Ob der Kauf von Edelmetallen Sinn macht, hängt davon ab, wem man Glauben schenkt. Vertrauen Sie den Regierungen, Zentralbanken und den Massenmedien oder wenden Sie sich lieber belastbaren, historischen Tatsachen zu. Die Entscheidung liegt bei Ihnen

G. E. Christenson, Deviant Investor, 31.01.2013

  • Gold ist über 3.000 Jahre echtes Geld, also Tauschmittel und Wertspeicher gewesen. Und auch heute ist es immer noch echtes Geld.
  • Gold hat kein Kontrahentenrisiko. Es ist von niemandem die Verbindlichkeit. Gold verfügt über einen inhärenten Wert, der überall auf der Welt anerkannt wird.
  • Letztlich sind alle Papiergeldsysteme zusammengebrochen. Der inhärente Wert von Papiergeld liegt im Grunde bei null. Und in der Geschichte der Menschheit sind bisher alle Papierwährungen auf den Wert von null abgesunken.
  • Papiergeld ist die Verbindlichkeit einer Zentralbank oder einer Regierung, die pleite sein könnte. Das Geld, das von einer Zentralbank oder einer Regierung ausgegeben wird, verfügt nicht deshalb über Wert, weil ihm ein Wert innewohnt, sondern nur, weil die Menschen an dieses Geld glauben und ihm Vertrauen schenken. Gelegentlich sind dieses Vertrauen und dieser Glaube aber fehl am Platz:

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  • Der Goldpreis auf Dollarbasis weist seit dem Jahr 2001 eine sehr hohe Korrelation zu der fortwährend steigenden US-Staatsverschuldung auf. Lesen Sie hierzu den Artikel „USD 4.000 Gold! Ja, aber wann?“ Glaubt denn irgendwer, dass die Staatsverschuldung in den nächsten paar Jahren zurückgehen oder auf dem jetzigen Niveau verharren wird? Nein! Die Staatsverschuldung wird in den kommenden vier Jahren sogar noch stärker steigen und dasselbe gilt für den Goldpreis. Skeptisch? Ja dann schauen Sie sich doch einmal die unten stehende Grafik an, aus der hervorgeht, dass sich der Goldpreis gemeinsam mit der Staatsverschuldung in die Höhe schraubt. Immer noch skeptisch? Können Sie sich noch daran erinnern, als Benzin für weniger als USD 0,05 pro Liter verkauft wurde und Gold USD 40 pro Unze kostete? Die Preise sind gestiegen, weil heute viel mehr Dollars im Umlauf sind als in den 60er Jahren – daher braucht man heute auch mehr Dollars, um sich eine Unze Gold, einen Liter Benzin, einen Laib Brot, eine Tasse Kaffee oder einen Kampfjet zu kaufen.

 

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  • Da die Regierungen und Zentralbanken Papiergeld ausgeben, das durch nichts gedeckt wird, außer durch den Glauben an und das Vertrauen in dieses Geld, stehen sie mit Gold, also echtem Geld, in Wettbewerb. Sollten wir uns angesichts dessen tatsächlich darüber wundern, dass die Regierungen und Zentralbanken die Bedeutung von Gold leugnen und uns entmutigen wollen, Gold zu kaufen? Sollten wir uns darüber wundern, dass Warren Buffett – das Orakel von Omaha – den Besitz von Gold schlechtmacht? (Berkshire Hathaway hält riesige Bestände an Bankaktien und Goldman Sachs Aktien.) Sollte es uns überraschen, wenn der Goldbesitz in den Medien massiv runtergemacht wird?
  • Groucho Marx sagte einst: „Wem werden Sie Glauben schenken, mir oder Ihren eigenen Augen?“ Wem werden Sie Glauben schenken – der Geschichte von Gold als werthaltigem Geld, während das Papiergeld scheiterte, oder den Verlautbarungen der Politiker, Zentralbanken und der Besitzer von Bankaktien?
  • Wem und was glauben Sie? Diese Frage wird sich für Ihre finanzielles Wohlergehen als außerordentlich bedeutsam herausstellen, wenn das Papiergeld seine Reise in Richtung seines intrinsischen Werts von null beschleunigt. Lesen Sie hierzu auch „10 Maßnahmen für mehr Sicherheit“.
  • Werden Sie der Geschichte und den aktuellen Fakten Glauben schenken oder den weniger vertrauenswürdigen Informationen von Politikern, Zentralbankern und den Besitzern von Bankaktien?