EU-Parlamentarier: Griechenland wird verheizt, Land steht kurz vor der Revolution

Der EU-Parlamentarier Nigel Farage erklärte am Mittwoch vor dem EU-Parlament, dass die „EU-Marionette“ Papademos und die Troika Griechenland verheizen würden. Sollte die Europäische Union Griechenland nicht in die Freiheit entlassen, damit das Land wieder zur Drachme zurückkehren kann, würden die Vertreter der EU „die Verantwortung für etwas wahrhaft, etwas wahrhaft Entsetzliches zu tragen haben“

Propagandafront.de, 16.02.2012

Der britische EU-Parlamentarier Nigel Farage (UKIP) erklärte am 15.02.2012 im EU-Parlament, dass die Marionetten der Europäischen Union Griechenland gerade verheizen würden und das Land nun kurz vor einer Revolution steht. Farage sagte:

„Gut gemacht [EU-]Kommissar, Sie haben den richtigen Mann ausgewählt! Die Marionette Papademos ist im Amt und Athen hat Sonntagnachmittag Feuer gefangen. Es verschlug mir den Atem, als er sagte: ´Gewalt und Zerstörung haben in einem demokratischen Land keinen Platz.`

Welches demokratische Land? Er ist noch nicht einmal ein demokratisch gewählter Abgeordneter, er wurde von Ihnen hier eingesetzt. Griechenland wird nicht demokratisch regiert, sondern durch eine Troika, durch drei ausländische Vertreter, die über den Athener Flughafen hereinrauschen und den Griechen erklären, was sie zu tun und zu lassen haben.

Die Gewalt und Zerstörung, die Sie am Sonntag sahen, ist direkt darauf zurückzuführen, dass den Menschen ihre demokratischen Rechte weggenommen wurden. Was bleibt ihnen sonst noch! Und ich muss hier einräumen, wenn ich ein Bürger Griechenlands wäre, dann wäre ich auch dort gewesen und hätte den Protesten am Sonntag beigewohnt und versucht, dieser Monstrosität, die diesen Menschen aufgezwungen wird, ein Ende zu bereiten.

Und im Rahmen seiner Bemühungen, also der Bemühungen der Marionette, die Abgeordneten dazu zu bringen, für das Rettungspaket zu stimmen, warnte er sie, dass, täten sie es nicht, es zu einem dramatischen Einbruch des Lebensstandards kommen würde.

Ja hat er denn überhaupt schon mal vor die Tür geschaut? Weiß er von der Tatsache, dass 50% der jungen Menschen in Griechenland bereits arbeitslos sind? Weiß er von der Tatsache, dass die Wirtschaft – fernab davon, sich zu fangen – seit fünf Jahren in Folge schrumpft und sich das Ganze nun in einer Abwärts-Todesspirale mit einer Kontraktion von 7% im Jahr weiter beschleunigt?

Griechenland wird verheizt, und ich glaube, was das Chaos anbelangt, so haben Sie noch überhaupt nichts gesehen! Diese Politik treibt die Griechen in Richtung einer Revolution. Sie müssen freigelassen werden. Wenn sie die Drachme nicht zurückbekommen, dann werden Sie die Verantwortung für etwas wahrhaft, etwas wahrhaft Entsetzliches zu tragen haben.“

Die Lage in Griechenland ist katastrophal. Die EU-Diktatur hat keinerlei Interesse daran, den Griechen zu helfen. Jeder Beobachter ist sich im Klaren darüber, dass sich Griechenland bei einem Staatsbankrott und der Rückkehr zu Drachme schon in wenigen Jahren aus der Depression befreien könnte, während die Vorschläge der despotischen EU-Führer den Griechen ein jahrzehntelanges Siechtum bescheren würden.

Aber die verderbten Eurokraten hat Demokratie und Freiheit noch nie geschert, sonst wäre die EU-Krake heute nicht das, was sie ist: Eine riesige Selbstbereicherungsmaschinerie für verkommene Kollektivisten, abgehalfterte Konzerne und Finanzinstitutionen und eine Deponie für Politiker-Giftmüll.

Die Griechen versinken jetzt in einer bitteren Depression, die das düstere Bild, das Farage zeichnet, rasch Wirklichkeit werden lassen könnte. Russell Shorto von der New York Times schrieb zu Beginn dieser Woche:

„Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass sich Griechenland in etwas verwandelt, was in der modernen Erfahrungswelt des Westens beispiellos ist. Seit 2009 hat bereits ein Viertel aller griechischen Firmen dicht gemacht, und die Hälfte aller kleinen Firmen sagt, dass sie nicht in der Lage sind, den Gehaltszahlungen nachzukommen.

Die Selbstmordrate ist im ersten Quartal 2011 um 40% gestiegen. Es hat sich eine Tauschwirtschaft entwickelt, da die Menschen versuchen, dass ruinierte Finanzsystem zu umgehen. Fast die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahren ist arbeitslos. Vergangenen September wurden die Organisatoren eines staatlich finanzierten Seminars zum Thema Auswandern nach Australien – eine Veranstaltung, die das Jahr zuvor 42 Leute anzog – völlig überwältigt, als sich 12.000 Teilnehmer anmeldeten.

Griechische Banker erklärten mir, dass die Leute rund ein Drittel ihres Geldes von den Konten geholt haben; viele, so scheint es, verstecken das Geld in der Matratze oder vergraben es im Garten. Ein Banker, zu dessen Aufgaben es zurzeit gehört, die Leute davon zu überzeugen, ihr Geld auf dem Konto zu lassen, sagte mir: ´Wer würde schon einer griechischen Bank trauen?´“

Jon Moulton, der Vorsitzende von Better Capital, erklärte am Sonntag gegenüber CNBC noch einmal den Unterschied zwischen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der Realpolitik, die dem griechischen Volk seitens der EU-Diktatur und ihrer Marionetten aufgezwungen wird:

„Also wenn ich Griechenland wäre, dann würde ich diese [Austeritäts-] Maßnahmen nicht mehr länger weiterverfolgen, ich würde eher auf eine Staatspleite hinarbeiten und die Sache abhaken. Was würden Sie bevorzugen, zwei oder drei Jahre [wirtschaftliche] Leiden oder 20 Jahre?“

Bob Chapman vom The International Forecaster, der diesen Sachverhalt bereits seit Beginn der Griechenland-Krise herausstreicht, schrieb vor wenigen Tagen:

„Das ist alles auf die politische Führerschaft in Griechenland und ihre Verbindungen zu den Bürokraten, Bankern und anderen Kreisen zurückzuführen – Gruppen, in deren Interesse es ist, dass die Griechen Teil der Eine-Welt-Regierung bleiben …

Wir erklärten bereits in der Vergangenheit, dass ein Land wie Griechenland selbst bei einem 70%igen Schuldenerlass die nächsten 25 bis 50 Jahre in Armut leben würde. Würden die Griechen hingegen die vollständige Zahlungsunfähigkeit ausrufen und aus der Eurozone austreten, müssten sie lediglich mit einer fünf bis zehn Jahre anhaltende Depression rechnen.“

Heather Stewart vom Guardian nahm sich der jüngsten Diskussionen um einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone an und schrieb am Wochenende im Hinblick auf die Konsequenzen:

„Aber eine Staatspleite und die Wiedereinführung der Drachme wären kostspielig und ein chaotischer Prozess. Langfristig könnte der Euro gestärkt werden, würden einige seiner schwächeren Mitglieder zum Ausgang flüchten. Kurzfristig dürfte es jedoch so sein, dass die Banken in der gesamten Eurozone geschlossen werden, um einen Bank-Run auf die Einheitswährung zu verhindern, da die Investoren bereits darauf spekulieren, welches Land als nächstes dran sein könnte. Wahrscheinlich würde eine neue Welle an Bankenverstaatlichungen folgen, da die Kreditgeber ihre Verluste auf die nun wertlos gewordenen griechischen Schulden realisieren würden.

Es müssten Kapitalkontrollen eingeführt und Grenzen geschlossen werden, um zu verhindern, dass das Geld aus Griechenland strömt. Portugal, Italien und Spanien gerieten unter massiven Druck, da argwöhnische Investoren in ihnen das nächste Opfer sehen würden. Die Banken, die bei der Kreditvergabe ohnehin bereits zurückhaltend sind, würden besorgt über ihre Risiken, namentlich die Anleihen aller krisengeplagten europäischen Länder, überall massive Einschnitte vornehmen.“

 Die Eurokraten und ihre Lakaien haben Angst, dass ihr gesamtes EU-Projekt in Flammen aufgehen könnte, wenn man eine kleine Region in die Freiheit entlässt. Dafür nimmt man dann schon einmal in Kauf, dass ganze Landstriche im Elend versinken und die Menschen wie Vieh behandelt werden.

Zu wünschen wäre es den Griechen, dass sie ihre Geschicke wieder auf friedlichem und demokratischem Wege in die eigene Hand nehmen könnten – ein Traum, der für die deutschen Milchkühe im Zentrum des EU-Wahnsinns noch viel weiter weg ist, als für das kleine Land im Südosten Europas, das wohl auch die kommenden Monate weiter im Zentrum des öffentlichen Interesses stehen dürfte.

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