Clay Duke: Wenn Amerikaner alles verlieren, fangen sie an durchzudrehen

Wir werden in Zukunft noch viel mehr Clay Dukes sehen

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 15.12.2010

Gerald Celente hat oft davor gewarnt, dass die Amerikaner ausflippen, wenn sie alles verlieren – und nirgends wurde dies deutlicher als im Fall von Clay Duke, einem 56-jährigen Schützen, der das Feuer auf Mitglieder eines Schulaufsichtsrates eröffnete, um dagegen zu protestieren, dass seiner Frau gekündigt wurde und seine Arbeitslosengeldansprüche ausgelaufen sind.

Duke sprühte ein „V für Vendetta“-Zeichen an die Wand, bevor er mit einer Pistole herumfuchtelte und erklärte, dass jeder außer dem Schulaufsichtsrat den Raum zu verlassen habe. Im nachfolgenden Video können Sie sehen, was dann geschah:

Diese tragische Serie von Ereignissen dürfte von beiden Seiten des Establishments, von linker wie auch von rechter Seite, zweifelsohne so dargestellt werden, als handele es sich bei Duke um einen idiotischen Verschwörungsspinner, dessen Ansichten ein Beispiel dafür sind, warum das Internet beschnitten werden müsse – völlig ungeachtet der Tatsache, dass Duke auf Facebook und einer weiteren Seite auf Internetauftritte aus dem gesamten politischen Spektrum verwies, darunter auch auf „Media Matters“, eine Nachrichtenmedium, das gewöhnlich zu den ersten gehört, die tragische Ereignisse wie dieses ausschlachten, um ihre politischen Feinde durch den Dreck zu ziehen.

Die Tatsache, dass bei dem Ereignis niemand verletzt wurde und Duke letzen Endes mit seinem Leben dafür büßen musste, dürfte dafür sorgen, dass er nun eher zu einem Märtyrer im Stile von Michael Douglas im Film „Falling Down“ avanciert, als dass man ihn als einen fehlgeleiteten Irren ansieht, und es gibt bereits Facebook-Seiten zu seinem Gedenken, die zahlreiche Mitglieder anziehen.

Dukes Schießerei wurde beendet, als ihn eine Sicherheitskraft verwundete. Danach nahm er sich das Leben. Trotz der Tatsache, dass es eine Schusswaffe war, die den Amoklauf beendete, geben Time Magazin und andere bereits dem Recht auf Waffenbesitz, dem Zweiten US-Verfassungszusatz, die Schuld an der Tragödie.

In einer Erklärung, die quasi als Abschiedsbrief aufgefasst werden kann, schimpfte Duke auf die Finanzterroristen, die ihn zu derart drastischen Maßnahmen trieben:

„Ich bin lediglich arm in ein Land geboren worden, wo die Reichen 95% der Bevölkerung manipulieren, ausnutzen und wirtschaftlich versklaven. Reiche Republikaner, reiche Demokraten…alles dasselbe…reich…sie wechseln sich dabei ab, uns zu scheren…unsere paar Dollars…und türmen sich den Reichtum auf. Die 95%…wir, in den USA, gehören zu den Neo-Sklaven der globalen Plantage. Unsere Herren, die Reichen, machen mit uns, was sie wollen.“

Solche Aussagen sind natürlich viel weitreichender, als die einer Person, die gewaltsam auf politische Missstände reagiert. Dukes Taten sind ausschließlich durch seine wirtschaftlichen Probleme ausgelöst worden – durch die Tatsache, dass seine Frau und er die Arbeitsplätze verloren hatten, seine Arbeitslosengeldzahlungen ausgelaufen sind und die Zukunft überhaupt keine Hoffnung mehr bot.

Mit dieser Art von Zukunft werden in den kommenden Jahren noch Millionen weitere Amerikaner konfrontiert sein, da die Arbeitslosenrate, die sich gegenwärtig bereits auf rund 20% beläuft, auch weiterhin rasch ansteigen wird.

Bereits im Juni dieses Jahres hatten wir davor gewarnt, dass wir uns nun in der Frühphase einer „Zeit des Zorns“ befinden, die sich durch Aufstände, Revolutionen und weitflächige Gegenreaktionen auf den von der globalen Elite vom Zaum gelassenen wirtschaftlichen Holocaust kennzeichnet.

Bedauerlicherweise wird es in den kommenden Jahren noch viele weitere Clay Dukes geben. Es wird künftig noch viel mehr Amerikaner geben, die alles verlieren werden, und sich deshalb dafür entscheiden, dass der beste Ausweg ist, einfach komplett durchzudrehen.

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