Gold erreicht neues Rekordhoch, Silber zieht mit

Gold- und Silberpreise steigen rasant an und deuten auf eine sich beschleunigende Entwertung der Papiergeldwährungen sowie eine weitere Verschlechterung der Finanz- und Wirtschaftsmärkte

Propagandafront.de, 18.06.2010

Gold erreichte am Freitag ein neues Allzeithoch. Um 14:30 Uhr MEZ musste man USD 1.257,80 (EUR 1.015,08) zahlen um an den internationalen Edelmetallmärkten an eine Feinunze (31 Gramm) des gelben Metalls zu gelangen. Vor zwei Wochen erreichte der Goldpreis mit USD 1.254 sein letztes Rekordhoch.

Da die Wirtschaft in den USA und Europa ebenso wie die Aktienmärkte immer noch vor sich herdümpeln, sind Investoren weiterhin stark verunsichert und fliehen in den sicheren Hafen des Goldes. Das Staatsschuldendebakel der Eurozone und der USA trägt zu weiterer Verunsicherung bei.

Auch trauen sich die europäischen Banken wieder einmal nicht über den Weg und neigen dazu ihre Einlagen über Nacht für 0,25% bei der Europäischen Zentralbank zu parken. Alleine in der Nacht zum Mittwoch wurden über EUR 380 Milliarden nach Frankfurt gesendet – ein Eingeständnis der vollständigen Handlungsunfähigkeit der europäischen Banken, die selbst auf den unaufmerksamten Betrachter mittlerweile einen absolut desperaten Eindruck machen.

Wie durch die EZB nun immer mehr nach außen dringt, stand die europäische Finanzwirtschaft Anfang Mai dieses Jahres wieder einmal vor dem Gesamtzusammenbruch. Auch gab es Meldungen, dass Anfang Mai alle europäischen Staatsanleihen – bis auf die Deutschlands – kurzzeitig nicht mehr handelbar waren. Die EZB kümmert sich jetzt darum.

Die zwanzig größten Banken Europas müssen bis Ende 2012 alleine EUR 800 Milliarden an kurzfristigen Schulden überrollen. Woher diese EUR 800 Milliarden kommen sollen, weiß Niemand so richtig und das ist nur die Spitze des Eisbergs, weil bei hunderten weiteren Finanzinstitutionen das gleiche Problem vorherrscht und kurzfristige Verbindlichkeiten refinanziert werden müssen, während diese langfristigen und in einer Vielzahl von Fällen uneinbringlichen Forderungen gegenüberstehen.

„Wie immer kann kurzfristig alles passieren, aber angesichts des anhaltenden Risikoniveaus bei den Staatsschulden ist es für Gold wahrscheinlicher, dass es eher höher als niedriger geht.“ erklärte Mark O´Byrne, Geschäftsführer bei GoldCore und führt weiter aus: „USD 1.300 pro Unze bleibt trotz der traditionell negativen Sommersaison weiterhin möglich.“

Peter Hillyard, der Chef des Bereichs Edelmetalle von ANZ Investment Bank erklärt:

„Es ist die uralte Geschichte, dass, egal wie unlogisch es auch erscheinen mag, Gold nach praktisch jeder Gelegenheit Ausschau hält weiter anzusteigen und wir kennen alle die Gründe dafür, den Faktor als sicheren Hafen, das Staatsschuldenrisiko und so weiter. Die Stimmung ist aktuell auf der Seite des Goldes, der Impuls ist auf der Seite des Goldes und die Märkte werden entweder nichts tun oder ansteigen.“

Bill O´Neill, Partner der in New York ansässigen Firma Logic Advisors, führt aus:

„Im Hintergrund dieser Märkte gibt es Angst. In Europa kommt noch was. Man will keine Dollars, Euros und Yen halten. Gold hat als Alternative und sicherer Hafen eine große Anziehungskraft.“

Der Schweizer Börsenguru Marc Faber erklärte:

„Ich glaube, dass die Regierungen zu einem Krebs geworden sind. Sie haben sich im Finanzsystem breitgemacht…

Das größte Problem sind zu viele Interventionen. Was immer die Regierung auch anfasst, macht sie gewöhnlich schlechter als die Privatwirtschaft. Ich glaube, dass jede Regierungsintervention unbeabsichtigte Folgen hat und negativ ist. Letztendlich wird der Markt die Intervention zunichte machen und die Dinge verpuffen…

Leute, die mir etwas über die große Deflation in Japan erzählen, warum verbringen die nicht mal einen Tag in Tokio? Es ist immer noch eine der teuersten Städte der Welt…

Auf diesem Niveau bin ich nicht besonders daran interessiert überhaupt irgendetwas zu kaufen. Ich kaufe Gold, ich weiß nicht was ich sonst kaufen soll…

Ich denke, die US-FED, die EZB und andere Zentralbanken haben keine andere Wahl. Sie werden weiterhin monetisieren und schlechte Papiere aufkaufen müssen, Punktum. Die Zentralbanker sind genau diejenigen, die überhaupt nicht wissen, dass eine maßlose Schaffung von Schulden irgendwann zu einer Krise führt. Die EZB spricht zinsbullisch, aber verhält sich wie ein Lamm, genauso die FED in den USA.“

Zahllose Edelmetallexperten auf der ganzen Welt, wie Bob Chapman, erklären bereits seit Jahren, dass der physische Besitzt von Edelmetallen der einzige Weg ist sein Vermögen zu retten.

Der berühmte Investor Peter Schiff spricht, wie Viele andere, bereits offiziell von der Zweiten Großen Depression in den USA und auch in Europa sieht es nicht besser aus.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Papiergeldwährungen alle ständig abwerten. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die westlichen Regierungen seit vielen Jahrzehnten einem sozialistischen Kollektivismus anheim gefallen sind und die Bürger es ferner versäumten die ständig expandierende und sich in die Angelegenheiten der Bürger einmischende Staatskrake im Zaum zu halten. Dies gilt für die nordamerikanischen Länder genauso wie für Europa. Die Entwicklung der Edelmetallpreise verrät den wirklichen Wertverfall der Papiergeldwährungen.

Die deutsche Bundesregierung hat in keinster Weise zu erkennen gegeben, dass sie ernsthaft gewillt ist die deutschen Spareinlagen, die sich aktuell auf EUR 600 Milliarden belaufen, zu retten (was ob der Leistungsfähigkeit Deutschlands kein Problem wäre). Stattdessen konzentrieren sich die Eurokraten und Globalisten gemeinsam mit der supranationalen Bankenmafia (die in Wirklichkeit genauso pleite ist wie die Staaten) darauf die Steuerzahler weiter auszupressen. Hochkorrupte und verbrecherische Geldinstitute machen mit den westlichen Regierungen gemeinsame Sache. Man erklärt diese Verbrecher als „systemrelevant“, die Staatsschulden als bedienbar und legitim und schiebt den Bankstern Billionen zu, die sie zuvor in Hochrisikogeschäften im globalen Derivate-Casino  und am Kreditmarkt verpulverten.

Gleichzeitig stecken sich die Bankster hunderte von Milliarden an Boni in die Tasche, wetten gleichzeitig gegen ihre eigenen Kunden und kaufen billig Realwerte auf. Die Politiker werden danach von der Schattenregierung mit Pöstchen in der Finanzbranche oder im militärisch-industriellen Bereich belohnt, wenn sie nur brav an der Piratenplünderung der Finanzverbrecher teilnehmen und für eine ordentliche Überwachung des Sklavenvolks (beispielsweise mit biometrischen Ausweisen) Sorge tragen.

Allen Propagandafront-Lesern wird daher dringend empfohlen sich gegen die hochpsychopathischen, freiheitsfeindlichen und antidemokratischen Elite und ihre Lakaien zu verteidigen. Schützen Sie Ihre Ersparnisse, auch wenn Sie noch so klein sind, vor politisch sanktionierter Plünderung und bereiten Sie sich auf den weiteren sich verschärfenden Verlauf der Krise vor:

Als Anhänger einer freiheitlich verfassten Republik, wo die Freiheits- und Bürgerrechte des Individuums bei Weitem höher stehen als die Fantasiegebilde einer ruchlosen eurokratischen, globalistischen und neomalthusianisch-ökofaschistischen Elite, ist es erste Bürgerpflicht sich gegen die unmenschlichen Bestrebungen dieser Verbrecherbande auszusprechen und sich im Gegensatz zu diesen Neo-Platonisten, die hier ernsthaft versuchen die Welt in einen neofeudalen Ökö-High-Tech-Gulag zu verwandeln, für die Zukunft der kommenden Generationen unseres Landes einzusetzen.

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