Jim Sinclair: Anschnallen! Gold kennt nur noch eine Richtung

Bis Anfang Januar wird der Goldpreis auf USD 1.650 steigen

Jim Sinclair, JSMineset, 09.09.2010

Jetzt, wo die Erwartung bedeutender Preisanstiege bei Gold seitens verschiedener rationaler Quellen verbreitet wird, kann man sich einer Sache sicher sein und das sind USD 1.650. Ich erhalte zahlreiche E-Mails, in denen ich gefragt werde, ob es möglich ist, dass der Goldpreis bis Anfang Januar auf USD 1.650 steigt. Ich vermute, es handelt sich hier um zurückgebliebene und klamme Käufer von Call-Optionen, die genau das taten, wovor ich warnte, nämlich bei einer Investmentperspektive mit Optionen zu arbeiten.

Optionen sind Spekulationsobjekte, die man niemals länger 50% der Optionslaufzeit hält. Wenn man überzeugt ist, von dem was man tut, wechselt man stattdessen auf länger laufende Optionen.

Diejenigen, die Gold in Termingeschäften anbieten, werden es im Januar nicht für USD 1.650 handeln können, da der kurzfristige Zeithorizont großen Kursbewegungen entgegensteht. Diese Leute haben den Run ins Gold Ende 1979 und zu Anfang 1980 mit Sicherheit nicht miterlebt.

Ich bleibe bei dem, was ich bereits seit fast 10 Jahren sage. Gold wird am oder vor dem 14.01.2011 mit USD 1.650 pro Feinunze gehandelt werden. Das führte bei mir jedoch nie dazu mir teure Call-Optionen zu kaufen. Es verlieh mir vielmehr den Mut ohne Marge in Goldaktien und physisches Gold zu investieren.

Nach meinem Dafürhalten besteht überhaupt kein Zweifel darüber, dass die USD 1.650 Anfang 2011 kommen werden. Ich teilte Ihnen bereits mit, dass Martin Armstrong, einer der Meister des Timings, der Meinung ist, dass Gold sogar noch höher gehandelt werden wird und es Mitte bzw. Ende Juni 2011 einem Ausschlag kommt.

Die Goldbanken werfen das Gold reihenweise auf den Markt, während wir uns der USD 1.262 Marke annähern. Das ist eine enorme Verschwendung von Zeit und Geld, da Gold diesen Preis erreichen und die Marke durchbrechen wird. Die einzige Frage ist doch, ob Gold im Januar 2011 USD 1.650 oder im Juni 2011 USD 3.000 bis USD 5.000 erreichen wird.

Haben Sie irgendeine Vorstellung davon, wie viel Geld diejenigen gemacht haben, die bescheiden Gold in bar erwarben und es bei den Kurspitzen wieder verkauften? Das hat sich natürlich doof angehört, als ich den Möchtegernhändlern diese Taktik vorschlug.

Zwischen 1978 und 1980 hatte ich mit 22.000 Kontrakten auf steigende Kurse spekuliert. Damals war das eine immense Größe. Wenn ich heute von etwas überzeugt bin, dann spiele ich einfach mit allem was ich habe und nutze auch Kredit. Als Profitrader wären Optionen der einzige Kredit, den ich nutzen würde.

Diejenigen, die meine Arbeit intensiv verfolgen, wissen, dass ich KEINE Witze mache. Jetzt ist der Zeitpunkt wo PREIS und ZEIT aufeinandertreffen. Jetzt ist der Zeitpunkt wie 1979, als ich das Gaspedal voll durchtrat.

Das ist jetzt derselbe Augenblick wie 1979 und ich setze 100% meines gesamten Geldes ein, das ich auftreiben kann um das zu machen, wovon ich überzeugt bin.

Jetzt ist der Zeitpunkt, wo alles, wofür ich geplant habe, für den finalen und gigantischen Zahltag an seinen Stelle rückt. Ich werde jedoch nicht, und das sollten Sie auch nicht tun, gegen die Disziplin verstoßen, die ich Ihnen immer versucht habe zu vermitteln.

Bei Optionen sollten Sie immer noch über 50% der Laufzeit verfügen, wenn sie diese verkaufen. Wenn ich beim Goldpreis von USD 1.650 am oder vor dem 14.01.2011 falsch liege, dann bedeutet das nur, dass Gold fünf Monate später noch wesentlich höher gehandelt wird als mit USD 1.650.

Auf steigende Kurse zu spekulieren und dabei mein letztes Hemd zu verlieren, das ist etwas, was ich definitiv nicht mache.

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