die Bankengruppe vor den US-Bundesgerichtshof, fügte Saltzman hinzu.

Zu den Banken der in New York ansässigen Clearing House Group gehören auch Citigroup Inc., Bank of New York Mellon Corp., Deutsche Bank AG, HSBC Holdings Plc, PNC Financial Services Group Inc., UBS AG, U.S. Bancorp und Well Fargo & Co.

“Die Ablehnung [durch das Direktorium der Federal Reserve] die Namen der Kreditnehmer offenzulegen, macht eine öffentliche Kontrolle ihrer Handlungen unmöglich – es schützt vor jeglicher Einschätzung der Wirksamkeit der Handlungen des Direktoriums und verschleiert jegliche Verdunklung, Korruption, Betrug oder Missbrauch, die stattgefunden haben könnten.“ so Bloomberg in einem Schreiben an den Berufungsausschuss.

Es wird davon ausgegangen, dass sich der seit 2007 vom US-Steuerzahler aufgebrachte Betrag auf fast USD 25 Billionen beläuft. Diese Summe übersteigt bei Weitem die Kosten aller großen historischen Ereignisse der letzten 200 Jahren zusammengenommen, selbst unter Berücksichtigung der Inflation.

Die Steuerzahler werden komplett im Dunkeln darüber gelassen, wer das Geld erhielt und was damit gemacht wird.

Die Öffentlichkeit hat sich nahezu 18 Monate lang ungläubig angeschaut, wie der Vorsitzende der Federal Reserve, Ben Bernanke, es trotz wiederholten Nachfragens während der Anhörungen im Kongress und im Senat arrogant ablehnte zu erklären, wohin all die Rettungsgelder geflossen sind.

Es gibt keine Rechenschaft bezüglich der Ausgaben. Die Federal Reserve, die sich zum größten Teil im Besitz europäischer Bankeliten befindet und durch diese gesteuert wird, ist nie überprüft worden und gegenüber Niemanden verantwortlich, wie der frühere Vorsitzende Alan Greenspan erklärte:

Es überrascht daher wenig, dass die Auslandsbanker, die weiterhin an der Plünderung der US-Wirtschaft profitieren, die Geheimniskrämerei der Fed unterstützen.

Henry Paulson und sein Kumpane, der ehemalige Goldman Sachs Manager Neel Kashkari, stellten gemeinsam sicher, dass Bernanke und ihre Banker-Gangsterfreunde gut versorgt wurden, während Paulsen schamlos USD 200 Millionen an steuerfreien Goldman Sachs Profiten einstrich.

All dies folgt Paulsons gigantischem „Bauernfang“, als er den Kongress dazu verleitete das Rettungsgesetz zu verabschieden, unter dessen Regelungen ein USD 750 Milliarden Paket zum Aufkauf toxischer Schuldenpapiere verwendet werden sollte, die Gelder in Wirklichkeit jedoch dazu genutzt wurden scheiternde Finanzinstitutionen zu retten.

Eine gigantische private Firma und eine Schar von kleinen Banker-Bastarden, die an ihrer Zitze saugen, haben sich praktisch Billionengewinne an Steuerzahlergeldern unter den Nagel gerissen und zeigen buchstäblich den Mittelfinger, wenn die Frage aufkommt, wo das Geld hingegangen ist.

Unfassbar, dass dieser direkte Diebstahl eine „Rettung“ genannt wurde, die überhaupt keine Wirkung hat, außer, dass die Finanzkrise dadurch sogar noch weiter verschärft wurde und man es denselben Eliten auch noch erlaubte die Krise als Vorwand für die Zentralisierung der Kontrolle des Weltwirtschaftssystem auszunutzen.

Abgesehen von Ron Pauls Gesetzesvorschlage zur Überprüfung der Fed (Federal Reserve Transparency Bill) haben die Abgeordneten vor der Fed die Waffen gestreckt. Vielmehr versucht die Elite in Washington die Fed vor wirklicher Überprüfung sogar noch zu schützen.

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