Weltuntergang durch globale Überhitzung – Deutschland im Klimawahn

Eine Burka für jedes Haus?

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Eike, 10.12.2010

Deutschland ist, wie es unglücklicherweise schon mehrfach in seiner Geschichte vorkam, erneut dabei, einem selbstauferlegten Wahn zu verfallen, sich von jeglicher Rationalität abzukoppeln und die Weltgemeinschaft seriöser Länder zu verlassen. Er speist sich aus der Vorstellung, wir würden auf Grund anthropogener CO2-Emissionen in zunehmender Geschwindigkeit auf den Weltuntergang durch globale Überhitzung zusteuern. Nicht umsonst ist im englischen Sprachraum das deutsche Wort „Angst“ eine geläufige und oft mit ironischem Seitenblick auf unsere Nation verwendete englische Vokabel geworden.

Glücklicherweise sind wir schon von vielen Ängsten durch langweilige Fakten geheilt worden, stellvertretend sei nur das „Waldsterben“ genannt, das kein Fachmann ehemals in Frage zu stellen wagte. Mit der „Klima-Angst“ scheint es etwas länger zu dauern, weil hier auch noch mächtige finanzielle Interessen im Spiel sind. Infolgedessen lässt sich weder die aktuelle Bundesregierung noch irgendeine deutsche politische Partei von der Klima-Angst abbringen. Fakten spielen, wie schon betont, absolut keine Rolle mehr, denn das Motto lautet „Stören Sie bitte nicht mit Fakten!“. Weder die seit 10 Jahren andauernde globale Abkühlung, inzwischen vom IPCC selber durch den von ClimateGate angeschlagenen Hüter der Welt-Klimadaten Phil Jones bestätigt, noch alle klima-paläontologischen Befunde, noch die völlige Unwirksamkeit von CO2-Emissionsreduzierungen (die schlimmsten IPCC-Szenarien dabei hilfsweise als zutreffend vorausgesetzt), noch Fachveröffentlichung von renommierten Klimaforschern wie Lindzen, Choi, Spencer, Paltridge, Arking usw.usw., die jegliche Erwärmungsgefahr nach Auswertung ihrer Messdaten ausschließen, noch die fehlende Korrelation von steigenden CO2-Konzentrationen der Atmosphäre mit Erdtemperaturen helfen weiter. Jedes Argument prallt an der Klima-Angst ab, wird zur Seite gewischt und allenfalls als unsachgemäße Nörgelei nicht ernst zu nehmender „Klimaskeptiker“ abgetan. Am deutschen Klimawesen hat nun die Welt zu genesen – ob sie will oder nicht.

EIKE hat bereits mehrfach über die Konsequenzen der Klima-Angst berichtet, so insbesondere über das aus ihr hergeleitete neue Energiekonzept der Bundesregierung, das bei jedem Fachmann nur blankes Entsetzen aufkommen lässt. Dieses Energiekonzept ist nicht nur undurchführbar, es ist zudem sozial extrem schieflastig. Geschädigt werden die wirtschaftlich schwachen Stromverbraucher, es profitieren die  kapitalkräftigen Unternehmer, Banken und Versicherungen mit dem Riesengeschäft der „erneuerbaren Energien“. Man nennt so etwas „Umverteilung von unten nach oben“. Überflüssig zu erwähnen, dass ausgerechnet die „Linken“ diese Umverteilung mittragen, ja noch verstärken wollen – eine verrückte Welt!

Eine der vielen Facetten des Betrugs am wehrlosen Verbraucher ist die sog. Wärmeschutzverordnung, deren zu erwartende Verschärfung im Zuge der hier beschriebenen Klima-Angst nur konsequent ist. Um nicht missverstanden zu werden: Energiesparen ist sinnvoll und begrüßenswert, allein schon deswegen, um unsere Abhängigkeit von den Erzeugerländern von Gas und Kohle zu reduzieren. Wenn dieser Weg aber über absurde und sinnlose Aktionen erfolgt, wie – um ein stellvertretendes Beispiel zu nennen – mit dem Oktroi von quecksilberhaltigen Sparlampen, hört längstens der „Spaß“ auf. Noch schlimmer wird es Hausbesitzern und Mietern ergehen, wenn unsere Häuser einmal bis zur Unkenntlichkeit eingepackt sein werden, um Energie zu sparen. Die Autoren Peter Richter und Niklas Maak von der FAZ haben die Folgen analysiert: Nützt die Aktion der „Hausverpackungen“, welche Folgen wird sie nach sich ziehen, wer profitiert, wer wird geschädigt? Ihr Beitrag trägt den bezeichnenden Titel „Burka fürs Haus“. Er kann aus rechtlichen Gründen leider nicht im Original angefügt werden, ist aber hier im Internet  zu lesen.

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