Finanztransaktionssteuer: Wie die Staatsmafia die Menschen für dumm verkauft

Schauergeschichten der unersättlichen Staatskrake: Das Märchen von den bösen gierigen Bankern und den wohlmeinenden sozialistischen Politikern, die sich der Sorgen der Menschen annehmen

Godfrey Bloom, UKIP.org, 23.05.2012
Rede vor dem EU-Parlament am 23.05.2012

„Eine Finanztransaktionssteuer hört sich wie eine richtig gute Idee an, ist doch so oder! Das passt politisch ganz hervorragend. Und wir können uns die gierigen Banker vorknöpfen, die wir nach außen hin so hassen, während wir ihnen insgeheim das Geld in die Taschen schaufeln. Aber ich glaube nicht, dass das Ganze sonderlich gut ausgehen wird.

Alle Steuern werden letztlich an die Kunden weitergereicht. Entschuldigen Sie bitte – aber so funktioniert es nun einmal. Es wird also wieder einmal der Normalbürger sein, der die Rechnung zu zahlen hat. Es werden die Sparer sein, die Rentner und die einfachen Leute, die die Rechnung für diese Steuer bezahlen – nicht die gierigen Bankenbosse, auf die Sie es abgesehen haben.

Und es ist doch interessant oder nicht – also wenn man sich einmal das Kleingedruckte durchließt, wo sie sagen, dass ein Teil dieses Geldes vielleicht sogar dafür genutzt werden kann, künftig scheiternde Banken zu retten.

Wir wissen also, wir räumen also ein – oder etwa nicht? – das weitere Banken scheitern werden. Und das wissen wir, weil wir immer noch dasselbe unverschämte Mindestreserve-Bankensystem haben, dasselbe betrügerische, gelddruckende, kriminelle Verhalten bei den Zentralbanken und so weiter und so fort. Nichts hat sich geändert!

Es ist ein weiteres starkes Signal an die Banken und Politiker, mit ihrem Diebstahl weiter zu machen. Aber Vorsicht, falls Sie glauben, die Besteuerung Londons sei ein risikoloses Unterfangen. Wir sprechen hier doch über London oder? Was Finanzdienstleistungen anbelangt sind die anderen EU-Länder dagegen doch Kinderkram.

Finanzdienstleistungen stellen 14% des britischen Bruttosozialprodukts. Großbritannien stellt dieser zusammenbrechenden Institution [Europäische Union] jeden Tag GBP 50 Millionen bereit. Man schlachtet seinen Goldesel nicht ab. Zürich, Genf, New York und Hongkong reiben sich bereits die Hände und fragen sich, mit welch glorreichem Unsinn wir als nächstes aufwarten.

Und die Finanztransaktionssteuer ist eine Sondersteuer. Ja was kommt als nächstes? Eine Sondersteuer für Sonnenschein-Urlaub in Spanien? Für die neueste Mode in Paris? Für Luxusautos in Deutschland? Mobiltelefone in Finnland? Und eine spezielle, wohl noch zu rechtfertigende Steuer auf die entsetzlichen Möbel-Pakete aus Schweden?

Sie kommen auch zu Ihnen – die gierigen Bürokraten sind einfach nur auf Ihr Geld aus!“

[Der sozialistische EU-Abgeordnete Vladimír Maňka stellte die rhetorische Frage, ob die Finanztransaktionssteuer dabei helfen würde, aus der Finanzkrise herauszukommen. Godfrey Bloom erwiderte:]

„Nein, das Problem, das wir haben, ist das Mindestreserve-Bankensystem, und das bedeutet, dass die Banken Geld verleihen können, das sie überhaupt nicht haben; dass die Zentralbanken und Politiker Geld drucken, was die Währung entwertet. Das ist unser Problem. Es sind nicht die Verordnungen, es ist nicht die Besteuerung.

Es ist wegen dem kriminellen Verhalten der weltweiten Zentralbanken, und solange das nicht aufhört, wird sich daran nichts ändern. Es wird in Zukunft noch viel mehr Bankenpleiten geben, glauben Sie mir!“

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