Brot & Spiele geht schief: Hirnlose Basketballfans proben Aufstand in Los Angeles

Kurt Nimmo, Infowars.com, 18.06.2010

In Griechenland machen die Arbeiter wegen den vom Internationalen Währungsfonds auferlegten Austeritätsmaßnahmen Randale. 2009 brachen in Lettland, Litauen und Bulgarien aufgrund der Finanzkrise und der Aussicht einer dramatischen Absenkung des Lebensstandards Unruhen aus. Der Internationale Währungsfonds hat vorausgesagt, dass „in Ländern auf der ganzen Welt gewaltsame Demonstrationen ausbrechen könnten, wenn das Finanzsystem nicht zum Wohle eines Jeden, anstatt einer kleinen Elite, umstrukturiert wird.“

„Ähnliche Ausbrüche von Bürgerunruhen traten in den letzten Wochen an der gesamten Peripherie Europas auf, wo die weltweite Finanzkrise kleinere Länder aufgrund ihrer geringeren Ressourcen zur Verteidigung ihrer Wirtschaften getroffen hat. Besonders in Osteuropa spiegeln die Unruhen eine zunehmende politische Unzufriedenheit wider und drohen wacklige Regierungen zu stürzen, die seit Jahren aufgrund der Korruption im Fokus weit verbreiteter Feindseligkeiten gestanden haben.“ berichtete die Washington Post im Januar des Jahres 2009. Island erlebte Bürgerunruhen, nachdem die Bankster versuchten dem Land einen atemberaubenden Schuldenberg aufzuhalsen.

„Die Finanzkrise wurde zu einem Teil der Realwirtschaft und fängt gerade damit an die Realpolitik zu gestalten. Immer mehr der sich am Rande der globalen Krise befindenden Menschen gehen nun auf die Straße.“ schreibt Roger Boyes für The Sunday Times.

In den Vereinigten Staaten ist es aufgrund des größten Bankster-Raubzugs der Geschichte und der sich anbahnenden Größten Depression bisher noch nicht zu Aufständen gekommen.

Stattdessen gehen die Menschen nach einem Basketballspiel auf die Straße um Privateigentum zu zerstören und in Brand zu stecken.

„In Los Angeles brachen nach dem entscheidenden Meisterschaftssieg der LA Lakers über die Boston Celtics im NBA-Finale Aufstände aus.“ berichtete The Sun heute. „Beamte des LAPD stießen mit einer das Stadion umlagernden Menschenmenge zusammen, wo randalierende Fans Fenster einschlugen, Feuer legten und Vorbeifahrende attackierten.“

Es wurden Polizisten abgestellt, welche mit „nicht-letalen Geschossen [feuerten] um den Mob der Unruhestifter auseinanderzutreiben, nachdem ein Taxi in Brand gesteckt und zwei Zeitungsautomaten in Stücke gerissen wurden…Mindestens ein Zivilist wurde schwer zusammengeschlagen und ein Polizeibeamter erlitt bei Straßenkämpfen einen Nasenbruch. Auch wurde ein Fahrradfahrer von einem Polizeiwagen erwischt, der bei der Krise dabei war…In dem nahe gelegenen Restaurant Bella Cucina warfen Kunden mit Flaschen, schmissen Tische um und stahlen Alkohol.“

Es wurden Mülltonnen in Brand gesteckt, drei Autos angezündet und für Kranke oder Verletzte 18-mal ein Notarztwagen angefordert. 8 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Einige der Verletzungen waren „ziemlich ernst“, so Beamte.

„Es sind diese jungen Leute, die nicht wissen wie man sich benimmt.“ erklärte eine Frau gegenüber Associated Press.

Stellen Sie sich vor, wie sich diese gehirnlosen Idioten verhalten werden, nachdem die globale Elite ihren Plan der Niederringung Amerikas vollendet hat und Austeritätsmaßnahmen auferlegt.

Seit geraumer Zeit haben sich die US-Heimatschutzbehörde und Polizeibehörden im ganzen Land auf soziales Chaos und Gewalt vorbereitet und dafür trainiert. Es könnte sein, die dämlichen Sportfans begreifen gar nicht, dass sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut. Die Regierung weiß, dass er aufzieht und hat sich darauf vorbereitet.

Ende 2008 veröffentlichte das U.S. Army War College ein Strategiepapier mit dem Titel „Die bekannten Unbekannten: Unkonventionelle ´strategische Schocks` bei der Verteidigungsstrategieentwicklung“. In dem Bericht wird davor gewarnt, dass sich das Militär auf „gewaltsame, strategische Verwerfungen innerhalb der Vereinigten Staaten“ vorbereiten müsse, die durch „unvorhergesehene wirtschaftliche Zusammenbrüche“, „absichtsvollen inländischen Widerstand“, „umfassende Notstände bei der öffentlichen Gesundheit“ oder den „Verlust einer funktionierenden politischen Ordnung und Rechtsordnung“ verursacht werden könnten. Das Dokument führt weiter aus:

„Die großflächige zivile Gewalt würde das Verteidigungs-Establishment im allerhöchsten Notfall dazu zwingen die Prioritäten neu auszurichten um die grundlegende inländische Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu verteidigen.“

In nicht allzu ferner Zukunft werden nicht mehr die Polizisten auf Aufständische und Plünderer reagieren, sondern es wird das Militär sein. Soldaten sind nicht dafür trainiert widerspenstige Bürger zu überwältigen und zu verhaften. Sie sind dafür trainiert worden Menschen zu töten und Sachen zu zerstören.

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