Ahmadinedschad: US-Angriff auf den Iran ist militärischer Selbstmord

22.08.2010, Press TV

Der iranische Präsident erklärte, jeder Angriffsversuch auf den Iran sei ein „militärischer Selbstmord“ und äußerte sich ebenfalls zu den anhaltenden Bemühungen der Feinde des Irans den Fortschritt des Landes durch Resolutionen, Militärdrohungen und das Schüren von Panik aufhalten zu wollen.

Präsident Ahmadinedschad verkündete am Samstagnachmittag, dass der Iran plane weitere verbesserte Satelliten in größere Höhen zu schießen. Er sagte ferner, der Feind habe sich auf die psychologische Kriegsführung in Form von Resolutionserlassen, militärischen Drohungen und der Schaffung von Angst in der Öffentlichkeit zurückgezogen um zu versuchen die durch den Iran erreichten Fortschritte weiter zu behindern.

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA zitierte ihn mit den Worten: „Selbst dem allernaivsten amerikanischen Politiker ist klar, dass bereits der kleinste Angriff auf den Iran einem militärischen Selbstmord gleichkommt.“

Er bekräftigte, sollten die westlichen Mächte an Gesprächen mit dem Iran oder der Regierung interessiert sein, müssten sie begreifen, dass selbstdarstellerisches Posieren oder die Einnahme einer überlegenen Haltung nicht die Methoden seien um dies zu erreichen. „Stattdessen sollten sie den legitimen Rechten der iranischen Nation Respekt zollen und nicht zuvor irgendwelche Bedingungen für Gespräche festschreiben.“ so Präsident Ahmadinedschad.

Vor einer Gruppe von Hochschulprofessoren sprechend beschrieb der Präsident die Geschwindigkeit des iranischen Fortschritts als „unglaublich“ und dankte den Hochschulstudenten und Studenten für ihre Leistungen auf wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet. Er merkte an, dass man beim jüngsten Satellitenstart des Landes eine Höhe von 250 Kilometern erreicht hatte und verkündete Pläne Satelliten in eine Höhe zwischen 700 und 1.000 Kilometer zu schießen. Er fügte hinzu, dass der Iran hoffe innerhalb der nächsten drei Jahre in der Lage zu sein Satelliten und Astronauten bis zu einer wegweisenden Höhe von 35.000 Kilometern in den Weltraum befördern zu können.

Ahmadinedschad betonte auch, dass einer der Hauptgründe der Feindseligkeiten globaler Mächte gegenüber der iranischen Nation tatsächlich genau diese wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten sind, da sie das Gefühl hätten vom Iran an den Rand gedrängt zu werden.

Die militärische Abschreckung des Irans weiter ausbauen

Am heutigen Tage erklärte Mahmoud Ahmadinedschad, dass der Iran ein Niveau erreichen könnte, wo kein Feind dazu in der Lage sei die Souveränität des islamischen Landes zu untergraben.

„Wenn sich eine böse Macht aus Ignoranz dazu entscheidet einen Angriff gegen den Iran zu starten, werden wir ihre Aggression verhindern müssen, noch bevor sie Erfolg dabei hat ihre Ziele zu treffen.“ so Ahmadinedschad.

Er spielte jedoch die Bedrohung eines Angriffs auf das Land herunter und sagte: „Niemand ist in der Lage den Iran anzugreifen. Die Zionisten haben sich nur Sachen über einen Angriff ausgemalt.“

Diese Kommentare machte der Regierungschef des Irans am 22.08.2010 anlässlich des Nationalen Tags der Verteidigungsindustrie, wo er in der Hauptstadt Teheran auf der Enthüllungsfeier von Irans erster im Inland produzierter unbemannter Langstreckendrohne, die unter dem Namen Karrar bekannt ist, eine Rede hielt.

Er lobte auch die Verteidigungsanstrengungen des Landes und bezeichnete die Islamische Republik als die einzige Macht, die dem westlichen „Totalitarismus“ widerstehe. „Irans militärische Schlagkraft sollte in der Lage sein zu einem Verteidigungsschirm für alle unterdrückten Länder zu werden.“ fügte er hinzu und erklärte weiter: „Heutzutage ist die Verteidigung des Irans mit der Verteidigung der Menschheit gleichzusetzen.“

Er führte aus, dass die Verteidigung der Islamischen Revolution und der „religiösen Rechtslehre“ des Irans zur „Auslöschung der Tyrannei vom Angesicht der Erde“ führen wird.

Der iranische Staatsführer verlangte, dass die Leistungen der Landesverteidigung weiter verbessert und die damit einhergehenden Technologien und das Wissen auch in anderen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt werden. Ahmadinedschad sagte auch, der Iran sei ein Hoffnungsschimmer für die Länder, die sich nach Gerechtigkeit sehnen.

Die Drohne Karrar ist in der Lage Bombardierungsmissionen gegen Bodenziele zu fliegen. Karrar ist das jüngste einer Reihe von in dem Iran gefertigten Verteidigungssystemen, die innerhalb der letzten Wochen bekannt gegeben wurden. Dazu zählen auch die Ghardir-U-Boote, die Sina-Fregatte und die Qiam 1 Boden-Boden-Rakete.

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