Die wichtigsten fünf Gründe, warum Sie aus dem westlichen Finanzsystem aussteigen sollten

Jeff Berwick, Dollarvigilante.com, 07.01.2014

Viele Menschen sind sich nicht im Klaren darüber, welch unglaublich düsteren Risiken ihre Vermögenswerte in der westlichen Welt in unmittelbarer Zukunft ausgesetzt sein werden. Die Massenmedien werden nicht sonderlich viel darüber berichten. Und die Politiker und Staaten werden Sie mit Sicherheit nicht darüber informieren.

Aber das sind alles Tatsachen, Fakten, die von staatlichen Quellen stammen – und diese Hinweise zeichnen ein sehr deutliches, düsteres Bild. Für diejenigen, die diese Informationen erst einmal gesehen haben, könnte das Bild nicht realer und klarer sein.

Im Folgenden finden Sie die fünf wichtigsten Gründe – es gibt buchstäblich Dutzende –, warum Sie Ihre Vermögenswerte so schnell als möglich sichern sollten:

1. Der Internationale Währungsfonds (IWF): Der IWF hat gerade erst verkündet, dass eine tiefgreifende „Finanzrepression“ nötig sein wird, da die Staatsverschuldung in den Industrieländern (also der westlichen Welt) derzeit so hoch ist wie seit 200 Jahren nicht mehr.

Doch was meint der IWF mit „Finanzrepression“? Dafür haben sie eine Reihe an Möglichkeiten aufgeführt. Hierzu gehört, dass der Staat die Staatsschulden für nichtig erklärt (was einen systemischen Finanzkollaps zur Folge hätte) oder es zu einer „inflationären Überraschung“ kommen könnte (Hyperinflation; die Vernichtung der westlichen Währungen). Egal, wie es auch kommen mag: Befinden sich Ihre Vermögenswerte zu diesem Zeitpunkt auf einem Konto oder in einem Aktiendepot einer westlichen Finanzinstitution, wird das aller Vorausschau nach zur fast vollständigen Vernichtung des Geldes/Kapitals führen.

2. Kapitalverkehrskontrollen: Viele Amerikaner haben von FACTA (U.S. Foreign Account Tax Compliance Act) noch nie gehört, aber wenn US-Bürger Geld oder Vermögenswerte außerhalb der USA halten, müssen Sie heute bereits Sondererklärungen abgeben, mit denen offengelegt wird, wo sie ihre Vermögenswerte und ihr Geld halten. US-Bürger, die sich nicht daran halten, können mit extremen Strafzahlungen belegt werden. Und um das Ganze noch schlimmer zu machen: Selbst wenn man als US-Bürger keinerlei Vermögenswerte oder Geld außerhalb der USA hält, tritt ab Juli 2014 FACTA in Kraft, ein Gesetz, das sicherstellen wird, dass es so gut wie unmöglich ist, seine Vermögenswerte ins Ausland zu bringen.

3. Weltweite Einkommenssteuer: Bis vor wenigen Jahren waren es nur die USA und Eritrea, die verlangten, dass man in seinem „Heimat“-Land Einkommenssteuern zahlt, ganz gleich, wo man eigentlich lebt und sein Geld verdient hat. All das ändert sich gegenwärtig sehr schnell. Allein in den letzten paar Jahren sind zahlreiche neue Länder hinzugekommen. Hierzu gehören: Australien, Mexiko, Chile und andere. All diese Länder haben damit begonnen, zu behaupten, dass man als Bürger selbst dann einkommenssteuerpflichtig ist, wenn man nicht im Land wohnt und sein Geld im Ausland erwirtschaftet hat. Fakt ist, dass nun auch Panama über Weihnachten versucht hat, die weltweite Einkommensbesteuerung seiner Bürger einzuführen.

Das bedeutet, dass, kümmert man sich nicht ordentlich um seine Finanzangelegenheiten, es völlig unerheblich ist, wo man wohnt und was man macht, da man dem Land, dessen Staatsbürgerschaft man hat, einen bedeutenden Teil seines Einkommens schuldet.

4. Bail-ins: Vielleicht erinnern Sie sich ja noch an Frühjahr 2013, wo in Zypern jedem fast 50% der Bankeinlagen weggenommen wurden, wenn mehr als EUR 100.000 auf dem Konto lagen. Im Grunde ist das das Gegenteil einer staatlichen Einlagensicherung: Anstatt dass man geschützt wird, wird einem das Geld einfach weggenommen.

Vielleicht ist es Ihnen neu, aber mittlerweile haben zahllose Länder eine solche „Bail-in“-Regelung implementiert, wonach klar geregelt ist, dass es den Banken, sollten sie in Probleme geraten und Gelder benötigen (was passieren wird, siehe hierzu auch Punkt 1), rechtlich erlaubt ist, sich an den Einlagen ihrer Kunden zu bedienen. Diese „Bail-in“-Regelung ist nun in jedem europäischen Land, in Kanada, Australien und sogar in den USA in Kraft.

Jim Sinclair, der Vorsitzende und Geschäftsführer von Tanzania Royalty Exploration Corp., … warnte vor einiger Zeit: „Die Bail-ins werden zweifelsohne nach Nordamerika kommen … Und es nicht nur so, dass es hier passieren kann, es wird hier passieren … In den USA, Kanada und Großbritannien wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen.“

5. Beschlagnahmung privater Rentenersparnisse: Sie glauben, das kann nicht passieren? Das ist bereits unzählige Male geschehen, und das US-Finanzministerium hat auch schon über die Verstaatlichung aller privaten US-Rentenersparnisse gesprochen.

2009 beschlagnahmte Irland EUR 4 Milliarden von seinem Rentenreservefonds. 2010 forderte Ungarn seine Bürger auf, die privaten Rentenfonds auf den Staat zu übertragen. Ende 2010 nahm sich das französische Parlament EUR 33 Milliarden aus dem französischen Rentenreservefonds, und 2011 wurden in Bulgarien USD 80 Millionen an privaten Rentenersparnissen in die staatliche Rentenkasse übertragen. Im September 2013 konfiszierte die polnische Regierung den überwiegenden Teil der privaten Rentenersparnisse des Landes.

Wir wissen also, was die Stunde geschlagen hat: Man wird auch nach Ihren Rentenersparnissen greifen … und damit ist nicht die staatliche Rentenkasse gemeint, denn diese Gelder sind bereits vor langer Zeit entwendet und ausgegeben worden.

Wenn Ihnen diese fünf Gründe nicht ausreichen, um sich über die Rettung Ihres Vermögens Gedanken zu machen, dann dürfte es wohl nichts geben, was ich noch für Sie tun kann …

Weitere Artikel zu diesem Thema