Flughafenterror: 96% der US-Bürger planen weniger zu fliegen

Angesichts der Nacktkörperscanner und der Abtastuntersuchungen der Transportsicherheitsbehörde an US-amerikanischen Flughäfen plant ein Großteil der Amerikaner weniger zu fliegen und den Schikanen zu entgehen

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 15.11.2010

Könnte hinter den die Privatsphäre verletzenden Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen, die für nationale Empörung sorgten und eine Vielzahl von Amerikaner nun davon abhält zu fliegen, auch noch ein anderer Grund stecken als der vorgebliche Kampf gegen den Terror?

Indem die US-Behörden Flugreisen unangenehmer machen, schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen trainieren sie die Menschen sich der Tyrannei zu unterwerfen, während sie zum anderen gleichzeitig den Luftverkehr einschränken – eine Forderung, für die sich die Erderwärmungslobby aggressiv einsetzt.

Eine neue Umfrage unter Reuters-Lesern zeigt, dass rund 96% der Amerikaner jetzt aufgrund der Ganzkörperscanner und Abtastuntersuchungen weniger fliegen werden. Auf diese Art erreicht man die Agenda der Reduzierung des Lebensstandards – indem man im Namen der Bekämpfung der Erderwärmung den CO2-Austoß absenkt – durch die Hintertür.

Unter der Umfrage aufgeführte Leserkommentare zeigen, dass die Amerikaner jetzt Züge nehmen oder sich in einigen Fällen dafür entscheiden zigtausende Kilometer mit dem Auto zu fahren, um die Nacktkörperscanner und die die Privatsphäre verletzenden Grabsch-Techniken durch die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) an den Flughäfen zu vermeiden, Maßnahmen, die bereits für eine massive Gegenreaktion gesorgt haben.

Andere Kommentare offenbaren, dass einige US-Bürger als Reaktion auf die riesige Kontroverse, die durch die Maßnahmen der TSA ausgelöst wurde, in den vergangenen Wochen bereits Flugtickets und Urlaubsreisen im Wert von zigtausenden Dollars stornierten.

In den vergangenen Jahren hat es immer mehr schleichende Vorstöße gegeben, ein System zu schaffen, in welchem die Reisen der Menschen auf Geheiß der Regierung immer weiter eingeschränkt werden. Im vergangenen Jahr räumte die US-Heimatschutzbehörde (DHS) der Transportsicherheitsbehörde sogar die Befugnis ein, Amerikaner zu zwingen, dass sie vor dem Antritt ihrer Reise eine Erlaubnis bei der Regierung einholen.

Unter dem „Secure Flight“ Programm verlangt die TSA, dass die Passagiere persönliche Informationen übermitteln, bevor ihnen der Abflug genehmigt wird. Obwohl dies oberflächlich mit der Terrorbedrohung gerechtfertigt wird, konnten wir jedoch mithilfe des MIAC-Berichtes und anderer Dokumente bereits enthüllen, dass es in Wirklichkeit politisch aktive Amerikaner sind, die von der Bundesregierung als mögliche Terroristen angesehen werden – was auch bedeutet, das sich Reisende schnell auf einer Beobachtungsliste wiederfinden können und man ihnen verbietet zu fliegen.

Führende Verfechter der Erderwärmungslobby fordern eindringlich die Einführung von CO2-Steuern zur „Einschränkung der Nachfrage bei Flugreisen“, also indem man Fliegen immer unerschwinglicher macht.

Indem die Behörden die Flugreisenden durch entwürdigende Abtastuntersuchungen und gefährliche, Strahlung versprühende Körperscanner entmutigen zu reisen, schaffen sie eine perfekte Mischung, mit welcher der Flugverkehr eingeschränkt wird, was zu für die US-Wirtschaft zu Verlusten in Millionenhöhe führt. Seit 9/11 hat das Land aufgrund der unpopulären und sinnlosen Sicherheitsmaßnahmen, bei dem die Menschen gezwungen werden ihre Schuhe auszuziehen, bereits rund ein Drittel aller Touristen verloren.

Für Leute wie den Wissenschaftszar des Weißen Hauses, John P. Holdren, ist das Abschlachten der Wirtschaft im Namen der Rettung des Planeten eine tolle Sache – obwohl hier angemerkt werden sollte, dass es bei der Erderwärmungsbewegung natürlich überhaupt nicht um die Umwelt geht, sondern um die Einschränkung der persönlichen Freiheiten und die Absenkung des Lebensstandards.

Da der ganze Daseinszweck einer überbordenden und ständig weiter anwachsenden Regierung in der Einschränkung der persönlichen Entscheidungsfreiheit und Mobilität der Menschen besteht, wird sich die Bundesregierung auch überhaupt nicht um die Amerikaner scheren, die sich aufgrund der TSA-Kontroverse weigern zu fliegen.

Was der Bundesregierung jedoch schlaflose Nächte bereiten dürfte, sind mögliche rechtliche Konflikte mit den einzelnen US-Bundesstaaten, bei denen die Behörden vor Ort die Sache selbst in die Hand nehmen und die TSA abschaffen, während sie den Einsatz von Nacktkörperscannern und Abtastuntersuchungen gleichzeitig für illegal erklären.

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