Britischer Rockstar fordert „Grüne Tea Party“ um uns vor unseren CO2-Emissionen zu retten

Der internationale Jetset-Rockstar Sting hält einen heuchlerischen Vortrag, bei dem er mehr Regierungseinfluss zur Bekämpfung der Erderwärmung fordert

Steve Watson, Infowars.net, 26.04.2010

Ich sag es gleich zu Anfang – ich habe Sting noch nie gemocht. Ich finde seine Stimme quietscht und seine Musik nervig. Wenn Sting und seine Frau also auf CNN erscheinen und der allgemeinen Öffentlichkeit einen Vortrag darüber halten, dass wir alle den Planeten umbringen und unsere einzige Rettung irgendeine Art von umfassender Ermächtigung der Regierung sei, dann bringt mich das auf die Palme.

Gemeinsam mit Don Lemon von CNN taufte der Rockstar am Sonntag die Earth Day Feierlichkeiten in Washington auf „Grüne Tea Party“, während er gleichzeitig eine „mächtige Regierung“ [big government] zur Rettung des Planeten forderte:

„Gut, man kann den Enthusiasmus hier sehen und die Menschen sind hier um der mächtigen Regierung zu erklären, dass wir von der mächtigen Regierung verlangen mächtige Entscheidungen über die wichtigsten Probleme, vor denen wir stehen, zu fällen. Und auch um Druck auf die Unternehmen zu machen sich, wie die Verbraucher auch, ordentlich zu verhalten. Aber wir sind auch hier um – im Grunde bitten wir um eine mächtige Regierung.“

„Sie wollen eine mächtige Regierung?“ fragte ein leicht verblüffter Lemon.

„Natürlich tun wir das.“ antwortete Sting. „Das ist ein Riesenproblem und nur die Regierung kann es lösen. Sie wissen, dass der Mann auf der Straße ein klein wenig tun kann, aber mächtige Regierungen müssen die Entscheidungen treffen. Wir müssen das Abholzen der Wälder aufhalten. Wir müssen die Wälder beschützen. Das ist der einfachste Weg die Treibhausgase zu reduzieren.“

Danach ließ Trudie Styler, ganz versessen darauf nicht als „das kleine Frauchen“ bekannt zu sein, die Bombe platzen – es würde in 50 Jahren oder so kein Leben mehr auf der Erde geben, außer wir schaffen und ermächtigen diese allmächtige Regierung um uns zu retten:

„Wir müssen unsere Regierungen wirklich beknien etwas zu tun, weil ich glaube, dass wir, vielleicht nicht während meiner Lebensspanne, aber in Richtung des Endes unserer Kinder, dass wir einen Umkehrpunkt erreichen werden, wo man nicht länger in der Lage sein wird das Leben auf diesem Planeten aufrecht zu erhalten. Ich glaube trotzig, leidenschaftlich und fest daran.“

Sting beendete das Interview, indem er das Lied „One World Is Enough“ sang – vermutlich eine Welt, gesteuert durch eine allmächtige Regierung unter weltweiten Einvernehmen; wo sie einem für jeden Atemzug besteuern, während Al Gore und Maurice Strong durch das das Betrugssystem des internationalen CO2-Handels Milliarden abkassieren.

Sehen Sie sich das Video hierzu an:

„Ein Klimaskeptiker ist jemand, der vom 20. Stock eines Hotels springt und 19 Etagen lang Jedem erklärt, ´hey, ist in Ordnung, hier läuft nichts verkehrt`.“

Nette Analogie Sting, aber was soll sie bedeuten? Ich würde sagen, ein wirklicher Skeptiker des Klimawandels ist jemand, der sich von einem neutralen Startpunkt aus die zugänglichen Tatsachen und Wissenschaft anschaut und zu seinen eigenen Schlussfolgerungen gelangt, anstatt blind irgendwas zu akzeptieren, das ihm oder ihr seitens einer mächtigen Regierung, vermögender Eliten und handverlesener Wissenschaftler, die sich in ihr Lager geschlagen haben, erzählt wird.

Was noch? Ich würde wetten, dass 99,9% der Klimaskeptiker auf alle Fälle mehr Öko sind als Sting. Ich fliege einmal alle zwei Jahre (wenn überhaupt), ich recycle alles wiederverwertbare, ich habe kein Auto und lebe in einer moderaten energieeffizienten 4-Zimmerwohnung. Das bedeutet nicht, dass ich der Meinung bin, dass wir alle verdammt sind, außer wir würden unseren Planeten deindustrialisieren, die Dritte Welt in erbärmlicher Armut halten und einer globalen Regulierungsbehörde CO2-Steuern löhnen.

Ich brauche keinen „Öko“-Vortrag von einem Mann, der sieben Wohnungen hat und das ganze Jahr über eine 750 Mann starke Crew um die Welt jettet um kolossale Rockkonzerte zu geben.

Wer glaubt dieser Sting zu sein? Der Anführer der Green Police?

Nach dieser Tirade werden Sie es vielleicht für bizarr halten, aber ich glaube, die Herzen von Sting und Styler sind am richtigen Fleck. Die Abholzung ist ein wirkliches Umweltproblem, dass man auf legitime Art bezwingen kann und sollte, jedoch ohne dabei die Macht uns selbst zu regieren aufzugeben und den wenigen Vermögenden die Taschen zu füllen.

Die Einwürfe panikverbreitender Behauptungen im Hinblick auf den durch CO2 verursachten Klimawandel sind unverantwortlich, offenkundig Trittbrettfahrerei und kommen absolut heuchlerisch rüber.

Das letzte was wir brauchen ist eine Armee emotional aufgeladener Rock-Vatis im mittleren Alter, die nach mehr Regierung lechzen, weil ihr Führer, Sting, sie glauben macht, dass man sich so aufführen sollte.

Das ist ganz sicher ein erschreckenderes Szenario als das, an welches die Erderwärmung je herankäme.

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