EU-Eliten in Panik: Gigantische Geldschwemme voraus!

Den Eurokraten und globalistischen Politikern, die sich mit allen Mitteln gegen das Auseinanderbrechen der Eurozone wehren, bleibt nur noch eine Möglichkeit, die Eurozonenpleiteländer und die europäischen Banken über Wasser zu halten: Die Europäische Zentralbank muss die Druckerpressen auf Hochtouren bringen und die Märkte mit Geld schwemmen, eine Forderung, die von Goldman Sachs mit den Worten „Bereitstellung unbegrenzter Liquidität durch die EZB“ umschrieben wird. Gold und Silber dürften angesichts der sich zuspitzenden Euro-Krise die einzig noch verbliebenen Rettungsanker sein, um sich vor diesem Euro-Tsunami in Sicherheit zu bringen

Propagandafront.de, 10.10.2011

Die Bürokraten und Politiker der EU setzen zurzeit alles daran, ihr geliebtes Euro-Projekt zu retten, eine Aufgabe, die angesichts der drohenden Staats- und Bankenpleiten in der Eurozone kaum noch zu bewerkstelligen zu sein scheint.

Doch halt, wir haben ja noch die Europäische Zentralbank! Und eigentlich, ja eigentlich sind garnicht alle Eurozonenpleiteländer „pleite“, sondern viele sind einfach nur „illiquide“. Was spricht angesichts dessen dagegen, dass die EZB ihnen unter die Arme greift?

Der Geschäftsführer von Goldman Sachs Asset Management (GSAM), Jim O´Neill, und sein Team argumentierten in einem am 06.10.2011 veröffentlichten Bericht mit dem vielsagenden Titel „Europa: Am Rande des Abgrunds“, dass die Eurokraten aufgrund der Schwere der Krise die Sache pragmatisch angehen und die Europäische Zentralbank das tun lassen sollten, wofür sie da ist: Gelddrucken bis die Pressen qualmen!

„Sollte Italien, das größte der sich in Schwierigkeiten befindenden Länder, als insolvent angesehen werden, würden die Banken die Staatsschuldenprobleme durch die Einstellung der Kreditversorgung europaweit auf die Realwirtschaft übertragen.

Negative Marktdynamiken können eine solvente Regierung über selbsterfüllende Erwartungen in eine insolvente Regierung verwandeln. Wenn Investoren glauben, dass sich ein Land potenziellen Solvenzproblemen gegenübersieht, werden sie von den Schulden des Landes zurückschrecken und eine wirkliche Solvenzkrise herbeiführen.

Es ist wichtig hier anzumerken, dass wir nicht der Meinung sind, dass Italien insolvent ist. Bisher war Italiens Problem ein Liquiditätsproblem, kein Solvenzproblem. Das verschafft der EZB auch eine gute Rechtfertigung für weitere Stützungen …

Indem man solventen Regierungen eine glaubhafte unbegrenzte Stützung gewährt, kann die EZB dabei helfen, die Erwartungen des privaten Sektors zu festigen. Dies sollte dabei helfen, einen sich selbsterfüllenden Staatsbankrott zu vermeiden, die Finanzierungslast zu mindern und die Regierungen auf einen nachhaltigen Finanz- und Wachstumsweg zu schicken.“

Dieselbe Empfehlung der Banker, die angeblich „solventen“ Länder durch einen Euro-Tsunami wiederzubeleben, gilt natürlich auch für Griechenland. GSAM ist der Auffassung, dass ein Staatsbankrott Griechenlands bei gleichzeitigem Austritt aus der Eurozone zu einer massiven Abwertung der neuen Drachme sowie zahlreichen Bankenpleiten in Europa und der ganzen Welt führen würde.

Daher empfehlen sie, Griechenlands Staatspleite so abzuwickeln, dass das Land in der Eurozone verbleibt, und das Ganze durch diverse, vermutlich alternativlose, Maßnahmen abzusichern:

„Die fortwährende Zusage der EZB, unbegrenzt Liquidität bereitzustellen, und eine neue Erweiterung des EFSF (möglicherweise gehebelt und/oder durch die EZB finanziert) sollten umgehende politische Initiativen sein.“

Die von den Bankern und Politikern geforderte verstärkte Monetisierung der Schulden ist laut Ansicht unabhängiger Marktbeobachter natürlich reiner Wahnsinn. Der Edelmetallexperte und Marktbeobachter Bob Chapman vom The International Forecaster schrieb dazu am 08.10.2011:

„Wir haben jetzt eine Phase erreicht, wo die Länder sich eher um den Schutz ihrer eigenen Bürger Gedanken machen sollten anstatt um andere … Können Sie sich vorstellen, was in Europa für eine Inflation vom Zaum gelassen würde, sollte man tatsächlich zwischen USD 4 Billionen und USD 6 Billionen schaffen und diese Gelder dann den Pleiteländern geben! Eine derartige Inflation würde zur Zwangsverstaatlichung der deutschen und der meisten europäischen Banken führen.“

Chapman geht davon aus, dass die Eurozone letzten Endes auseinanderbrechen wird, ein Szenario, das selbst von den Goldmännern in ihrem Bericht in Form einer Schaugrafik dargestellt wird. Laut GSAM könnte es zu einem Auseinanderbrechen des Euros von unten, also durch die Eurozonenpleiteländer, oder zu einem Auseinanderbrechen von oben kommen. Bei dem letztgenannten Szenario würden eine einsetzende Marktpanik und steigende Inflation Deutschland dazu zwingen, die europäische Einheitswährung zu verlassen.

Der renommierte Ökonom Michael Pento wies jüngst darauf hin, dass die EZB nach seinem Dafürhalten bereits heute alle italienischen Staatsanleihen aufkauft, da sich im Privatsektor dafür keine Käufer mehr finden. Am 10.10.2011 sagte er im Gespräch mit King World News:

„Mir kommt es so vor, als würde der Markt gegenwärtig alles daran setzen, … den Zeitlupen-Crash der insolventen Länder Europas, die gerade versuchen, sich gegenseitig zu retten, einfach zu ignorieren.

Bloomberg hat gemeldet, dass die EZB nun italienische und spanische Anleihen kauft. Meines Erachtens kauft die EZB zurzeit fast alle italienischen Schulden auf. Der Grund, warum die EZB dies tut, ist, weil es keine privaten Käufer mehr gibt, die dumm genug sind, bei den aktuellen, unverschämt niedrigen Zinssätzen zu kaufen, speziell angesichts der Tatsache, dass beide dieser Länder mehr oder weniger bankrott sind.

Das ist der Grund, warum die meisten Investoren bei den Aktien jüngst den Panik-Knopf gedrückt haben, aber immer noch Trost darin finden, weiter Gold zu halten. In einer Welt, wo zahlreiche Papierwährungen über die Jahrhunderte hinweg kamen und gingen, ist Gold die [ultimative] Versicherung.

Es gibt zurzeit ganze Ozeane aus Papiergeld, die die Welt umspülen. Irgendwann in der Zukunft werden sich der Euro und der US-Dollar aufgrund des skrupellosen Verhaltens der Zentralplaner der langen Liste an Währungen hinzugesellen, die ihren intrinsischen Wert von null bereits erreicht haben.“

Sparer und Investoren, die sich vor den Machenschaften der zentralplanerischen Politiker und der nicht minder skrupellosen Zentralbankmafia schützen wollen und nicht vorhaben, ihr hart erarbeitetes Geld der Kaufkraftentwertung anheim zu stellen, sollten angesichts der sich zuspitzenden Lage ernsthaft darüber nachdenken, ob sie ihre Papierfetzen nicht besser in physisches Gold und Silber umwandeln, den einzigen Wertspeicher, der sich über die Jahrtausende hinweg bewährt hat.

Der renommierte Edelmetallanalyst und Charttechniker Clive Maund geht davon aus, dass Gold, das gegenwärtig mit USD 1.660 pro Unze gehandelt wird, im Bereich von USD 1.500 bis USD 1.620 pro Unze ein echtes Schnäppchen ist. Silber, das aktuell über USD 31 pro Unze kostet, ist seiner Auffassung nach bei einem Preis von USD 24 bis USD 28 pro Unze richtig günstig.

Es stellt sich jedoch die Frage, inwiefern es für Käufer physischer Edelmetalle sinnvoll ist, zu versuchen, den absoluten Tiefpunkt der aktuellen Konsolidierungs- und Korrekturphase am Edelmetallmarkt herauszufinden, schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass Gold und Silber entgegen der Charttechnik einfach nach oben hin ausbrechen.

Viele, die sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, ihre Papiergeldwerte durch eine Umschichtung in Gold und Silber vor Totalverlust zu schützen, setzen diese Pläne nie in die Realität um und bleiben immer unschlüssig, ganz egal, wo der Gold- und Silberpreis gerade stehen mag. Diese Tatsache wurde kürzlich vom Silber-Experten David Morgan treffend beschreiben, der darüberhinaus erklärte, dass die Profianleger nach der Preiskorrektur der vergangenen Wochen nun bereits wieder mit den physischen Silberkäufen begonnen haben.

Der Ökonom und Investor Peter Schiff warnte potenzielle Edelmetallkäufer am 07.10.2011 während eines Interviews mit King World News davor, zu versuchen, schlauer zu sein als der Gold- und Silbermarkt. Auf die Frage, ob das gelbe Metall den Preistiefpunkt der aktuellen Konsolidierungsphase bereits erreicht hat, sagte er:

„Es gibt keine Möglichkeit, wie sich man diesbezüglich sich sein kann. Ich glaube, dass wir uns beim Gold immer noch in einem sehr robusten Aufwärtstrend befinden. Ist es möglich, dass Gold noch einmal fällt, bevor es wieder steigt? Ja, selbstverständlich! Ich glaube aber nicht, dass es viel weiter runter gehen wird. Und natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass es bereits seinen Tiefpunkt erreicht hat. Also ich würde nicht versuchen, den Markt zu überlisten. Es gab bereits eine ziemlich gute Korrektur von den Höchstständen, und was die Leute anbelangt, die zum ersten Mal Positionen aufbauen wollen oder die hinzukaufen wollen, so bin ich der Meinung, dass dies ein gutes Preisniveau ist, um damit anzufangen.“

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