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Ron Paul deutet an 2012 als US-Präsidentschaftskandidat anzutreten

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Steve Watson, Infowars.com, 10.09.2010

Der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul hat angedeutet intensiv darüber nachzudenken 2012 als US-Präsidentschaftskandidat anzutreten.

Paul, der bereits im Jahre 2008 um die Nominierung der Republikaner kämpfte und zuvor im Jahre 1988 als Präsidentschaftskandidat der Libertarian Party antrat, erklärte nun gegenüber einem Interviewer: „Das ist etwas, woran ich täglich denke.“

Diesen Kommentar machte er während eines Interviews mit seinem früheren Kollegen im Repräsentantenhaus, Bob Bauman, dem Rechtsberater der „The Souvereign Society“, einer unabhängigen Investmentberatungsgesellschaft.

Paul erklärte, es wäre „eine schwierige Entscheidung“, aber er glaube, dass das amerikanische Volk einer neuen politischen Richtung aufgeschlossen gegenüberstünde.

Die Kommentare wurden von den Massenmedien bisher noch nicht aufgegriffen.

Zuvor hatte Paul Gerüchte um eine weitere Präsidentschaftskampagne zurückgewiesen und erklärt, dass dies unwahrscheinlich sei. Schaut man sich jedoch die jüngste Erfolgsserie bei den Erhebungen und Probeumfragen an, wie zum Beispiel den Sieg bei der Präsidentschaftskandidaten-Probeumfrage auf der Conservative Political Action Conference (CPAC), dann scheint es so zu sein, als würde er seine ursprünglichen Aussagen nun doch noch einmal überdenken. Das Interview mit Ron Paul können Sie sich hier an hören (Registrierung erforderlich).

Pauls Kommentare verstärken die jüngsten Gerüchte, dass er sich in 2012 erneut in den Präsidentschaftswahlkampf stürzen könnte. Zu Anfang des Jahres erklärte seine Frau Carol:

„Wenn man ihn jetzt fragen würde, würde er wahrscheinlich nein sagen, aber er hat gesagt…die Dinge in unserem Land geschehen so rasch und schnell, wenn wir an einem Krisenpunkt sind und jemanden benötigen…mit seinem Wissen…dann würde er es machen.“

Jesse Benton, Vizepräsident von Ron Pauls Lobbygruppe „Campaign for Liberty“, erklärte bezüglich der möglichen Kandidatur:

„Wenn die Entscheidung heute zu fällen wäre, wäre es ein ´nein`, aber er denkt intensiv darüber nach und es gibt eine ordentliche Wahrscheinlichkeit dafür, dass er es machen wird. Eine Menge hängt davon ab, was in seinem Privatleben stattfindet und auch, was im Land passiert.“

Auf dem Höhepunkt von Pauls Wahlkampf im Jahre 2008, der von seinen Unterstützern „Ron Paul Revolution“ getauft wurde, stampfte der Kongressabgeordnete den Allzeitrekord für innerhalb eines Tages erhaltene politische Spendengelder ein, den zuvor John Kerry innehatte, und sammelte am 234. Jahrestag der Boston Tea Party innerhalb von 24 Stunden über USD 6 Millionen ein.

Wie wir fortwährend hervorhoben, war die Tea Party Bewegung ursprünglich libertären Ursprungs und erwuchs aus dem Trend des Gedenkens der Boston Tea Party. Diese Veranstaltung im Jahre 2006 wurde dann 2007 gemeinsam mit der Ron Paul Money Bomb wiederholt, woraus sich in den darauffolgenden drei Jahren die Tea Party Bewegung herausbildete.

Als Teil einer Anstrengung Ron Paul dazu zu bewegen 2012 als Präsidentschaftskandidat in den Wahlkampf zu ziehen, wurde nun eine Tea Party Moneybomb organisiert, mit dem Ziel die vorangegangenen Erfolge zu wiederholen. Die Gruppe namens „The Ron Paul Tea Party“ hofft, dass am 16.12.2010 100.000 Menschen je USD 100 spenden, um die Gelder dann für den Auftakt von Pauls Präsidentschaftskandidatur einzusetzen, sollte er sich dafür entscheiden anzutreten.

Alex Jones von Infowars versprach ebenfalls sich dafür einzusetzen Ron Paul zur Kandidatur zu bewegen und merkte an, dass Paul der einzige Kandidat sei, der wirkliche Themen in ein ansonsten ergebnisloses und unfruchtbares Diskussionsformat bringen würde. Jones wies darauf hin, dass alles, wovor Paul das amerikanische Volk seit Jahrzehnten warnte, gerade eintreten würde, jetzt, wo sich das Land dem Jahre 2012 nähert.

Ob die neokonservativen oder korporativistischen Vertreter unter den Republikanern es nun mögen oder nicht, Ron Paul hat in der Vergangenheit einen weitreichenden Einfluss auf die Richtung der Partei gehabt und übt diesen immer noch aus. Jeder im Ansatz intelligente Satz, den die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin des Jahres 2008, Sarah Palin, jemals bezüglich einer eingeschränkten und verkleinerten Regierung, fiskalischer Wirtschaftspolitik und der Wiederherstellung der Freiheit über die Lippen brachte, stammt direkt aus dem Lehrbuch Ron Pauls.

Der entscheidende Unterschied zwischen Paul und Palin ist, dass der Kongressabgeordnete sich über Jahrzehnte eine echte Bürgerbewegung von Unterstützern aufgebaut hat. Ron Paul ist authentisch, ganz im Gegensatz zu Palin, Romney, McCain und Gingrich, bei denen es sich im Kern um Neokonservative handelt, die den Einmarsch und die Besetzung souveräner Ländern sowie den völlig aufgeblähten Imperien-bauenden militärisch-industriellen Komplex unterstützen. Ron Paul hat sich den Massen nie angebiedert und diesen entscheidenden Unterschied fortwährend deutlich herausgestrichen.

Bei den gegenwärtig vorstellbaren Präsidentschaftskandidaten der Republikaner für 2012 ist Ron Paul der einzige, der wirklich mit der in Amerika vorherrschenden Antikriegsstimmung und den Ressentiments gegenüber einer sich immer weiter aufblähenden Regierung mithalten könnte.

Der texanische Kongressabgeordnete war auch bei der Volksbewegung, die gegen die wirklichen hinter dem Wirtschaftszusammenbruch stehenden Verbrecher, die Federal Reserve, revoltiert, von entscheidender Bedeutung gewesen und brachte einen Gesetzentwurf ein um diese Privatorganisation einer Überprüfung zu unterziehen. Dieser Gesetzentwurf genoss weitreichende Unterstützung seitens der Demokraten und Republikaner, wurde dann aber auf Schritt und Tritt durch die Elitisten in Washington bekämpft.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Wirkung der Ron Paul Revolution im Jahre 2007 und 2008 der Agenda der Neuen Weltordnung schadete, dann stellen Sie sich nur vor, welcher Impuls innerhalb der nächsten paar Jahre entstehen könnte, bis wir uns 2012 nähern, das Jahr, das die Globalisten als eine entscheidende Wegmarke festgelegt haben, an dem sie ihr globales feudalistischen System fest im Sattel sehen wollen.

Es scheint fast wie Schicksal, dass der Kongressabgeordnete zu diesem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte den massiven Widerstand gegen die globalistische Agenda anführen soll und wir flehen ihn an, diese enorme Verantwortung auf sich zu nehmen, während wir garantieren, dass sich die Bürgerbewegungen mit einer Inbrunst um ihn scharen werden, wie sie in der jüngeren politischen Vergangenheit noch nicht gesehen wurde.

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