Euro-Krise: EU-Abgeordneter warnt vor schweren Ausschreitungen in den PIIGS-Ländern

Der britische EU-Parlamentarier Nigel Farage bezeichnet van Rompuy und Barroso als „kopflose Hühner“, die nicht nur „unehrlich“, sondern, viel schlimmer noch, „inkompetent“ seien, und warnt vor einem „mediterranen Sommer des Missmuts“ im Stile des arabischen Frühlings

Propagandafront.de, 29.06.2011

Da es sich bei den deutschen Politikern in Brüssel offenkundig ausschließlich um weggelobte globalistische Schleimer handelt, bleibt es wieder einmal den Politikern anderer europäischer Völker vorbehalten, die Wahrheit über die EU-Diktatur und die Brüsseler Politikermafia zum Besten zu geben. Am 28.06.2011 gab der EU-Abgeordnete Nigel Farage von der britischen Partei UKIP im EU-Parlament die folgende Erklärung ab:

„Wir haben ja hier alle europäischen Präsidenten vor uns sitzen [Farage weist in Richtung Barroso, van Rompuy und Buzek], die uns weismachen wollen, dass alles in Ordnung sei. Kopf in den Sand und weiter so Jungs – alles ist in bester Ordnung. Sorry, aber das funktioniert nicht.

Der Euro überlebt gerade mit erkaufter Zeit, überlebt mithilfe geliehener Gelder, und in genau diesem Augenblick wird der Todeskampf durch die griechische Rettung lediglich verlängert.

Es ist völlig egal, wie viel Geld Sie darauf werfen, wie viele Anleihen die Chinesen kaufen, welche Vereinbarung Präsident Sarkozy mit den französischen Banken auch immer treffen mag, um die Rückzahlungstermine zu ändern, Fakt ist, dass Griechenland pleitegehen wird. Das Land kann sich ja nicht einmal die aktuellen Rückzahlungen leisten, geschweige denn die Rückzahlungen der enormen zusätzlichen Schulden, die Sie dem Land aufzwingen.

Dieser einmütige Chorus der EU-Führer und des immer haarsträubenderen IWF untermauert ja nur das Scheitern und wirft größere Fragen im Hinblick auf das gesamte europäische Projekt auf.

Es hat einen Vertrauensverlust gegeben, Ihnen gegenüber und gegenüber den Institutionen, und zwar wegen Ihrer politischen Unehrlichkeit, der Art, wie Sie den Lissabon-Vertrag durchgeboxt haben und Ihrer [van Rompuys] Ernennung zum Präsidenten von Europa – und das alles ohne die Menschen auch nur irgendwie einzubeziehen.

Aber es gibt nun eine noch wichtigere Frage: Die Völker Europas denken nicht bloß, dass es unehrlich ist, sie sind nun auch der Meinung, dass Sie inkompetent sind. Es ist ja schlimm genug, wenn einem die Demokratie genommen wird, aber dass das Leben dann noch von Leuten gesteuert wird, die uns gerade ökonomisch in den Bankrott reiten, das ist bei weitem schlimmer.

Sie rennen hier herum wie kopflose Hühner, die von einem Rettungspaket zum nächsten torkeln, während Sie dabei niemals Vertrauen verschaffen, niemals irgendeine Führung übernehmen. Jede einzelne Vorhersage, die Sie auf diesen Treffen machen, hat sich doch als falsch herausgestellt. Sie werden jetzt als die Brüsseler Stümper wahrgenommen.

Und Ihre vollständige Weigerung, sich auf einen Ausstiegsplan einzulassen, ja überhaupt nur irgendeinen Plan B – während Millionen gerade ihre Arbeitsplätze verlieren und ihr Leben zusehends in Armut versinkt – das ist ehrlich gesagt nichts weiter als ein Pflichtversäumnis. Sie sind für Ihre Positionen ungeeignet.

Ja, diese Kammer ist leer heute [Farage verweist auf die leeren Sitze im EU-Parlament], da sich die europäischen Parlamentarier ehrlich gesagt überhaupt nicht darum scheren.

Aber genau in diesem Augenblick kommen in Athen und anderen großen Städten Griechenlands Hunderttausende zusammen, und wenn sie Ihre tyrannisierenden Forderungen ablehnen, wenn sie zu diesem Paket nein sagen und es einen Staatsbankrott gibt, dann wird das zwar für die Banken schmerzhaft sein, es wird für die EZB schmerzhaft sein, aber mit Sicherheit ist es besser, sich jetzt der Realität zu stellen, und ich frage mich, ob Sie hierfür überhaupt einen Plan vorrätig haben.

Und sollten sie Ihre tyrannischen Forderungen akzeptieren, nun ja, glauben Sie nur nicht, dass der arabische Frühling sich nicht in einen mediterranen Sommer des Missmuts verwandeln könnte, während die Menschen darum kämpfen, ihre demokratischen Rechte wiederzuerlangen. Ich wüsste jedenfalls, wofür ich mich entscheiden würde.“

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