Der Untergang des Sozialismus: Das wird der absolute Albtraum!

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 27.05.2015

Seit Jahren warne ich davor, dass wir es mit unserem schlimmsten Albtraum zu tun bekommen werden – dem Zusammenbruch des Sozialismus. Und im Rahmen des Untergangs wird sich der Staat in eine widerliche Bestie verwandeln, die sich auf die Gesellschaft stürzen und sie verschlingen wird, um sich an der Macht zu halten. Natürlich werden sie sich selbst nie so sehen – sie werden sich ausmalen, dass es für die Aufrechterhaltung des Sozialismus, also zum Wohle der Menschen, notwendig ist, uns unserer Freiheiten, Rechte und Privilegien zu berauben.

Uns geht jetzt das Geld anderer Leute aus, so wie Margaret Thatcher gewarnt hatte. Karl Marx, der darauf aus war, die Gesellschaft mit nackter Gewalt zu verändern, setzte diese ganze Entwicklung in Gang. Und was dann geschah, ist ziemlich gruselig, denn die Gesellschaft wurde durch den Sozialismus viel tiefgreifender verändert, als wir uns vorstellen können und wollen.

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Aber warum ist der Zusammenbruch der jetzigen Staatsschuldenkrise anders als der des Jahres 1931? Als die Staaten 1931 weltweit die Zahlungsunfähigkeit auf ihre Staatsschulden erklärten, gab es keine Pensionsfonds. Der Staat hat sich mittlerweile von jedweder Rationalität komplett verabschiedet, denn die staatlichen Rentenkassen wie beispielsweise die Rentenkasse der USA sind zu 100% in Staatsanleihen investiert. Es mag zwar nicht die Absicht bestehen, auf diese Anleihen die Zahlungsunfähigkeit zu erklären, aber es hat nur sehr wenige Staaten gegeben, die ihre Schulden jemals wieder zurückgezahlt haben.

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Und dann haben wir noch Staaten, die den Pensionsfonds vorschreiben, dass über 80% der Gelder in Staatsanleihen angelegt werden müssen. Dieses Mal wird die Staatsschuldenkrise also den Sozialismus auslöschen, dennoch ist die Masse der Menschen völlig ahnungslos, und zwar nicht nur was die Risiken anbelangt, sondern auch im Hinblick auf die Auswirkungen insgesamt. Die jüngeren Generationen legen heute kein Geld mehr zurück, um ihre Eltern zu unterstützen, denn das ist seit dem Ende der Großen Depression ja Aufgabe des Staats. Der Sozialismus hat nach den Tiraden von Marx Jahrtausende an Familienstrukturen verändert. Es ist ein einziges riesiges Labor-Experiment gewesen, das in China und Russland bereits schlimm endete und demnächst auch in einer Gemeindeverwaltung in Ihrer Nähe hochkochen wird.

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Dieses Mal wird es also grundlegend anders sein. Dieses Mal wird es den Staat erwischen, und das ist auch einer der Gründe, warum sie derzeit versuchen, Bargeld zu verbieten – nämlich um Bank-Runs zu verhindern und die Gesellschaft zu zwingen, sich ihren Forderungen zu beugen. Das ist der Grund, warum wir Typen wie Gordon Brown haben, der die britischen Goldreserven 1999 auf dem Goldpreistief verkaufte und heute behauptet, dass man durch die Abschaffung von Bargeld auch die Boom-&-Bust-Phase der Wirtschaftszyklen ausmerzen könne. Sehen wir der Realität ins Auge: Gordon Brown lag politisch kein einziges Mal richtig und ist der schlechteste britische Finanzverwalter aller Zeiten gewesen. Er hat das Gold des Landes auf dem absoluten Tief verkauft und jetzt geht er davon aus, dass er den Marxismus verwirklichen kann, indem er das Bargeld abschafft. Er posaunt irgendwelche Theorien heraus, ohne dass er diese irgendwie faktisch untermauern würde. Wir können uns arrogante Leute wie ihn– die glauben, sie hätten ein Recht darauf, mit der Gesellschaft zu experimentieren – in der Politik einfach nicht mehr leisten.

Dieses Mal wird es völlig anders werden. Sie haben die Gesellschaft vernichtet und dafür das entsetzliche Konstrukt des Sozialismus als grauenhaften Albtraum errichtet, der bitterböse enden wird. Und sie haben die sozialen Familienstrukturen ruiniert und den Menschen somit die Waffen genommen, die über Jahrtausende für ihr autarkes Überleben vonnöten waren. Diese Clowns haben dafür gesorgt, dass die Träume, die sie den Älteren verkauft haben, ausgelöscht werden, während sie unterdessen eine Steuerhatz durchführen und dafür sorgen, dass die Arbeitsplatzschaffung implodiert und sich die Jugend in eine verlorene Generation verwandelt. Und all das mit vermeintlich guten Absichten. Können Sie sich vorstellen, wie der gesellschaftliche Schaden aussähe, hätten sie diesen Schlamassel absichtlich herbeigeführt? Sie haben sich selbst und die Menschen belogen. Daher wird bei uns nun alles in Schutt und Asche gelegt werden – dieser Teil ist unausweichlich. Erst wenn die Wirtschaft einbricht, werden die Menschen damit beginnen, über Lösungen zu diskutieren.

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