Wiedereinführung der D-Mark oder EZB-Geldschwemme und Eurobonds?

Die Globalisten werden alles daran setzen, die Wiedereinführung der D-Mark zu verhindern und den EU-Superstaat zu zementieren. Merkel ist tief in die globalistische Bewegung verstrickt und würde die Wiedereinführung der D-Mark normalerweise nicht zulassen, außer diese Maßnahmen dienen den Zielen der Globalisten

Joel Skousen, World Affairs Brief, 14.10.2011

Die kommenden sechs Monate werden zeigen, ob ich mit meiner Prognose, dass die Machthaber in Europa einen Zusammenbruch der Europäischen Union nicht zulassen werden, richtig liege. Es könnte sich herausstellen, dass die Globalisten ein Nein als Antwort nicht akzeptieren werden. Sollte sich eine Regierung weigern mitzumachen, wird die Regierung ganz einfach gestürzt.

Charles Forelle vom Wall Street Journal schrieb am 13.10.2011 über den Zusammenbruch der slowakischen Regierung, der dem Nein zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF folgte:

„Die stärkste Oppositionspartei der Slowakei machte am Mittwoch nach ein paar [in Wirklichkeit enormen] parlamentarischen Winkelzügen den Weg für das Land frei, die Veränderungen des USD 600 Milliarden Eurozonen-Rettungspakets zu verabschieden, das von Europas politischen Führern bezüglich der Bemühungen des Blocks, die Staatsschuldenkrise zu bekämpfen, als essentiell angesehen wird.“

Ja, es handelt sich hierbei in der Tat um eine bedeutende Krise, und die EU scheint sicherstellen zu wollen, dass Griechenland bis auf Weiteres nicht den Staatsbankrott erklärt, da sie fürchten, dies würde an den Märkten umgehend zu einem Abverkauf italienischer, spanischer und portugiesischer Staatsanleihen führen. Dadurch käme es zu einem Dominoeffekt, der nur sehr schwer wieder gestoppt werden könnte.

Ich gehe davon aus, dass Griechenland am Ende auf einen bedeutenden Teil seiner Schulden die Zahlungsunfähigkeit erklären wird – doch erst nachdem die Europäische Union alle Vorbereitungen getroffen hat, um die Krise bestmöglich auszuschlachten und weitreichende Änderungen des EU-Vertrags als „Lösung“ vorzuschlagen.

„Die slowakische Einigung beendet die monatelangen Diskussionen über die Aufstockung des Fonds. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte: Mittlerweile ist Krise noch größer geworden und es sind bereits Gespräche im Gange, den Fonds sogar noch größer zu machen.“

Die Rettungen nehmen natürlich kein Ende. Die Krise wird schlussendlich so ein Ausmaß erreichen, dass die Globalisten in der Lage sind, die Wähler davon zu überzeugen, dass die Ausgabe europaweiter Anleihen, Eurobonds, die einzige Lösung ist. Schritte in diese Richtung würden einer Änderung des EU-Vertrags bedürfen.

„Was diese Änderungsrunde anbelangt, so war die Slowakei der letzte Verweigerer unter den 17 Ländern, die den Euro nutzen. Die formelle Ratifizierung dürfte schon am Donnerstag erfolgen und den Führern der Eurozone verschiedene neue Werkzeuge an die Hand geben. Die slowakische Ratifizierung setzt somit eine ´Rahmenvereinbarung` der Eurozonenländer in Kraft, mit der die konkrete Funktionsweise des Rettungsfonds namens Europäische Finanz-Stabilisierungs-Fazilität festgelegt wird.“

In Wirklichkeit bedeutet es, dass jedes EU-Land seine Souveränität im Hinblick auf die Rettungspakete an den EFSF abtritt – Rechte, die diese Länder niemals wieder zurückbekommen werden.

Aber was ist nun bezüglich des Gerüchts, die Deutschen würden zurzeit die D-Mark drucken? Die alternativen Medien verbreiten diese Information und sehen sie als Beweis dafür an, dass der Untergang der Europäischen Union unmittelbar bevorstünde.

Wenn man das Gerücht zurückverfolgt, stößt man auf Philippa Malmgren, eine ehemalige Wirtschaftsberaterin unter George W. Bush und leitende Beraterin der Deutsche Bank. Sie ist eine echte Globalistin und ein echter Insider.

Malmgren ist Mitglied des Council on Foreign Relations und des Royal Institute for International Affairs, Organisationen, die von der Elite kontrolliert werden und in die angloamerikanische Verschwörung zur Schaffung der Neuen Weltordnung eingebettet sind.

Seien Sie vorsichtig, es könnte sein, dass Malmgren hier nur mit uns spielt, um die Reaktion der Europäischen Union auf diese Gerüchte zu verstärken. Die mazedonische Nachrichtenagentur MINA meldete:

„Deutschland druckt gerade die D-Mark, um sich auf den Austritt aus der europäischen Einheitswährung vorzubereiten, so Philippa Malmgren, eine frühere Beraterin von George W. Bush. Diese Information ist nicht neu, der Chef der Deutschen Bank bestätigte dies bereits Mitte Juli. ´Meines Erachtens wird es Deutschland sein, das aus dem Euro wird austreten müssen`, erklärte Malmgren laut der Online-Nachrichtenseite Citywire jüngst auf einer Investorenkonferenz in London.

´Die Regierung hat bereits die Entscheidung getroffen, dass der Austritt aus der Eurozone eine Möglichkeit ist. [Wenn die Deutschen wirklich D-Mark drucken würden, dann wäre der Austritt bereits beschlossene Sache.] Ich glaube, dass sie die Druckerpressen bereits angeworfen haben und die Deutsche Mark, die sie bei der Einführung des Euros aufgaben, ausgeben werden.`“

Da sie die Aussage mit „ich glaube“ einleitet, scheint sie sich entweder nicht wirklich sicher zu sein oder sie will sich einfach nur absichern. Vielleicht versucht sie aber auch nur, Panik zu schüren, um die Globalisten mit Munition zu versorgen, damit sie weiter ihre EU zementieren können.

Ich bin bezüglich dieser Behauptungen jedenfalls sehr skeptisch, da die deutsche Bundeskanzlerin tief in die globalistische Bewegung verstrickt ist und dabei keinesfalls mitmachen würde, außer es würden globalistische Zielen dienen.

„Malmgren sagt voraus, dass weitere Eurozonenländer die Zahlungsunfähigkeit erklären werden, was zu massiven gesellschaftlichen Veränderungen führen wird. Citywire zitiert sie mit den Worten: ´Es ist wichtig, die Öffentlichkeit darauf vorzubereiten, sich dieser Situation zu stellen.`

Malmgren ist jedoch nicht die einzige, die sagt, der Euro befände sich in Schwierigkeiten. ´Der Euro gelangt an sein unschönes Ende`, so Stefan Homburg, Direktor des deutschen Instituts für Öffentliche Finanzen laut der Zeitung Telegraph. ´Ein Zusammenbruch der Währungsunion scheint nun unvermeidbar.`“

Ja, wortgewaltige und offene Euro-Skeptiker wie Nigel Farage aus Großbritannien frohlocken bereits und erklären „Ich hab es Ihnen ja gesagt, dass es nicht halten wird!“, und „Haben wir ein Glück, dass wir nie bei der Euro-Bewegung mitgemacht haben!“

Wenn Sie wissen wollen, wie man ordentliche politische Reden hält, dann können Sie sich ja mal die Attacke von Farage gegen die EU zu Gemüte führen, die er im Oktober vergangenen Jahres vom Zaum ließ. Farage ist ein gewählter EU-Parlamentarier, der heftig auf die EU einschlägt.

Die Nachrichtenagentur MINA weist darauf hin, dass die vom Bundestag kürzlich beschlossene Ausweitung des Euro-Rettungsschirms in Deutschland zunehmend unbeliebter wird und zahlreiche Ökonomen davon ausgehen, dass selbst die jetzige Höhe des EFSF zur Rettung der Eurozonenpleiteländer nicht ausreichend ist.

Natürlich werden diese Gelder nicht ausreichen, doch mit der neuen Rettungsmaschinerie, die nun errichtet wurde, und den unzähligen Milliarden an Euros, die verpulvert werden, dürfte Europa bald für die Argumente reif sein, dass die Europäische Zentralbank mit denselben Befugnissen wie die US-Notenbank Federal Reserve ausgestattet werden müsse. Das bedeutend dann das Ende der geldpolitischen Souveränität Europas.

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