15. Jahrestag des Oklahoma City Bombenanschlags: Wahrheitssuchende halten Pressekonferenz ab

Andrew W. Griffin, Red Dirt Report, 16.04.2010

OKLAHOMA CITY – Donnerstagnachmittag fand auf der zweiten Etage des Staatskapitols in Oklahoma eine wichtige Pressekonferenz statt, bei der „unbeantwortete Fragen“ des Bombenanschlags auf das Murrah Bundesgebäudes im Jahre 1995 besprochen wurden.

Die Redner reichten vom American Free Press Journalisten Pat Shannan, welcher umfangreich über den Fall berichtete, bis hin zu, Hoppy Heidelberg, einem früheren Mitglied der Grand Jury. Gemeinsamer Nenner war, dass der Bombenanschlag nicht alleine durch Timothy McVeigh und Terry Nichols durchgeführt wurde, sondern andere, auch Agenten der Bundesregierung, involviert waren.

Zu den Rednern, die sich zur Pressekonferenz eingefunden hatten – eine Veranstaltung, die zum Teil vom Dokumentarfilmer Chris Emery koordiniert wurde – gehörte auch Jannie Coverdale, deren Enkelkinder, Aaron und Elijah, bei den Bombenanschlägen ums Leben kamen.

„Wir wollen wissen, wer das Gebäude in die Luft gesprengt hat.“ sagte Coverdale. „Mir wurde gesagt, ich soll an den Gerichtsverhandlungen in Denver teilnehmen und meine Fragen würden beantwortet. Das wurden sie nicht.“

Abgesehen von einem Musterschreiben von Gouverneur Brad Henry, das Coverdale umgehend in Stücke riss, haben die Politiker des Bundesstaats und der Bundesregierung ihre Forderungen nach einer wirklichen Untersuchung des Bombenanschlag und der zahlreichen damit zusammenhängenden Ungereimtheiten ignoriert.

„Meine Enkelkinder starben 95. Wir haben eine Menge Kinder an diesem Tag verloren. Nicht ein Tag, an dem ich nicht an diese Kinder denke und mich frage, wer sie umgebracht hat.“ so Coverdale.

Wendy Painting, Akademikerin und Forscherin aus dem New Yorker Hinterland, erklärte der Gruppe, dass sie verschiedene Aspekte des Bombenanschlags eingehend untersuchte.

Sie erwähnte den „Selbstmord“ des Polizeibeamten, Terry Yeakey, vom Oklahoma Police Department im Jahre 1996 sowie die ungeklärten Begleitumstände dieses Falls und bemerkte: „Fragen können eine tödliche Gefahr sein.“

Der Oklahoma City Forscher Joe Cooley sagte, dass er „entsetzt“ war, nachdem er von Yeakeys Fall gehört hatte. Er fing jedoch an nachzugraben und wurde schon bald zum Ziel von „Überwachung“ durch Leute, die nicht wollten, dass er nach der Wahrheit sucht.

Cooley sagte, eine Quelle hätte ihm mitgeteilt, dass Yeakey – den man brutal ermordet in der entlegenen Gemeinde „Canadian County“ fand – durch „Bundesagenten“ umgebracht wurde, seine Quelle jedoch nichts weiter dazu sagen könne.

Chris Emery, der seit mehreren Jahren an einem Dokumentarfilm über die den Bombenanschlag in Oklahoma City immer noch verdunkelnden Rätsel arbeitet, erinnerte die Presse daran, dass Diejenigen, die nach der Wahrheit suchen, „keine politische Agenda haben“ und es einfach um „um Recht und Unrecht“ geht.

Ein Bürger von Oklahoma City, der an jenem Apriltag des Jahres 1995 zu den Opfern der Explosion zählte, war V. Z. Lawton. Er erinnerte sich daran zurück, wie er spürte, dass das Gebäude heftig erschüttert wurde, bevor ihm irgendetwas auf den Kopf stürzte und er das Bewusstsein verlor.

„Die Truckbombe habe ich nicht gehört.“ so Lawton. Er merkte an, dass der ehemalige Brigadegeneral der US-Luftstreitkräfte, Ben Partin, berichtet hatte, das Gebäude sei eingestürzt, nachdem im Murrah Gebäude „Sprengsätze um die Gebäudeträger herum angebracht wurden.“

„Wer wollte das Gebäude zum Einsturz bringen?“ fragte Lawton. Er spekulierte und erwähnte in diesem Zusammenhang, dass die Dokumente und Aufzeichnungen bezüglich des Clinton-Whitewater-Falls sowie detailierte Informationen über die Verstrickungen der US-Behörde für Alkohol, Tabak, Feuerwaffen und Sprengstoffe (BATF) in das Massaker auf dem Gelände am Berg Carmel, nahe Waco im US-Bundesstaat Texas, im Jahre 1993 in dem Gebäude gelagert wurden und entweder zerstört oder weggebracht worden sind.

Lawton sagte auch, dass an diesem Morgen bis zu vier weitere Unbekannte im Zentrum von Oklahoma City gesehen wurden. Einer von ihnen war mit McVeigh unterwegs. Er spekulierte, dass McVeigh seinen Komplizen absetzte und dieser ihm dann heimlich das Nummernschild vom 77er Mercury entfernte, mit dem McVeigh fuhr. Er fragte sich, ob das so gemacht wurde um McVeigh dabei zu erwischen, wie er ohne Nummernschild fuhr – was dann auch Stunden später in der Nähe der Stadt Perry geschah – und ihn dadurch als Bombenattentäter festzunageln.

Lawton sagte auch, dass das Schild – welches von einem in Arkansas registrierten Auto gestohlen wurde – schließlich seinen Weg zur TV-Journalistin Jayna Davis fand, die es dann dem FBI übergab.

Danach sprach Harmon Taylor, der in Dallas ansässige Anwalt, dem im Mai 2001 ein 30-tägiger Aufschub für das Todesurteil von McVeigh gewährte wurde, über die rechtlichen Aspekte des Justizsystems und wie Dinge nicht richtig gemacht worden seien. Dazu zählte auch die Tatsache, dass der Fall niemals hätte nach Denver übergeben werden dürfen, wo er schließlich bearbeitet wurde.

„Wie kann dieses System weiterhin Menschen umbringen und damit davonkommen?“ frage Taylor.

Ja, in der Tat.

Am Montag, dem 19.04.2010 jährt sich der Bombenanschlag zum 15. Mal.

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