Klimaschwindel: Öko-Blase steht kurz vorm Platzen

S. Fred Singer, American Thinker, 09.11.2010

Eine Revolution ist im Anmarsch, welche die Öko-Erderwärmungsblase wahrscheinlich zum Platzen bringen wird: Die Temperaturtrends, die vom Zwischenstaatlichen Ausschuss über Klimaveränderungen der Vereinten Nationen (UN IPCC) verwendet worden sind, um ihre Schlussfolgerungen über die anthropogene Erderwärmung (AGW) zu stützen, werden sich aller Vorausschau nach als Fälschung herausstellen.

Die Situation wird völlig klar werden, wenn der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Virginia, Kenneth Cuccinelli, die Informationen erhält, die gegenwärtig noch in den E-Mails der University of Virginia vergraben sind. Oder die Anhörungen zum Klimagate-Skandal vor dem US-Kongress führen zu dem „entscheidenden Beweis“, der veranschaulicht, dass der vom IPCC verwendete Erwärmungstrend in Wirklichkeit garnicht existiert.

Es ist in zunehmendem Maße deutlich geworden, dass jegliche Erwärmung, die während des vergangenen Jahrhunderts beobachtet werden konnte, natürlichen Ursprungs und der menschliche Beitrag dazu bedeutungslos ist. Es ist zweifelhaft, ob es überhaupt eine signifikante Erwärmung gibt, die den Treibhausgasen zugeschrieben werden kann.

Wenn die Öffentlichkeit diese wissenschaftlichen Schlussfolgerungen erst einmal akzeptiert hat, dürfte dies weitreichende Konsequenzen für die Politik haben. Es wird bedeuten, dass der Einfluss einer Zunahme des CO2-Niveaus unerheblich ist, so wie dies vom Nichtstaatlichen Internationalen Ausschuss über Klimaveränderungen (NIPCC) – einer Gruppe von Wissenschaftlern, die dem seitens der Vereinten Nationen gestützten IPCC kritisch gegenüberstehen – bereits dargelegt wurde.

Es würde ebenfalls bedeuten, dass Windenergie, Solarenergie und andere „CO2-arme“ Energiequellen nicht benötigt werden und in Wirklichkeit kontraproduktiv sind. Die Notwendigkeit für alternative Treibstoffe wie Ethanol (was eine ganze Reihe wirklicher Umweltschützer freuen dürfte) bestünde nicht mehr. Es würde auch bedeuten, dass der CO2-Emissionshandel und die ganzen fantasievollen Pläne des Einfangens und der Einlagerung von CO2 alle im Mülleimer der Geschichte landeten.

Man könnte eigentlich einen riesigen Aufschrei und einen ernsthaften wie auch langwierigen Widerstand von jenen erwarten, die ihre Karrieren auf dem Erderwärmungshype aufbauten und ihre Investitionen im Bereich alternativer Energien tätigten bzw. nach riesigen Profiten im CO2-Handel Ausschau halten. Langfristig gesehen müssen die wissenschaftlichen Tatsachen dennoch obsiegen – selbst gegen die Finanzinteressen der begünstigten Gruppen, der Profiteure von Windkraftparks, der Ethanol-Raffinerien, der CO2-Händler und der Investmentfirmen und Banken, die hunderte Milliarden an Dollars ihrer Kunden in Ökoprojekte steckten.

Aus den desaströsen europäischen Erfahrungen ist überhaupt nichts gelernt worden, so scheint es. Wie Bjorn Lomborg, ein strenger Erderwärmungsgläubiger, berichtet, führt Deutschland die Welt an, wenn es darum geht Solaranlagen aufzustellen, was mit Subventionen in Höhe von EUR 47 Milliarden finanziert wird. Das nachhaltige Vermächtnis sind riesige Schuldenberge und eine Menge an ineffizienter Solartechnologie auf den Häusern eines ziemlich bewölkten Landes, während diese Anlagen unbedeutende 0,1% der Gesamtenergieversorgung bereitstellen.

Dänemarks Windbranche ist fast vollständig auf Subventionen seitens der Steuerzahler angewiesen und die Dänen zahlen die höchsten Stromgebühren unter allen Industrieländern. Spanien hat seine Solarsubventionen letztendlich eingestellt, da sie zu teuer waren. Professor Gabriel Calzada berichtete sogar, dass das Programm in Wirklichkeit zu einem Nettoverlust an Arbeitsplätzen führte.

Nachdem die Europäer erfolgreich die einheimischen Subventionen ausgeschlachtet haben, erachten sie nun die Vereinigten Staaten als das neue „Land der Möglichkeiten“. Eines der jüngsten Beispiele, das am 26.10.2010 im Wall Street Journal beschrieben wurde, ist das weltgrößte solarthermische Kraftwerk der Welt, das auf einer Fläche von 28 Quadratkilometern in der Wüste Südkaliforniens entstehen soll. Das USD 6 Milliarden Projekt wird von zwei deutschen Firmen vorangetrieben und es könnte sein, dass sie berechtigt sind Subventionen von fast einer Milliarde Dollar an Steuerzahlergeldern zu erhalten. Selbst nach diesen Subventionen werden die Stromkosten der Anlage immer noch zwischen 30% bis 70% teurer sein, als Strom der aus Erdgas, dem in Kalifornien für die Stromherstellung dominierenden Brennstoff, erzeugt wird.

Zu diesen direkten Subventionen kommt noch hinzu, dass sich die Firmen aktuell auch um Kreditgarantien der Bundesregierung und ohne jeden Zweifel auch um eine ganze Reihe weiterer Vergünstigungen beim US-Bundesstaat Kalifornien bemühen. Solar Trust of America, ein gemeinschaftliches Projekt zwischen der deutschen Solar Millennium AG und der privat, größtenteils mit arabischen Geldern, gehaltenen Ferrostaal AG, wartet gerade auf die Freigabe des US-Energieministeriums für eine Kreditgarantie des Bundes für die ersten zwei von insgesamt vier geplanten Baueinheiten. Die Deutsche Bank AG und Citigroup Inc. arbeiten gemeinsam mit Solar Trust daran Projektkapital zu erhalten.

Das Weiße Haus behauptet, dass die direkten Subventionen der Bundesregierung hunderte permanenter Arbeitsplätze schaffen würden – für rund USD 3 Millionen pro Arbeitsplatz! Die Art der Arbeitsplätze wird nicht näher beschrieben, aber man kann davon ausgehen, dass hier ein großer Bedarf an Wischkräften bestehen wird, die den Staub und den Dreck von rund 28 Quadratkilometern an Solarspiegeln entfernen. Nicht ganz das, was man sich unter „Hochtechnologie“ vorstellt, oder?

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