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Untergangspropheten sagen USD 200 Öl, USD 2.000 Gold und Aktien-Crash voraus

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Gerald Celente, Charles Nenner, Lindsey Williams, Bill Gross, Carl Icahn – sind es einfach nur verrückte Spinner oder ist an ihren erstaunlichen Prognosen etwas dran? Die Untergangspropheten sagen unter Anderem voraus, dass es bis Ende 2012 zu einem großen Krieg kommen wird, während der Aktienmarkt einbricht und der Gold- und Ölpreis durch die Decke schießen

The American Dream, 11.03.2011

Haben die „Weltuntergangspropheten“ Recht? Kommt ein großer Krieg, der den Nahen Osten verheert? Steigt der Ölpreis auf über USD 200 pro Barrel. Steigt Gold innerhalb der kommenden Jahre auf über USD 2.000 pro Feinunze? Bricht der Dow Jones bis Ende 2012 auf 5.000 Punkte ein?

Aktuell gibt es einige angesehene Finanzexperten, die in der Tat eine ganze Reihe atemberaubender Vorhersagen abliefern. Charles Nenner, Gerald Celente und Lindsey Williams sind regelmäßig in Fernseh- und Radiosendungen zu Gast, und alle drei sagen für die nächsten Jahre sehr schwierige wirtschaftliche Zeiten voraus. Und haben sie nun Recht?

Nun ja, das kann nur die Zeit sagen. Aber es ist in der Tat beängstigend, dass so viele Experten, die in der Vergangenheit bereits so oft richtig lagen, nun vor einer Wirtschaftskatastrophe warnen. Ja und was sagen diese „Untergangspropheten“ nun tatsächlich voraus? Schauen wir uns ihre Aussagen genauer an.

Im nachfolgenden Video sehen Sie Charles Nenner. Er war einst technischer Analyst bei Goldman Sachs und erklärt im Interview mit Fox Business, dass es seiner Meinung nach gegen Ende 2012 zu einem großen Krieg kommen wird, während der Dow Jones bis auf 5.000 Punkte einbricht:

Im nächsten Video sehen Sie Gerald Celente vom Trends Research Institute. Er erklärt gegenüber Fox News, dass er in den nächsten Jahren mit einem riesigen Haufen an wirtschaftlichem Chaos rechne und davon ausgeht, dass Gold auf über USD 2.000 pro Unze steigen wird. Seit Jahren behauptet Celente verwegen, dass wir uns in Richtung der „Größten Depression“ aufgemacht hätten, und was er aktuell sagt, ist in der Tat schockierend.

Im unten stehenden Video führt Lindsey Williams in der Alex Jones Show aus, seine hochrangigen Quellen hätten ihm gegenüber erklärt, dass es im Nahen Osten ein gigantisches Chaos geben und der Ölpreis am Ende in den Bereich von USD 150 bis USD 200 pro Barrel steigen würde. Angesichts der Tatsache, dass Lindsey Williams in der Vergangenheit so oft richtig lag, handelt es sich herbei um eine ziemlich ernüchternde Warnung:

Nenner, Celente und Williams sind jedoch nicht die einzigen, die vor einer kommenden Wirtschaftskatastrophe warnen.

Bill Gross, der Manager von PIMCO, dem größten Anleihefonds der Welt, hat eingeräumt, dass seine Firma aktuell alle US-Staatsanleihen abstößt. Gross macht sich bereits seit einer ganzen Weile Sorgen über den Zustand des Weltfinanzsystems, und jetzt hat seine Firma diesen sehr prägnanten Schritt unternommen.

Der legendäre Investor Carl Icahn ist so verschreckt, dass er alle anderen Investoren aus seinem Hedge Fonds rausschmiss. Die New York Post beschrieb dies jüngst so:

„Der 75-jährige Aktionär und Aufwiegler erklärte gestern, dass er die außenstehenden Investoren aus seinem Hedge Fonds ausschließt und ihnen all ihr Geld zurückgibt. Er behauptet, dass er den Gedanken nicht ertragen könne, dass seine Kunden nach einem brutalen 2008 noch stärkere Verluste erleiden müssten.“

Aktuell ist eine ganze Reihe von Leuten aus der Finanzgemeinde völlig aufgeschreckt, und dabei ist noch nicht einmal etwas wirklich Schlimmes passiert. Auch viele gewöhnliche Amerikaner haben bezüglich der zukünftigen Entwicklung ein ungutes Gefühl. Eine brandneue Reuters/Ipsos-Umfrage ergab, dass 64% aller US-Bürger der Meinung sind, dass die USA gerade auf dem falschen Weg sind.

Natürlich wissen die regelmäßigen Leser von The American Dream, dass ich den kommenden wirtschaftlichen Zusammenbruch bereits seit langer Zeit thematisiere. Es gibt einfach keine Möglichkeit, das aktuelle System ewig aufrechtzuerhalten. Wir leben in der größten Schuldenblase, welche die Menschheit je zu Gesicht bekommen hat, und dies ermöglicht es uns, einen beispiellosen Lebensstandard zu genießen. Doch der Tag der Abrechnung rückt jetzt immer schneller näher.

Das gesamte Weltfinanzsystem basiert auf Schulden und Spekulation. Ein Berg aus Derivaten, der so groß ist, dass sich sein Umfang unserer Vorstellungskraft entzieht, schwebt fortwährend über unseren Köpfen und könnte praktisch jeden Augenblick über uns hereinbrechen.

Der gesamte europäische Kontinent hat aktuell mit einer schwerwiegenden Staatsschuldenkrise zu kämpfen, die zusehends schlimmer wird. Auch der US-Gemeindeanleihemarkt steht am Rande des Zusammenbruchs. Und obendrauf kommt nun noch der explodierende Ölpreis, der an sich bereits eine riesige wirtschaftliche Abschwächung mit sich bringen könnte.

Die US-Notenbank und andere große Zentralbanken haben ihr bestes getan, um all die Finanzprobleme mit ihren Gelddruckmaßnahmen zu „übertünchen“, aber sie werden ihre Rettungsmaßnahmen auch nicht ewig fortsetzen können. Irgendwann kommt der Punkt, wo das ganze Schneeballsystem vorbei ist.

Früher konnte man immer noch darauf zählen, dass die US-Wirtschaft wie ein Fels in der Brandung stand, selbst wenn der Rest der Welt mit riesigen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hatte. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Die US-Regierung rutscht jeden Monat immer tiefer in die Verschuldung hinein, und die einzelnen US-Bundesstaaten und Lokalregierungen machen ebenfalls immer mehr Schulden. Unterdessen werden auch weiterhin zigtausende US-Fabriken und Millionen von US-Arbeitsplätze in Ausland verlagert.

Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wird buchstäblich ausgehöhlt und rasend schnell deindustrialisiert, genauso wie Gerald Celente es beschreibt. Wir haben uns in eine Nation verwandelt, die bedeutend mehr Vermögen verkonsumiert, als geschaffen wird. Jeden Monat fließt bei weitem mehr Geld ins Ausland als in die Vereinigten Staaten, und das sorgt dafür, dass der Reichtum des Landes mit atemberaubender Geschwindigkeit abnimmt.

Die USA werden zusehends schwächer. Gegenwärtig verwandeln sich unzählige Städte im ganzen Land in „wirtschaftliche Todeszonen“. Unsere politischen Führer versuchen uns derweil zu überzeugen, dass ein höheres Arbeitslosenniveau heutzutage „normal“ sei, aber die wenigsten Menschen kaufen ihnen das ab. Aktuell sind 44 Millionen Amerikaner auf Lebensmittelmarken angewiesen, und Millionen amerikanische Familien verlieren gerade all ihre Hoffnungen.

Die US-Notenbank macht unterdessen mit ihrer Gelddruckerei weiter und schafft Billionen von-Dollars, so dass die US-Regierung dann in der Lage ist, sich dieser Gelder zu leihen. Aber jeder, der auch nur ein wenig nachdenken kann, begreift, dass das Spiel nun kurz vor dem aus steht.

Die Finanzkatastrophe kann 2011, 2012, 2013 oder vielleicht auch erst später eintreten – Fakt ist aber, dass sie kommen wird. Unsere Politiker können mit allen möglichen Tricks versuchen, die Bälle, solange es geht, in der Luft zu halten – aber irgendwann werden sie herunterkrachen.

Sie sollten die Aussagen von Leuten wie Nenner, Celente und Williams daher nicht einfach verwerfen. Ihre Voraussagen mögen vielleicht nicht 100%ig richtig sein, doch sie gehen auf alle Fälle in die richtige Richtung.

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