Ausländische Spezialeinsatzkräfte für Sturz von Gaddafi verantwortlich

Britische, US-amerikanische und andere fremdländische Spezialeinsatzkräfte koordinieren den Sturz Gaddafis auf libyschem Boden, während sie Luftunterstützung seitens der NATO erhalten

Kurt Nimmo, Infowars.com, 24.08.2011

Jetzt, wo die NATO kurz davor steht, Gaddafi zu stürzen, tauchen in den Medien unzählige Meldungen darüber auf, dass Al-Qaeda, die libyschen Warlords und frühere Gaddafi-Bürokraten bei ihrer Operation „Arabischer Frühling“ zur Installierung einer der Globalisten genehmen Regierung von Großbritannien, der USA und der NATO jede Menge Unterstützung erhielten. CNN meldete:

 „In den vergangenen Tagen haben Spezialeinsatzkräfte aus Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Katar ihre Operationen auf lybischen Boden, in Tripolis und anderen Städten ausgeweitet, um die Rebellen während ihres finalen Vormarschs gegen das Gaddafi-Regime zu unterstützen, so ein NATO-Vertreter…

Besonders aktiv waren die britischen Truppen, die die Rebelleneinheiten unterstützten, indem sie ´ihnen dabei halfen, sich für die Durchführung der Operationen besser zu organisieren`, so der Beamte. Einige dieser aus aller Welt kommenden Soldaten reisten mit den Rebelleneinheiten in Libyen von Stadt zu Stadt, während diese ihren Vormarsch nach Tripolis vorantrieben…

Alles in allem haben die Spezialeinsatzkräfte den Rebellen dabei geholfen, ´ihre Taktiken zu verbessern`, so der Beamte.

Auch haben die Streitkräfte die Kampfflugzeuge, welche die Luftschläge durchführten und in Tripolis Aufklärungsmissionen flogen, mit Zielinformationen versorgt. Dies war in den letzten Tagen in der Hauptstadt besonders wichtig, da sich die Kämpfer auf beiden Seiten immer näher kamen und immer stärker vermischten. Die Streitkräfte haben die Rebellen auch bei der Kommunikation unterstützt, während diese den Angriff auf die Hauptstadt durchführten. Kräfte aus Katar und Frankreich haben auch für einiges an Bewaffnung gesorgt, so der Beamte.“

Wir schrieben bereits im März über einen Bericht aus Pakistan, in dem enthüllt wurde, dass US-Spezialeinsatzkräfte an den Auseinandersetzungen auf libyschem Boden beteiligt sind. In dem von der Zeitung Pakistan Observer veröffentlichten Bericht wurde ausgeführt, dass Spezialeinsatzkräfte aus drei Ländern in Kyrenaika, der Ostküstenregion Libyens, eintrafen:

 Ein lybischer Beamter, der namentlich nicht genannt werden wollte, erklärte, dass US-amerikanische und britische Militärgurus am 23. Februar und 24. Februar nachts mithilfe von amerikanischen und französischen Kriegsschiffen und kleinen Marinebooten an libysche Strände in Bengasi und Tobruk gebracht wurden.“

Nachdem die ausländischen Truppen in Libyen eingetroffen waren, meldete der Nachrichtensender Al-Dschasira, dass „eine anonyme Quelle der Rebellen berichtete, wie er in einer ´geheimen Einrichtung` im Osten Libyens in militärischen Techniken trainiert wurde.“

Und entgegen der Behauptungen des britischen Premierministers David Cameron wurde im Juni Bildmaterial veröffentlicht, auf dem ehemalige britische SAS-Spezialeinsatzkräfte gemeinsam mit lybischen Rebellen zu sehen waren. UK Mirror berichtete:

 „Sie mischen sich unter die Aufständischen und tragen sandfarbene Kleidung, Schirmmützen, Sonnenbrillen und Leinenschals. Es sind Großbritanniens inoffizielle Soldaten vor Ort. Diese extrem gut ausgebildete Eingreiftruppe, die über Fronterfahrung auf der ganzen Welt verfügt, ist seit den vergangenen 4 Wochen im Land.“

Die Konzernmedien haben seit Beginn dieses geplanten Putsches gegen Gaddafi immer wieder eingeräumt, dass die Rebellen unorganisiert und militärisch überhaupt nicht aufgestellt seien. USA Today meldete am 11.03.2011:

 „Obwohl es bei den Rebellenstreitkräften Hinweise auf eine verbesserte Organisation gibt, sind noch keine Einheiten gebildet wurden und die Koordination kann bestenfalls als rudimentär bezeichnet werden. Der Rebell Assam Mahmoud, 25, antwortete auf die Frage, von wem er seine Befehle erhalte, ´Allah`.

Nun gut, da haben wir also Allah und die NATO, die von Spezialeinsatzkräften aus den USA, Frankreich und Großbritannien unterstützt werden.

Es wird nun Tag für Tag immer offenkundiger, dass die sogenannten „Rebellen“ – bei denen es sich zu weiten Teilen um Überbleibsel einer Al-Qaeda-Kampagne handelt, die im Irak einst gegen die US-Besatzung kämpfte – lediglich eine Frontgruppe für die Fernsehkameras und Interviews der Konzernmedien sind, während die wirklichen Kämpfe in Libyen durch Spezialeinsatzkräfte erledigt werden, die Luftunterstützung der NATO erhalten.

Angesichts dieses militärischen Drucks ist es nur noch eine Frage der Zeit, bevor Libyen fällt und in eine weitere Dritte-Welt-Kloake verwandelt wird, die seitens Wall Street und der City of London ihrer einzigen Rohstoffquelle – dem Öl – beraubt wird.

 „Für die Zukunft Libyens ist entscheidend, wie es den Rebellen-Streitkräften gelingen wird, die verschiedenen Differenzen beizulegen und eine Art von Vereinbarung darüber zu treffen, wie sie die politische Macht und den ökonomischen Lohn…aufteilen werden“, so Bayless Parsley von STRATFOR gegenüber CBC.

Bei einer früheren Operation der Globalisten in Afghanistan kam es zu einer ähnlichen Entwicklung. Nachdem man einen von der CIA orchestrierten Krieg gegen die Besatzung der Sowjetunion geführt hatte, folgte ein blutiger Bürgerkrieg der Taliban, bei dem zigtausende unschuldige Afghanen ums Leben kamen.

Diese Strategie des „teile und herrsche“, die zu endloser Gewalt und einer Balkanisierung der Länder führt, wird von den Globalisten bereits seit langem eingesetzt.

Im Jahre 2007 stellten Edward P. Joseph von der Johns Hopkins School of Advanced International Studies und Michael O´Hanlon, ein leitender Mitarbeiter der Brookings Institution, einen detaillierten Plan vor, wie man den Irak in einen sunnitischen, schiitischen und kurdischen Sektor aufspalten könnte. Der Plan wurde jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen wird der Irak jetzt regelmäßig durch Gewalt nebulöser Terrorgruppen erschüttert, von denen einige mit dem US-amerikanischen Geheimdienst in Verbindung stehen.

Der ehemalige Sonderbeauftragte und Chef des FBI von Los Angeles, Ted Gunderson, erklärte in den 90er Jahren, dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA der erfolgreichste und effektivste Terrorismus-Produzent der Welt sei.

Die CIA hat Al-Qaeda erschaffen und mit dem britischen und pakistanischen Geheimdienst kollaboriert, um eine globale dschihadistische Front ins Leben zu rufen, die wundersamerweise immer dann auftaucht, wenn Araber wie Gaddafi und Saddam Hussein damit anfangen, über Panarabismus zu sprechen, und sich der unverzeihlichen Sünde schuldig machen, eigenständig darüber zu befinden, wie die Rohstoffe ihrer Länder genutzt werden.

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