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„Road Warrior“-Depression: Gewaltsame Ausschreitungen und soziale Unruhen nur noch eine Frage der Zeit

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Nach einer Umfrage unter Infowars-Lesern geht die Mehrheit davon aus, dass es in den USA zu einer schweren Depression mit heftigen Gewaltausbrüchen und sozialen Unruhen kommen wird

Kurt Nimmo, Infowars.com, 19.07.2010

Eine vergangene Woche auf Infowars.com durchgeführte Umfrage brachte zutage, dass nahezu 60% aller Umfrageteilnehmer davon ausgehen, die USA seien auf dem Weg in eine „Road Warrior“-Wirtschaftsdepression. 17% glauben, dass das Land in eine Depression rutschen wird, die nicht schlimmer als die Große Depression ist, während 13% davon ausgehen, die Krise würde in den aktuellen Bahnen bleiben und sich nicht weiter verschärfen. 5% gaben an, die Wirtschaft würde sich wieder erholen, so wie es von der Regierung und Obama versprochen wurde.

Die Internetseite Business Insider veröffentlichte 22 Statistiken, die enthüllen, wie die Mittelklasse in Amerika systematisch ausgelöscht wird. Daneben wird das Vermögen in die Säckel der Elite umgelenkt – zwischen 2001 und 2007 gingen 66% der Einkommenszuwächse an die obersten 1% aller Amerikaner. Die Statistiken weisen ferner darauf hin, dass 61% der Amerikaner „immer oder gewöhnlich“ von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben, wohingegen es 2008 nur 49% und 2007 nur 43% waren. Neben den zahlreichen Amerikanern, die von der Hand in den Mund leben, kommt es auch vermehrt zu Privatinsolvenzen – 2009 meldeten über 1,4 Millionen Amerikaner Privatinsolvenz an, was gegenüber 2008 einen Anstieg von 32% darstellt.

Die Regierung behauptet die Arbeitslosigkeit liegt bei 9,5%. Raghavan Mayur, der Präsident von TechnoMetrica Market Intelligence, einer Organisation, welche die Arbeitslosendaten genau verfolgt, erklärt jedoch, dass sich die Arbeitslosigkeit aktuell auf über 22% beläuft und sich rasch in Richtung 25%, dem Niveau der Großen Depression, bewegt.

„Im heutigen Amerika ist die durchschnittlich benötigte Zeit um einen Arbeitsplatz zu finden auf einen Rekord von 35,2 Wochen gestiegen.“ merkt Business Insider dazu an. Es wird zunehmend schwerer einen Arbeitsplätz zu finden, da zahlreiche der Stellen in Sklavenarbeitsgulags nach China und Asien verlagert wurden, wo die Arbeiter nur einen Bruchteil dessen erhalten, was die Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten verdienen. „Dagegen stehen amerikanische Arbeiter jetzt im Wettbewerb: In China erhält ein Textilarbeiter durchschnittlich 86 Cents pro Stunde und in Kambodscha verdient derselbe Textilarbeiter durchschnittlich 22 Cents pro Stunde.“ so Business Insider.

Der Anteil gering bezahlter Arbeitsplätze nähert sich in den Vereinigten Staaten gerade der 50% Marke. „Mehr als 40% der gegenwärtig beschäftigen Amerikaner arbeiten jetzt in Dienstleistungsjobs, die sehr oft sehr schlecht bezahlt werden.“ Das Ergebnis ist, dass immer mehr Amerikaner verarmen und auf Regierungsalmosen angewiesen sind. Das erste Mal in der US-Geschichte erhalten mehr als 40 Millionen Amerikaner Nahrungsmittelmarken und das US-Landwirtschaftsministerium rechnet damit, dass diese Zahl im nächsten Jahr um weitere 3 Millionen ansteigen wird. Hinzu kommt, dass 2010 durchschnittlich 21% aller Kinder in den Vereinigten Staaten unterhalb der Armutsgrenze leben, was die höchste Quote innerhalb der letzten 20 Jahre darstellt.

Eine um die 20% Marke pendelnde Arbeitslosenquote wird mittlerweile als normal erachtet. Der Autor Giordano Bruno argumentiert, dies sei jetzt zum Dauerzustand geworden

„und einige Ökonomen sind sogar der Meinung, dass wir es als Standard akzeptieren sollten. Die amerikanische Öffentlichkeit fängt gerade an zu begreifen, dass es sich bei einer gesunden Schaffung neuer Arbeitsplätze um ein fernes Ziel handelt, das von der Regierung nicht alleine nicht erreicht werden kann, Rettungsmaßnahmen hin oder her.“

Zu den zusätzlichen Zeichen der Not gehört der Einbruch bei den Eigenheimverkäufen in den USA. Gegenwärtig wird fast jedes dritte Haus in den USA aus einer Zwangsversteigerung heraus zu Tiefstpreisen erworben und man rechnet damit, dass die Zwangsversteigerungen von Eigenheimen bis Ende des Jahres auf mehr als 1 Million ansteigen werden. Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes, der nun jederzeit zu explodieren droht, wird zu einer Verschärfung der Krise führen, während Obama und die Regierung zur selben Zeit behaupten, die Situation würde sich bessern.

Fügen wir dem Ganzen nun noch die Schuldenexplosion bei den Städten und den US-Bundesstaaten hinzu, so können wir erkennen, dass hier eine Situation vorliegt, die das Ausmaß der sogenannten Großen Depression schon bald übersteigen dürfte. In Kalifornien ist die Situation so hoffnungslos, dass Gouverneur Arnold Schwarzenegger die Stundenlöhne für Angestellte des Staats bis auf das Mindestgehalt (um die USD 455 pro Woche) zusammenstrich, eine Maßnahme, die Millionen weiterer hoffnungsloser Menschen in den Reihen der Empfänger von Sozialhilfe und Nahrungsmittelmarken garantiert.

„Aber es ist nicht nur Kalifornien, das sich in Schwierigkeiten befindet. Dutzende von US-Bundesstaaten befinden sich in derart schlechter finanzieller Verfassung, dass sie sich gerade auf die größten Haushaltseinschnitte seit Jahrzehnten vorbereiten. Was werden all diese Haushaltseinschnitte Ihrer Meinung nach bei der Wirtschaft anrichten?“

schreibt die Internetseite Economic Collapse.

Wie bei der Großen Depression, hat man auch bei der Größten Depression, die gegenwärtig künstlich vorangetrieben wird, eine spezielle Agenda im Hinterkopf. Die Weltwirtschaft soll zum Einsturz gebracht werden, damit sie von den Bankstern komplett neu aufgebaut werden kann, die im Rahmen dessen auch gleich eine Weltzentralbank sowie die Eine-Welt-Regierung mit autoritärer Kontrolle und einem Polizeiüberwachungsnetz einführen werden.

Wie Andrew Gavin Marshall im letzten Jahr anmerkte, stellt die sich vor unseren Augen entwickelnde Schuldenblase den finalen Gnadenschuss dar:

„Lockere Kreditvergaben, einfaches Ausgeben und massive Schulden führten die Welt in die gegenwärtige Wirtschaftskrise und Ausgaben sind keine Lösung um da wieder herauszukommen. Die Welt funktionierte auf einer schuldenbasierten Weltwirtschaft. Dieses auf Schulden beruhende Geldsystem, das vom globalen Zentralbanksystem kontrolliert und geleitet wird, an dessen Spitze die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sitzt, ist nicht tragfähig. Das ist die wirkliche Blase, die Schuldenblase. Wenn sie platzt und sie wird platzen, tritt die Welt in die Größte Depression der Weltgeschichte ein.“

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