Deutschland auf dem Schafott: Freier Fall der Wirtschaft beschleunigt sich

Propagandafront.de, 17.06.2010

Die zweite große Welle der sich immer weiter verschärfenden Wirtschaftskrise nimmt wieder Fahrt auf. Als die künstlich geschaffene Finanzkrise Mitte 2007 ihren Lauf nahm, stutzten viele Beobachter noch ungläubig und waren von der sich entwickelnden Wucht und Dynamik des Krisenverlaufs überrascht.

Mehr als drei Jahre nach der Krise haben mehr als 30 Millionen Menschen weltweit ihren Arbeitsplatz verloren. Viele dieser Menschen werden aufgrund persönlicher und makroökonomischer Sachverhalte nie wieder in reguläre Arbeit kommen – sie sind ausrangiert worden. In vielen Gegenden bleibt ihnen nur noch der Selbsterhalt durch einen eigenen Garten oder kleine Tätigkeiten, man hangelt sich von Job zu Job.

Die Regierungen haben es sich in der interdependenten Welt des kollektivistischen postdemokratischen Zeitalters nicht gewagt die Ökonomien ihrer Nationalstaaten zu schützen. Stattdessen hat man die Banken mit Billionen Euros beworfen, weil diese auf einmal als „systemrelevant“ galten. Billionen wurden mit der Gießkanne blindlings in der Wirtschaft versenkt. In Deutschland wurden per „Freihandvergabe“ Konjunkturgelder an Familienmitglieder oder alte Kumpels von früher verteilt. Man hat, um es auf einen Nenner zu bringen, Papiergeldschulden mit Papiergeldschulden beworfen.

Es gibt jetzt für Niemanden eine Ausrede mehr. Die Wirtschaftskrise ist immer noch da, sie ist nicht gegangen, sondern hat sich durch die Kungelei der überbordenden Staatskraken mit der Bankenmafia nur noch mehr verschärft. Diese Verschärfung der anhaltenden Wirtschaftsdepression ist jetzt vor aller Augen sichtbar. Offenkundiger denn je nimmt die nächste Phase der wirtschaftlichen Verwerfungen in Europa jetzt Fahrt auf und erreicht aller Vorausschau nach die freie Fall Geschwindigkeit.

Die Bankenkrise hat Europa wieder fest im Griff. Die Banken trauen sich gegenseitig nicht über den Weg. Laut Meldungen wurden alleine am Dienstag dieser Woche über Nacht EUR 380 Milliarden bei der Europäischen Zentralbank geparkt. Die Panik greift nun wieder massiv um sich. Wie desperat muss man sein, um sein Geld über Nacht für 0,25% wegzugeben und es nicht gewinnbringender zu investieren?

Der Refinanzierungsbedarf der europäischen Banken ist gigantisch. Die Banken müssen kurzfristig aufgenommene Kredite überrollen. Diese kurzfristigen Verbindlichkeiten stehen langfristigen Forderungen der Banken gegenüber – Forderungen, welche die Banken zum überwiegenden Teil nie wieder sehen werden und abschreiben können. Die deutschen Banken haben nicht patriotisch agiert, sondern verbrecherisch. Anstatt die deutsche Wirtschaft zu fördern und die Realproduktion anzuregen, haben sich diese psychopathischen Kretins aufgeführt, als wären sie die Götter des griechischen Olymps und haben die ganze Welt in ein Casino verwandelt.

Der kurzfristige Finanzierungsbedarf der europäischen Banken erfordert Billionen Euros an neuen Finanzspritzen. Alleine die 20 größten europäischen Banken müssen bis Ende 2012 EUR 800 Milliarden auftreiben um nicht sang- und klanglos unterzugehen.

Über all dem thront die Europäische Union – ein zentralistisch kollektivistisches Konstrukt, dass sich die Faschisten und Kommunisten nicht schöner hätten ausmalen können. Anstatt die Schotten dicht zu machen, fordern die EU-Bürokraten und ihre globalistischen Kumpane in den europäischen Länderregierungen noch mehr Zentralismus, was, um im Bild der Seefahrt zu bleiben, soviel heißt wie alle Luken zu öffnen.

Man kann Europa mit mehr Zentralismus retten, natürlich. Bürger aus Diktaturen wissen, dass man mit Spielgeld Jahrzehnte auskommen kann, aber nicht in Freiheit und auch nicht in Prosperität. Freiheit und Prosperität bedürfen freier Märkte und eines soliden Geldsystems. Dies kann mit einer zentralistischen Wirtschaftsregierung eines Europäischen Bundesstaates, den keiner wollte, und einer europäischen Einheitswährung, die keiner wollte, keinesfalls realisiert werden.

Die Länder müssen zu nationalen Währungen zurück, damit eine Feinsteuerung der nationalen Wirtschaft eingeleitet werden kann. Es muss den Ländern wieder erlaubt sein protektionistische Maßnahmen zu ergreifen um die heimische Wirtschaft zu schützen. Außerdem sollte man die Mähr einer unabhängigen Zentralbank aufgeben – von der hat Keiner etwas. Eine echte Republik braucht ein Geldsystem, was direkt vom Volk kontrolliert wird, sei es nun edelmetall- oder wirtschaftsleistungsgedeckt.

Wenn der wirkliche Wille bestünde Deutschland nicht im Namen der Globalisten auszurauben, dann könnte man sogar alle Geldeinlagen (nur Spareinlagen) deutscher Sparer garantieren und sie eben nicht rasieren. Deutschland hat das Leistungspotenzial dafür – die Ökofaschisten, Neomalthusianer und Globalisten haben uns noch nicht soweit heruntergewirtschaftet.

Wenn man die Krise nach der Agenda der Globalisten und Gutdünken weiterlaufen lässt, bzw. versucht auf Sichtflug im Wirtschaftswirbelsturm ungeahnten Ausmaßes eine Landung hinzubekommen, wird das für die die Deutschen unglaublich böse enden. Ich rede jetzt nicht von Ihnen, die meisten meiner hochgeschätzten Leser haben bereits viel erlebt, ich spreche hier von den kommenden Generationen.

Wie heute gemeldet wurde, befindet sich die Realproduktion weiter im freien Fall und das trotzt massiver Stützungsmaßnahmen in den letzten 18 Monaten. Das Statistische Bundesamt erklärte, dass alleine die Einnahmen des deutschen Handwerks in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 um rund 7% zurückgingen. In 2009 gingen die Einnahmen bereits um 5% zurück, 60.000 Menschen wurden voriges Jahr auf die Straße gesetzt, das sind reine Depressionswerte.

Wir können auch keine anderen Länder in Europa „retten“. Das ist sinnlos. Zum einen hat Deutschland überhaupt nicht die Kraft dazu und zum anderen fehlt der politische Wille. Die Politiker sitzen ihn ihren Fantasieburgen und bauen fleißig weiter an ihrem Projekt der Vereinigten Staaten von Europa. Da sie dabei die Menschen in Europa zu keinem Zeitpunkt fragten, stellt der aufmerksame Beobachter nun fest, dass am Ende ein Sowjeteuropa mit Diktaturverfassung dabei herausgekommen ist.

Sie stehen in der Verantwortung. Deutschland verfügt nicht über eine starke Freiheitstradition. Als Anhänger einer freiheitlich verfassten Republik ist es Ihre Pflicht sich gegen jeglichen Irrsinn auszusprechen, der dieser im Wege steht. Der Deutsche ist nicht für den Staat da, sondern der Staat ist ein Ausdruck des souveränen Freiheitswillens des Volks und hat sich den Interessen der Deutschen vollumfänglich zu fügen.

Wenn Deutschland den aktuellen Weg weitergeht, können Sie die Wirtschaftszahlen der Realwirtschaft und die Verwerfungen der Finanzwirtschaft ganz einfach in die Zukunft fortschreiben und wir landen in der totalen Katastrophe. Natürlich wird die Katastrophe von Irgendwem genutzt werden – dieses Spiel ist so alt wie der Pyramidenbau und hochrentabel. Aber wollen wir das?

Hoffen Sie das Beste und bereiten Sie sich auf das Schlimmste vor. Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, solange sie noch da sind. Sagen Sie Ihre Meinung und verteidigen Sie Ihre Freiheits- und Persönlichkeitsrechte. Kämpfen Sie um die Freiheit der künftigen Generationen, um Sie, werter Leser, geht es hier schon lange nicht mehr, was hier auf dem Spiel steht, ist die Zukunft Deutschlands.

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