BP-Ölteppich: Fernsehmoderatorin gesteht vor laufenden Kameras Argumentationspunkte des Weißen Hauses nachzuplappern

MSNBC-Moderatorin Mika Brzezinski liest aus einer Akte Obamas Anweisungen zum BP-Ölteppich vor

Steve Watson, Infowars.net, 21.06.2010

Die MSNBC-Moderatorin Mika Brzezinski hat heute Morgen vor laufenden Kameras zugegeben, dass sie die Argumentationspunkte des Weißen Hauses nachplappert, deren Integration in die Berichterstattung des Senders über den weiter anhaltenden Ölteppich im Golf von Mexiko empfohlen wurde.

In der Sendung „Morning Joe“ konnte man mitverfolgen, wie die Co-Moderatorin der Sendung wiederholt nach unten sah und sorgfältig die schriftlichen Notizen studierte, während sie sich an einer Diskussion mit dem früheren Geschäftsführer von General Electrics, Jack Welch, einem offenen Kritiker der Reaktionen der Reagierung auf die Katastrophe, beteiligte.

Als Antwort auf jeden Teil von Welchs Analyse blätterte Brzezinski durch die Aufzeichnungen und las aus dem Skript vor, während sie die Regierung verteidigte.

Als offensichtlich wurde, was Brzezinski da machte, sagte der Moderator der Sendung, Joe Scarborough: „Sie lesen diese…sie lesen diese…diese“

„Argumentationspunkte des Weißen Hauses vor.“ ergänzte Brzezinski seinen Satz.

„Sie lesen diese Argumentationspunkte vor,“ so Scarborough weiter „aber es gibt überhaupt keine Beweise, wenn wir uns die ganzen Beweise anschauen, dass sie von Anfang an, dass sie in den ersten 56 Tagen einen konzertierten Plan und einen Krisenstab hatten um das Problem zu beheben.“

Im Verlauf des Gesprächs, nachdem Brzezinski erklärte, sie habe einige „interessante Neuigkeiten“ bezüglich der letzten Schätzung des ausgetretenen Öls, musste sich die Moderatorin ein Lachen verkneifen, nachdem Welch einwarf: „Oh, Sie haben noch mehr Argumentationspunkte dazu?“

„Wollen Sie wissen, warum ich eine Akte habe, an der ich mit dem Weißen Haus gearbeitet habe? Da werde ich sehr offen sein. Weil ihr Freund Rudy Guiliani, der letzte Woche hierher kam, eine große Menge heißer Luft verbreitete.“ so Brzezinski.

Es scheint so, dass Mika Brzezinski, die Tochter des Mitbegründers der Trilateralen Kommission und des früheren nationalen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzezinski, nach dem Interview mit Guiliani, bei dem er bezüglich des Umgangs mit dem Ölteppich offen Kritik am Weißen Haus übte, aufgefordert wurde mit dem Weißen Haus an Argumentationspunkten zum Ölteppich „zu arbeiten“.

Das ist ganz offensichtlich Teil des straff kontrollierten Public Relations Programms zum Ölteppich, dass von Obama nach der zunächst langsamen Reaktion zu Beginn der Katastrophe in die Wege geleitet wurde.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Massenmedien sich prostituierten, ihre Integrität an den Nagel hängen und die Kontrolle ihrer Inhalte der Obama-Regierung unterwerfen. Im Juni des letzten Jahres ahmte der Sender ABC News Berichterstattungen des kommunistischen Chinas und Nordkoreas nach, indem er seine Berichterstattung völlig an die Regierung abtrat und jegliche abweichenden Meinungen ausschloss, die nicht Obamas gesundheitspolitische Agenda bewarben.

Die Berichterstattung wurde dann im Verlaufe des vergangenen Jahres durch weitere politische Propaganda ergänzt, die man zur besten Sendezeit „organisch“ in die Handlungen und Geschichten der Fernsehnetzwerke einließen ließ. Und das sind nur die Fälle, von denen wir wissen.

Die Tatsache, dass die Fernsehsender der Konzerne offen Skripte schreiben und Unterhaltungssendungen und Nachrichten verändern um Regierungspropaganda einfließen zu lassen sowie der Umstand, dass sie sich dabei auch noch so aufführen, als wäre das, was sie tun, irgendein wundervoller Dienstes am amerikanischen Volk, ist ein vernichtendes Urteil darüber, in welch massiven Umfang das Establishment die Nachrichtensender in der Tasche hat.

Es unterstreicht auch, warum diese Sender in alarmierender Geschwindigkeit Zuschauer ans Internet und die alternativen Medien verlieren, während sie heuchlerisch die alternativen Medien mit der Behauptung angreifen, diese seien nicht vertrauenswürdig.

Nun ja, wir überlassen es dem Leser für sich selbst zu entscheiden. Wer ist am vertrauenswürdigsten, die skandalösen Blogger oder Legionen an Konzernmedienhuren, die ihre redaktionelle Kontrolle unverfroren an die Regierung weiterreichen und diese Tatsache dann auch noch als bedeutende Leistung feiern?

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