Bilderberg 2012: Eliten fürchten Euro-Austritt Griechenlands

UPDATE: Am 31.05.2012 wurde die Teilnehmerliste des diesjährigen Bilderberg-Treffens veröffentlicht. Aus dieser gehen Herman Van Rompuy und Jean-Claude Trichet nicht als Teilnehmer hervor. Bei den Bilderberg-Konferenzen ist es nichts Ungewöhnliches, dass nicht alle Teilnehmer auf der offiziellen Listen stehen. Es bleibt abzuwarten, ob die Informationen von Jim Tucker über die Teilnahme Trichets und Van Rompuys im Laufe der Konferenz noch bestätigt werden.

Der langjährige Bilderberg-Experte und Investigativjournalist Jim Tucker sagte, dass der Bilderberg-Lakai Herman Van Rompuy und der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet auf dem diesjährigen Bilderberg-Treffen über die Schuldenkrise in der Eurozone und einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands sprechen werden. Es wird sich zeigen, ob es den Elitisten dieses Jahr abermals gelingen wird, die Eurozone bis zur nächsten Bilderberg-Konferenz über Wasser zu halten

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 30.05.2012

Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, wird an der dieses Wochenende stattfindenden Bilderberg-Konferenz teilnehmen, um dort mit den Elitisten über den Zusammenbruch des Euros und die von der Schuldenkrise Griechenlands ausgehenden Gefahr für den europäischen Superstaat zu sprechen.

Laut dem altgedienten Bilderberg-Experten und Investigativjournalisten Jim Tucker wird Herman Van Rompuy vom ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, begleitet. Beide werden sich auf der Konferenz mit anderen Bilderbergern beraten, wie mit einem möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone umzugehen sei.

Van Rompuys Anwesenheit auf der Bilderberg-Konferenz 2012 ist natürlich besonders bemerkenswert, wenn man sich hier noch einmal die Tatsache vor Augen führt, dass der Belgier nur wenige Tage vor seiner Ernennung zum EU-Präsidenten in 2009 an einem von den Spitzenvertretern der Bilderberger organisierten Abendessen in Brüssel teilnahm.

Überdies hatte sich Van Rompuy auch mehrfach mit dem damaligen Vorsitzenden der Bilderberger, Étienne Davignon, getroffen, der zuvor bereits gegenüber dem EU Observer damit geprahlt hatte, dass die europäische Einheitswährung eine Erfindung der Bilderberg-Gruppe ist. Van Rompuy hatte sich auch mit dem ständigen Bilderberg-Mitglied Henry Kissinger getroffen.

Trichet und Van Rompuy sind beide eiserne Verfechter der europäischen Einheitswährung und somit ganz auf Linie mit anderen Bilderberg-Mitgliedern, die zurzeit mit allen Mitteln versuchen, einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone zu verhindern.

Die wirklichen Ängste der Elite wurden durch Arvind Subramanian – eine Führungsfigur des Peter G. Peterson Institute for International Economics – in einem am 14.05.2012 erschienen Financial Times Artikel auf den Punkt gebracht.

Das Peter G. Peterson Institute for International Economics hat zahlreiche einflussreiche Bilderberger in seinen Reihen. Hierzu gehören der frühere Vorsitzende der US-Notenbank Paul Volcker, der frühere US-Finanzminister Lawrence Summers und die Bilderberg-Lichtgestalt David Rockefeller. Subramanian schrieb:

„Stellen Sie sich vor, dass sich die griechische Wirtschaft bis Mitte 2013 erholt, während der Rest der Eurozone in der Rezession verharrt. Der Wirkung auf das austeritätsgeplagte Spanien, Portugal, ja sogar Italien wäre enorm. Den Wählern würde die verbesserte Situation ihrer bis dahin verschmähten Nachbarn nicht entgehen. Sie würden anfangen sich zu fragen, warum ihre eigenen Regierungen dem Weg Griechenlands nicht folgen sollten, und sich für den Austritt aus der Eurozone aussprechen.“

Subramanian geht davon aus, dass der Euro-Austritt Griechenlands für die anderen EU-Pleiteländer den ultimativen Anreiz darstellen würde, es den Hellenen gleichzutun, und das Ende der Eurozone oder gar der Europäischen Union als solches bedeuten könnte.

Bereits in 2009, 2010 und 2011 stand die Eurokrise bei den Bilderberg-Konferenzen ganz oben auf der Agenda. Auf den Treffen in 2010 und 2011 wurde unter den Bilderberg-Mitgliedern genug Konsens erzielt, um die Währungsunion weitere zwölf Monate am Leben zu halten. Auch dieses Mal werden sich dieselben Globalisten wieder hinter verschlossenen Türen treffen und versuchen, eine Strategie auszuarbeiten, um ihr gefeiertes Lieblingsprojekt vor dem Untergang zu bewahren.

Jim Tuckers Insiderquellen sagten, dass ein möglicher Irankrieg auch dieses Jahr wieder ganz oben auf der Agenda der Bilderberger steht. Laut Tucker werden sich die Bilderberger für ihre Gespräche und Vorträge im Westflügel des Westfields Marriott Washington Dulles Hotels einfinden.

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