USA nutzen Ägypten, um libysche Rebellen zu bewaffnen

Tony Cartalucci, Prisonplanet.com, 18.03.2011

Nachdem im Februar 2011 der Versuch der Konzernmedien scheiterte, die Aufständischen in Libyen als von Gaddafi brutal terrorisierte „unbewaffnete Demonstranten“ darzustellen, kamen langsam die Berichte an die Öffentlichkeit, dass es sich in Wirklichkeit um eine echte Rebellion handelt, die über die ägyptische Grenze hinweg mit Waffen versorgt wird.

Diese Berichte sind nun bestätigt worden. Mittlerweile wurde seitens der US-Regierung und der ägyptischen Regierung eingeräumt, dass es sich hierbei um groß angelegte Versorgungsoperationen handelt, bei denen die libyschen Rebellen mit Waffen versorgt werden. Das Wall Street Journal (WSJ) zitiert einen „leitenden US-Beamten“, der behauptet, dass die jüngste ägyptische Operation zur Bewaffnung libyscher Rebellen vor wenigen Tagen begann und weiter anhält.

Das WSJ wiederholt auch die seitens zahlreicher globalistischer Denkfabriken von Anfang an vertretenen Auffassung: Obwohl der Umsturz in Libyen ein Projekt des Westens ist, sollte dieser doch besser von den „umgestalteten“ und neu zusammengewürfelten arabischen Ländern angeführt werden. Das WSJ kommt zu dem Schluss, dass die USA

„vermeiden wollten, dass man sie als Vorreiter irgendeiner militärischen Aktion gegen Herrn Gaddafi ansieht, nachdem ihre Invasionen im Irak und in Afghanistan die Wut und das Misstrauen gegenüber Washington in der gesamten Region angeheizt hatten.“

Wir sollen also glauben, dass die USA nun angeblich die Wut abbauen und das verlorene Vertrauen wiedergewinnen würden, wenn sie sich betrügerisch mithilfe von Stellvertretern in Libyen einmischen.

Sollten die Pläne der Globalisten von Erfolg gekrönt sein, dürfte dieses sklavische Konglomerat arabischer Stellvertreter – nachdem es für den Sturm auf Libyen eingesetzt wurde – im Nachgang organisiert und bereitgemacht werden, um sich zum Wohle seiner globalistischen Herren und Meister gen Osten in Richtung des Irans zu wenden. Das WSJ beschreibt diese neue sklavische Inbrunst als eine „ungewohnt stabile diplomatische Antwort der arabischen Staaten“.

Der Politstreber Kenneth Pollack vom Brookings Institute verfasste einen Artikel mit dem Titel „Die wirklichen militärischen Optionen in Libyen“, in welchem er das Gesamtarsenal der den USA zur Verfügung stehenden Pläne beschreibt. Seit Mitte Februar hat man bezüglich dieser Militäroptionen unaufhörlich versucht, einen Konsens zu schaffen und die Maßnahmen umzusetzen. Zu einigen dieser „Optionen“ gehört auch die „verdeckte Unterstützung“ – wobei mittlerweile ja bereits eingeräumt wurde, dass dies schon im Gange ist.

Unterdessen täten jene, die immer noch der Illusion erliegen, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen habe auf Grundlage humanitärerer Bedenken gehandelt, als die Flugverbotszone in Libyen autorisiert wurde, gut daran, sich erneut in Erinnerung zu rufen, wie sich die Globalisten die Vereinten Nationen in der Vergangenheit zunutze machten, um den Westen in einen seit über 10 Jahre andauernden Krieg in Afghanistan, im Irak und jetzt auch in Pakistan zu verstricken.

Es sollte in diesem Zusammenhang auch daran erinnert werden, dass sich das „neokonservative“ Kartell des Project for a New American Century den gesamten „Krieg gegen den Terror“ ausgedacht hatte und sich darüberhinaus ein Jahr vor den Anschlägen vom 11.09.2001 ein „neues Pearl Harbor“ wünschte.

Das Project for a New American Century besteht heute in Form der von William Kristol ins Leben gerufenen Foreign Policy Initiative fort. Die Foreign Policy Initiative schreibt fortwährend Briefe, die himmelschreienden Irrsinn enthalten und von führenden amerikanischen „Neokonservativen“ unterzeichnet werden. In diesen Briefen wird eine Auslandsintervention nach der anderen gefordert.

Diese Neokonservativen waren es auch, die beim „Ground Zero Moschee“Betrug des Jahres 2010 eine zentrale Rolle spielten. Ihr jüngster „Brief“, der an Präsident Obama gerichtet ist, trägt den Titel „Experten für Auslandspolitik drängen den Präsidenten, Maßnahmen zu ergreifen, um die Gewalt in Libyen zu beenden.“ In dem Schreiben fordern sie nicht nur, dass die USA eine Flugverbotszone implementieren, sondern verlangen auch Luftschläge sowie die offizielle Anerkennung des „libyschen Übergangsrats“.

Frech führen sie weiter aus: „Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten sollten heute an der Seite der Männer, Frauen und Kinder Libyens stehen, die sich nach einer Zukunft in Frieden und Würde sehnen.“ Wir müssen hier davon ausgehen, dass die „neokonservativen“ globalistischen Monster der Foreign Policy Initiative sich auf denselben Frieden und dieselbe Würde beziehen, welche die Iraker und Afghanen gerade genießen dürfen.

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