Die hässliche Fratze der sozialistischen Mafia-Staaten: Warum Sie Ihre Ersparnisse besser gut verstecken sollten

Von der Regierung zur „Raubgierung“: In der Krise kommt die hässliche Fratze der sozialistischen Mafia-Staaten zum Vorschein. Sparer und Anleger sollten sich besser nichts vormachen

James Turk, FGMR.com, 05.05.2012

In 2009, als die Griechenland-Krise gerade erst damit begann, in die Schlagzeilen zu geraten, schrieb ich einen Artikel, wo ich zu dem Schluss kam, dass die Zahlungsunfähigkeit auf Staatsanleihen zum Ende des Sozialismus führt. Meine Prämisse war unmissverständlich und beruhte auf der finanziellen Realität. Den unvermeidlichen Ausgang dieser Entwicklung fasste ich mit einem meiner Lieblingszitate von Margaret Thatcher zusammen: „Das Problem beim Sozialismus ist, dass einem am Ende das Geld anderer Leute ausgeht.“

Weiter schrieb ich:

„ … in den vor uns liegenden Monaten, wird [der Sozialismus]einer harten Prüfung unterzogen werden. Jeder wird diese Prüfung mitverfolgen können, da den Ländern auf dem ganzen Planeten das Geld ausgeht und sie mit einer überwältigenden nicht rückzahlbaren Schuldenlast konfrontiert sind, während auch andere weitreichende Finanzversprechen nicht mehr länger erfüllt werden können. Kurzum: Der ideologische Bankrott des Sozialismus wird durch die Insolvenz der Regierungen zum Vorschein gebracht werden.“

Und heute, drei Jahre später, haben wir diese weitflächige Insolvenz der Regierungen. Bereits vor langer Zeit ging den Regierungen das Geld aus. Und, was taten sie? Anstatt der Realität ins Auge zu blicken, dass ihre finanziellen Ressourcen beschränkt sind und ihre verschwenderische Ausgabenpolitik sowie ihre unrealistischen Versprechungen sie direkt in den Ruin führen, folgten sie dem Weg des geringsten Widerstands, indem sie sich immer größere Geldbeträge liehen – alles in dem irrsinnigen Versuch, ihre sozialistische Politik weiter aufrecht zu halten.

Ja, die Regierungen haben sich etwas Zeit gekauft, indem sie sich Unmengen neuen Geldes liehen. Und wie vorherzusehen war, finden sie sich nun in einer Situation wieder, wo ihnen nicht nur das Geld ausgegangen, sondern auch ihre Kreditfähigkeit erschöpft ist. Sie haben jetzt die entscheidende „Weggabelung“ erreicht, von der ich 2009 schrieb:

„Der eine Weg führt zu mehr Sozialismus, mehr Demagogen und am Ende zu einem Diktator, der verspricht, dafür Sorge zu tragen, dass der Sozialismus auch ´funktioniert`. Und der andere Weg führt zu der kapitalistischen Gesellschaft, die Amerika einst war – mit freien Märkten, einer eingeschränkten Regierungen und uneingeschränkter Rechtsstaatlichkeit.“

Es ist traurig, aber es wird zunehmend offenkundiger, welchen Weg eine Vielzahl der Regierungen eingeschlagen hat. Sie bewegen sich von der Regierung in Richtung „Raubgierung“ [Robbernment] – ein einprägsamer Begriff, den ich während meiner letzten Reise in die Schweiz von jemandem lernte, der die persönlichen Freiheitsrechte schätzt und sich über den ideologischen und finanziellen Bankrott des Staatssozialismus im Klaren ist. Sein Begriff ist selbsterklärend und verdeutlicht, dass sich die Regierung des Diebstahls bedient, um ihr sozialistisches Spiel länger aufrecht erhalten zu können.

Dank der Verstaatlichung des Vermögens von Repsol dürfte Argentinien zurzeit das führende Land in diesem Bereich sein. Diesem Diebstahl von Privateigentum folgte kurze Zeit später das bolivianische Heer, das sich der Anlagen des spanischen Energieversorgers Red Eléctrica Corp. bemächtigte.

Südamerika kann auf eine lange Geschichte der Enteignung verweisen, aber diese Länder sind beileibe nicht einzigartig, schließlich erfolgte einer der entsetzlichsten Anschläge auf das Privateigentum unter der Regierung von US-Präsident Franklin Roosevelt, der in den USA alles privat gehaltene Gold unter staatliche Kontrolle stellte. Roosevelt stellte das grundlegendste amerikanische Rechtsprinzip auf den Kopf – nämlich das Privateigentum sowie das Recht, privat Verträge einzugehen, sakrosankt waren und die Regierung sich hier nicht einmischen durfte.

In jüngerer Zeit plünderte die irische Regierung die Privatrenten ihrer Bürger. Argentinien tat das bereits im Jahre 2008, womit wir bei einem weiteren entscheidenden Punkt wären: Typischerweise führt ein Diebstahl zum nächsten, weshalb man seitens der Sozialisten in Argentinien, ja der sozialistischen Regierungen überall auf dem Planeten mit noch mehr Plünderungen rechnen sollte. Und das Tragische ist: Wo bleibt denn der Aufschrei gegenüber diesen „Raubgierungen“?

Seitens unserer politischen Führer wird kein Aufschrei kommen. Sie sind sich alle nur allzu gut im Klaren darüber, dass sie sich diese Möglichkeit des Diebstahls ebenfalls vorbehalten wollen. Vielleicht wird es ja auch nicht so extrem wie in Argentinien oder Irland – nichtsdestotrotz wird es Diebstahl sein, um das sozialistische Spiel weiter am Laufen zu halten und so die Nebeneinkünfte und Macht der Politiker zu schützen.

In der aktuellen Ausgabe der amerikanischen Finanzzeitung Barron´s wird dieser Punkt beispielsweise in einem Artikel mit dem Titel „Durch und durch verrottet? Onkel Sam und Kalifornien beißen kräftig in Apple hinein“ deutlich herausgestrichen.

Die sogenannte intellektuelle „Elite“ wird sich immer irgendwelche Möglichkeiten für den Staat einfallen lassen, um Privateigentum zu stehlen, während gleichzeitig grandiose Erklärungen geliefert werden, die darauf abzielen, die niederträchtigen Anschläge auf das Rückgrat der Rechtsstaatlichkeit, die Eigentumsrechte, zu rechtfertigen.

Am 30.04.2012 wurde in einer Kolumne der Financial Times ausgeführt, wie die spanische Regierung an noch mehr Geld kommen könnte, um ihre Überschuldung anzugehen: „Eine alternative Notfallmaßnahme bestünde darin, spanische Haushalte und Unternehmen vorübergehend zu Anleihekäufen zu verpflichten.“ Ich gehe hier mal davon aus, dass das Wort „verpflichten“ absichtsvoll gewählt wurde, weil es sich einfach besser anhört als Diebstahl.

Und natürlich ist es nur ein „vorübergehender“ Diebstahl – genauso wie es bei allen anderen substantiellen Eingriffen des Staates, die die Rechtsstaatlichkeit unterminieren, der Fall ist. Dass dieser Vorschlag von einem Harvard-Professor und ehemaligen Berater des US-Präsidenten vorgebracht wurde, verdeutlicht, dass die akademische und politische Elite in den USA intellektuell genauso bankrott ist wie die eines jeden anderen sozialistischen Landes.

Der Niedergang der Regierung, besser gesagt die Prinzipien- und Ehrlosigkeit der politischen Führer, die sich auf Diebstahl zurückziehen, ist ein trauriger Tatbestand, obschon er in Wirklichkeit nicht neu ist. Im Folgenden finden Sie, was Frederick Bastiat diesbezüglich bereits vor 150 Jahren zu sagen hatte:

„Wenn das Ausplündern zur Lebensart einer Gruppe von Männern wird, die gemeinsam in einer Gesellschaft leben, schaffen sie sich im Laufe der Zeit ein Rechtssystem, das sie dazu befähigt, und einen moralischen Kodex, mit dem es verherrlicht wird.“

Und vor nicht allzu vielen Jahrzehnten machte Ayn Rand eine ähnliche Beobachtung:

„Wenn Sie sehen, dass der Handel nicht unter Zustimmung, sondern unter Zwang abgewickelt wird – wenn Sie sehen, dass man, um zu produzieren, die Erlaubnis von Männern einholen muss, die nichts produzieren – wenn Sie sehen, dass das Geld zu jenen fließt, die nicht mit Waren, sondern mit Gefälligkeiten handeln – wenn Sie sehen, dass Männer durch Einflussnahme und Schiebung reicher werden als durch Arbeit und einen die Gesetze nicht vor diesen Männern schützen – wenn Sie sehen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit zur Selbstaufopferung wird – können Sie sich sicher sein, dass Ihre Gesellschaft dem Untergang geweiht ist.“

Und, was sollen wir als Einzelne nun tun, um uns und unsere Familien zu schützen? Zunächst einmal müssen wir uns des Ausmaßes der weitflächigen Insolvenz der Regierungen gewahr werden und begreifen, dass die „Raubgierung“ zunehmend stärkere Verbreitung finden wird.

Als nächstes müssen wir begreifen, dass es einen Unterschied zwischen unsichtbaren Vermögen und dem Vermögen gibt, das leicht zum Ziel staatlicher Konfiskation werden kann. Das ist ein Thema, das über diesen Artikel hinausgeht und auch nicht in meine Expertise fällt. Einer der vernünftigen Ansätze, um die staatliche Konfiskation zu vermeiden, besteht jedoch darin, seine Vermögenswerte geographisch zu diversifizieren auf verschiedene Jurisdiktionen aufzuteilen, in der Hoffnung, dass sich einige Regierungen nicht in Raubgierungen verwandeln und in die Tyrannei und den Diebstahl absinken werden.

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