Das Ende der Welt: Worüber man sich wirklich Sorgen machen sollte

G.E. Christenson, Deviantinvestor.com, 10.12.2012

Die Welt wird nicht am 21.12.2012 oder in nächster Zeit enden. Ich glaube, der Maya-Kalender weist lediglich auf das Ende eines sehr langen Zyklus hin, der einen sukzessiven Einfluss auf die Welt hat, genauso wie dies bei anderen langfristigen Zyklen auch der Fall ist. So können Anstiege oder Rückgänge der Sonnenaktivität auch zu Eiszeiten oder Trockenzeiten führen, die die Welt langsam und sukzessive verändern.

Und wegen dem anderen „Ende der Welt“, von dem man fortwährend hört, der Fiskalklippe in den USA, mache ich mir auch keine Sorgen. Das Thema wurde zu Tode geritten. Die wichtigen Informationen sind jedoch leicht zu verstehen:

Was mir hingegen wirklich Sorgen bereitet, sind all die Aktionen, die wir – die angeblich intelligentesten Wesen auf dem Planeten – in den letzten paar Jahrhunderten fabriziert haben. Und diese Aktionen haben Konsequenzen. Nehmen wir nur die folgenden Handlungen:

Politiker, Bürokraten und Banker kontrollieren die Märkte und treffen Entscheidungen, die eigentlich den freien Märkten überlassen werden sollten. Ein anderer Autor verglich diesen Prozess gerne damit, dass man einem Gorilla eine Stradivari überreicht. Freiere Märkte leisten jedoch bessere Arbeit dabei, die Wirtschaft, die Geldversorgung, die Zinsen, die Preise und die Produktion zu managen. Woher wir das wissen? Fragen Sie doch einfach die Zeitzeugen, die die Hyperinflationen des vergangenen Jahrhunderts miterlebt haben.

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