Inforwars Exklusivbericht: Arnold reist in Kopenhagen an um die Weltregierung zu pushen

Patrick Henningsen, Infowars.com Korrespondent, 16.12.2009

Während die Klimaprotestler als Clowns verkleidet an den äußeren Absperrungslinien des Bella Centers den Klimagipfel der Vereinten Nationen verfolgten, fand im Inneren ein ganz großer Medienzirkus statt.

Starke Schneefälle überall in Europa bildeten die angemessene Kulisse für das größte jemals abgehaltene Treffen zur Bekämpfung der Erderwärmung. Zu Beginn dieser Woche erlebten wir die Ankunft einer Reihe hochrangiger Prominenter und Politiker. Präsident Obama, Tony Blair und Al Gore reisten alle unter starkem Medieninteresse an, jeder von ihnen hoffte das wiederzubeleben, was von vielen als Bankrott des Gipfels, der sich am Rande eines totalen Fehlschlags bewegt, beschrieben wurde. Das ist nun jüngste Beispiel, bei dem Delegierte und Presse sich sogar noch mehr von der Realität distanzierten und Hunderte über die Gänge des Centers huschten, in der Hoffnung einen Blick auf den „letzten Actionhelden“ der gescheiterten Konferenz zu erhaschen, dem Gouverneur aus Kalifornien, Arnold Schwarzenegger. Das Erscheinen des früheren Schauspielers stellt den abschließenden Public-Relations Vorstoß der Anhänger der globalistischen Elite dar, in Kopenhagen eine Art internationaler Vereinbarung zu erzielen, mit der man das CO2 auf dem Planeten zu Geld macht, erzwungen durch eine neue Struktur einer Weltregierung.

In der Überschrift der britischen Zeitung The Independent heißt es: „Am Ende ein Lichtstrahl im Dunkel – Arnie ist in der Stadt“. So überwältigt vom Promirausch durch den Auftritt des Gouverneurs Arnie, konnten schleimende Politiker und die Presse kaum an sich halten. Gordon Campbell, der Premier von Britisch-Kolumbien, schwärmte: „Er ist ein Actionheld in den Filmen und ein Klimaactionheld für die Erde“. Im Artikel wird auch beschrieben, wie der Gouverneur einräumte, dass seine letzten Besuche in Kopenhagen der „Werbung für seine Filme über Bodybuilding und Gewichtheben“ dienten und weniger dem Entschluss entsprangen die Zukunft des Planeten zu sichern. Schwarzenegger fügte hinzu, dass „Bewegungen mit den Menschen anfangen und nicht mit den Regierungen“ und bat die Vereinten Nationen inständig einen weiteren Gipfel zu organisieren um „um Wege zur lokalen Bekämpfung des Klimawandels zu besprechen“.

Bei der Bewegung von der Schwarzenegger spricht, handelt es sich natürlich um einen internationalen Aufruf zum Kampf gegen den „Klimawandel“. Da es sich hier eindeutig nicht um etwas handelt, das von Graswurzelbewegungen der Umweltschutzaktivisten und anarchistischen Klimaaktionsgruppen herrührt, könnte man fragen, wer und was denn genau die Kräfte hinter dieser Bewegung sind. Hier ein Hinweis…wir haben alle (mit großem Leid) von Wall Streets berüchtigten Credit Default Swaps und Subprime-Krediten gehört, aber was ist mit den „CO2 Default Swaps“ und dem „Subprime CO2-Ausgleich“? Globale Banken, multinationale Energiefirmen und Unterzeichner des Kopenhagener Vertrages sind darum bemüht einen weltweiten „Emissionshandel“ zu schaffen, den Commodity Futures Trading Kommissar, Bart Chilton, als USD 2 Billionen Markt und „das größte Derivateprodukt in den nächsten 5 Jahren überhaupt“ bezeichnete. Ganz klar eine Vorlage für Betrug und Geldwäsche in einem Ausmaß, wie es die Welt noch nicht zuvor gesehen hat.

Arnold ist der Emissionshandel nicht fremd. 2003 wurde durch den preisgekrönten Investigativreporter Greg Palast aufgedeckt, wie der Kandidat für das Amt des Gouverneurs, Schwarzenegger, Teil eines größeren Projekts war um Enron und anderen Energieunternehmen zu helfen Milliarden an illegalen Profiten einzubehalten, indem man einfach den damaligen Gouverneur Gray Davis austauschte. Bei einem durch den Vizegouverneur Cruz Bustamante angestrengten Gerichtsverfahren im Jahre 2002 wurde Enron wegen der Verschleppung von Profiten, betrügerischer Bilanzierung bei Verkaufstransaktionen, Megawatt“-wäsche“ und der Erfindung „gefälschter Energieversorgungspläne“ vorgeladen. Profite von insgesamt USD 9 Milliarden wurden von Enron durch die Schaffung einer künstlicher Energieengpässe erwirtschaftet und man beraubte die Konsumenten im Alleingang um Millionen von Dollars, während die Bundesregierung außen vor war und aus sicherer Entfernung dem Treiben zuschaute. Bis heute hat Gouverneur Schwarzenegger es nicht bestritten, dass er sich am 17.05.2001 mit Enrons Kenneth Lay und den in Ungnade gefallenen Müllanleihen verramschenden Hausierer Mike Milken im Peninsula Hotel in Los Angels traf, einem Treffen, das angeblich Teil eines Planes war Gouverneur Davis herauszufordern und ihn durch Jemanden zu ersetzen, der Lay und seine Kumpanen vor weiteren juristischen Ermittlungen schützen würde.

In Wirklichkeit ist die Idee des CO2-Emissionshandels mit festen Obergrenzen – das Vehikel mit dem eine Politik des CO2-Emissionshandels und zahlreiche weltweite Steuern vorangetrieben würden – von niemand anders als Ken Lay erfunden wurden, dessen damaligen Firma Enron jetzt eine der Hauptprofiteure des weltweiten alternativen Energiemarkts gewesen wäre. Vielleicht wäre es Al Gore selbst gewesen, der sich an Ken Lay gewandt hätte um seiner Firma zu gratulieren, die in den 80er und 90er Jahren soviel dazu beitrug die Debatte um die CO2-Reduzierung in der Industrie zu entfachen.

Genauso, wie sich die heutigen CO2-Händler und mit dem CO2-Ausgleich beschäftigen Firmen begierig um Ansehen in den Medien reißen und in der Hoffnung einer weltweit bindenden Vereinbarung zur „Bekämpfung des Klimawandels“ Milliarden investieren, befanden sich auch Ken Lay und seine Kollegen durch ihre kreative Buchführung – mit behaupteten Gewinnen aus Programmen, die noch nicht einmal angefangen wurden und der Manipulation von Energiemärkten durch Börsen- und Future-Geschäfte sowie andere exotische Finanzinstrumente – in der Hand Wall Streets.

Die COP15-Narretei der Vereinten Nationen kommt in wenigen Tagen zum Ende und mit ein wenig Glück wird der Welt ein verbindliches, drakonisches, von zwielichtiger Panik-Wissenschaft untermauertes Vertragswerk erspart bleiben.

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