Floridas Gouverneur drängt Urlauber in Giftbrühe zu schwimmen

Kurt Nimmo, Infowars.com, 28.06.2010

Der Gouverneur Floridas, Charlie Crist, macht sich offensichtlich mehr Sorgen um die Wirtschaft seines Bundesstaates als um die Gesundheit der Urlauber und Anwohner. Crist erklärte am Samstag gegenüber dem Fernsehsender CBS, dass das Wasser sicher sei und die Menschen sich keine Sorgen zu machen bräuchten. „Es ist sicher, es hat keine giftigen Eigenschaften, die Irgendwem schädlich sein könnten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es mehr ein Ärgernis als irgendetwas Anderes.“ verkündete Crist.

Crist bittet schlecht informierte Strandbesucher ihre Gesundheit in Gefahr zu bringen, damit die Tourismusbranche von Florida gerettet werden kann.

„Die Gesundheitsbehörde der Gemeinde Escambia zog am Freitag aufgrund eines Ratschlags eines für den Strand verantwortlichen Beamten und entgegen der Empfehlungen der Umweltbeamten der Bundesbehörden eine Gesundheitsempfehlung zum Pensacola-Strand zurück.“ so PNJ.com.

Die Beamten wollen die Entscheidung, ob man im Golf von Mexiko badet, dem alleinigen Ermessen der Strandbesucher überlassen.

Direkt im Westen des Portofino-Strands, entlang der sich von Florida nach Alabama erstreckenden Küstenlinie, würden Schilder aufgestellt, die vor den toxischen Gefahren warnen. Die US-Umweltschutzbehörde plant entlang des Strands Dekontaminationsstationen aufzustellen.

„Diese Maßnahmen stellen widersprüchliche Signale dar, wie sicher das Schwimmen im Golf von Mexiko ist, während sich die Auswirkungen des Ölteppichs von Deepwater Horizon immer noch ausweiten.“ führt PNJ.com weiter aus.

400 Menschen haben sich medizinischen Untersuchungen unterzogen, weil sie unter Problemen der unteren Atemwege, Kopfschmerzen, Übelkeit und Ohrenreizungen zu leiden hatten, nachdem sie an die Strände der Gemeinde Escambia reisten.

Der Konzern British Petroleum und die Massenmedien haben sich gemeinsam verschworen das volle Ausmaß der Ölaustrittsquelle und die damit in Verbindung stehenden Gesundheitsgefahren zu verheimlichen. CNN konzentriert sich zu Lasten der auftretenden Gesundheitsprobleme lieber auf die Auswirkungen für das maritime Leben.

Florida und der Gouverneur sollten die Menschen nicht davon abhalten im Golf von Mexiko zu schwimmen – dies sollte eine persönliche Entscheidung sein – aber es ist ein absolut verantwortungsloses Verhalten des Bundesstaats die Menschen noch dazu zu ermutigen ins Wasser zu gehen und ihnen zu erklären, es sei alles in Ordnung.

Crist schaffte es ungefähr USD 25 Millionen aufzutreiben um Propaganda über Floridas unberührte Strände an den Mann zu bringen und die Leute zu einem Besuch zu ermutigen. Als Reaktion darauf erklärte Don Gaetz, ein Republikaner aus Floridas Senat: „In Tagen wie diesen, vermisse ich Jeb Bush.“

Gouverneur Charlie Crist will von den Urlaubern, dass sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzen um die wirtschaftliche Gesundheit seines Bundesstaats zu retten. Ganz offensichtlich macht er sich überhaupt keine Sorgen über die steigende Zahl der Menschen, die von der giftigen Brühe krank geworden sind, welche an die Strände Floridas gespült wird.

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