WikiLeaks-Gründer und Liebling der Massenmedien hält 9/11-Aktivisten für Verschwörungsspinner

9/11 Blogger, 26.07.2010

In einem Interview mit dem Belfast Telegraph legte der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, dem Reporter Matthew Bell seine Meinung über „Verschwörungstheorien“ dar:

„Seine Besessenheit mit der Geheimhaltung, bei anderen und bei der Aufrechterhaltung seiner eigenen, verleiht ihm die Aura eines Verschwörungstheoretikers. Ist er einer? ´Ich glaube an Fakten über Verschwörungen.` sagt er, langsam nach seinen Worten suchend. ´Jedes Mal, wenn Menschen mit Macht im Geheimen planen, betreiben sie eine Verschwörung. Verschwörungen gibt es überall. Es gibt auch verrückte Verschwörungstheorien. Im Allgemeinen ist es so, dass wenn es genügend Fakten über eine Verschwörung gibt, nennen wir das einfach Nachrichten.` Was ist mit 9/11? ´Es ärgert mich ständig, dass Menschen von falschen Verschwörungen wie 9/11 abgelenkt werden, wenn wir sie allseitig mit Beweisen wirklicher Verschwörungen für Krieg oder massiven Finanzbetrug versorgen.` Was ist mit der Bilderberg-Konferenz? ´Das ist irgendwie verschwörerisch in einem Sinne von Netzwerken. Wir haben ihre Konferenzaufzeichnungen veröffentlicht.`“

Herr Assange scheint bequemerweise vergessen zu haben, dass 9/11 sehr wohl in einem sehr konkreten Sinne eine „Verschwörung für Krieg“ sein könnte, die direkt zu den Kriegen in Afghanistan, im Irak und den permanenten „Krieg gegen den Terror“ führte.

Im November 2009 veröffentlichte WikiLeaks „eine halbe Million abgefangene staatliche Pager-Nachrichten der USA“, die einen „24-Stundenzeitraum um die Anschläge in New York und Washington am 11.09.2001 herum“ abdeckten.

Das ist alles sehr löblich. Angesichts der eher merkwürdigen Einstellung von Herrn Assange zur 9/11-Wahrheitsbewegung, stellt sich jedoch die Frage, wie viel Einsatz man von WikiLeaks in der Zukunft wirklich erwarten kann.

Vielleicht sollte Herrn Assange verdeutlicht werden, dass der frühere US-Senator Bob Graham, der zum Zeitpunkt einer 9/11-Untersuchung dem Geheimdienstausschuss des Senats vorsaß, in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender BBC das Folgende sagte:

Bob Graham: ´Ich kann lediglich sagen, dass es bei 9/11 viel zu viele Geheimnisse gibt, sprich, dass der Öffentlichkeit Informationen nicht zugänglich gemacht worden, wofür es spezielle handfeste glaubwürdige Antworten gibt und dass das Zurückhalten dieser Geheimnisse zu einer Aushöhlung des öffentlichen Vertrauens in ihre Regierung führte, während diese sich auf ihre eigene Sicherheit beruft.´

Sprecher: ´Senator Graham fand heraus, dass die Vertuschung in das Innerste der Regierung führte.`

Bob Graham: ´Ich rief das Weiße Haus an und sprach mit Frau Rice und sagte: ´Schauen Sie, uns wurde gesagt; wir könnten bei dieser Untersuchung mit Zusammenarbeit rechnen` und sie sagte, sie würde es sich anschauen und nichts passierte.`

Interviewer: ´Gab es irgendeine Art von Verlegenheit oder Entschuldigung oder…?`

Bob Graham: ´Nein. Verlegenheit, Entschuldigung, Bedauern – das sind keine Beschreibungen, die man mit dem jetzigen Weißen Haus in Verbindung bringt.`

Interviewer: ´Es war also eine Verschwörung um die Tatsache zu verschleiern, dass im Vorfeld von 9/11 Fehler gemacht wurden?`

Bob Graham: ´Wenn Sie mit Verschwörung meinen, dass eine oder mehre Personen involviert waren, ja, es gab mehr als eine Person und da gab es etwas…eine Zusammenarbeit bei den Anstrengungen zwischen den Behörden und der Regierung der Öffentlichkeit die Informationen vorzuenthalten.“

Die BBC endet ihre Dokumentation dann mit einem beruhigenden, paternalistischen Kommentar, wo sie versichert, dass es sich hierbei nicht um etwas handelt, was uns alle wütend machen sollte.

Ferner erklärte das Kommissionsmitglied der 9/11-Untersuchung Bob Kerrey in einem freimütigen Austausch mit We Are Change Los Angeles:

Bob Kerry: ´Das ist ein Problem…es ist eine 30 Jahre alte Verschwörung.“

Jeremy Rothe-Kushel: ´Nein…ich rede von 9/11.`

Bob Kerry: ´Das ist auch genau das, wovon ich rede.`

Es können viele Interpretationen dafür geliefert werden, auf welche Art von Verschwörungen sich diese beiden ehemaligen US-Senatoren beziehen. Der BBC-Dokumentarfilm: „Conspiracy Files: 9-11“ war ganz offensichtlich ein Propagandaangriff auf die 9/11-Wahrheitsbewegung, bei dem die BBC keine Mühen scheute alle Auffälligkeiten als „Patzer“, „Versagen“, „Fehler“ und „Pfuscherei“ abzuwinken.

Dieser Blickwinkel ist keineswegs neu, Tatsache ist, dass er einen Teil der langen BBC-Tradition der „eingeschränkten Anklagen“ darstellt.

Darüberhinaus wäre es nicht weniger empörend, wenn es wahr wäre, dass diese „Patzer“ und „Ausrutscher“ absichtlich vertuscht wurden, so wie von BBC und Bob Graham behauptet wird. Alleine eine kriminelle Vertuschung verlangt bereits eine strafrechtlichen Verfolgung aller beteiligten Verschwörer und die meisten 9/11-Forscher wissen, dass es sich dabei gerade einmal um die Spitze des Eisbergs handelt.

Bei Bob Kerreys Anmerkungen könnte man sagen, er habe die verdeckte Finanzierung und das Training der Mudschaheddin gemeint, die 1979 begannen.

Niemand verlangt von Herrn Assange, dass er sich von seiner objektiven Rolle zurückzieht, aber jetzt, wo er seine Meinung dazu sagte, verdient dies auch eine Erwiderung. In beiden Fällen wurde ganz eindeutig die Terminologie „Verschwörung“ oder „Vertuschung“ verwendet. Bob Graham geht sogar noch einen Schritt weiter und spricht von dem „Vorenthalten von…Geheiminissen“, während er die Bush-Regierung zur selben Zeit verurteilt unverfroren, egozentrisch und behindernd zu sein.

Es scheint so, als habe Julian Assange, der Gründer und Direktor einer Organisation, die angeblich der Unterstützung von Informanten dient, die an die Öffentlichkeit gehen und die Missetaten von Regierungen entlarven, hier noch eine Menge Arbeit vor sich, außer er ist entschlossen ein Teil des Problems zu sein.

Das Wahrnehmungsmanagement und der fehlgesteuerte Vertrauensaufbau, mit denen Herr Assange so beschäftigt zu sein scheint, stehen mit der verkündeten Mission von WikiLeaks im Konflikt: „WikiLeaks ist ein internationaler gemeinnütziger Verein der geschaffen wurde um Informanten, Journalisten und Aktivisten zu schützen, die der Öffentlichkeit sensible Materialien übermitteln.“

Ich wette darauf, dass die Informanten Sibel Edmonds und ganz sicher Daniel Ellsberg, die mehrere Male in den Leitlinien von WikiLeaks erwähnt werden, hier zustimmen. Mit Sicherheit ist eine 9/11-Vertuschung, die „in das Innerste der Regierung“ führt, es wert, dass WikiLeaks ihr Aufmerksamkeit schenkt, oder etwa nicht?

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