Transparenz am Benzinmarkt: Nullzinspolitik & Iran-Sanktionen für hohen Ölpreis verantwortlich

Wer manipuliert den Rohölpreis? Die sozialistischen Polit-Verbrecher der westlichen Regierungen sind für den hohen Benzinpreis verantwortlich. Der Iran ist auf dem besten Wege, dieses Jahr seine dritthöchsten Ölumsätze aller Zeiten einzufahren! Unterdessen soll mehr Geld für Regulierungsbehörden bereitgestellt werden, um die „nicht funktionierenden Märkte“ unter Kontrolle zu bringen

Joel Skousen, World Affairs Brief, 20.04.2012

US-Präsident Obama versucht gerade, die Schuld für die steigenden Öl- und Benzinpreise Markt-Manipulanten in die Schuhe zu schieben. Doch die Leute, die in der Erwartung steigender Ölpreise versuchen, Gewinne zu realisieren, hat es seit eh und je gegeben und sie sind für die gegenwärtigen Preisanstiege auch nicht verantwortlich.

Mish Shedlock beleuchtet die Regierungspolitik und verweist auf die wahren Schuldigen:

„Das US-amerikanische und europäische Embargo iranischen Öls ist einer der Faktoren, die für den hartnäckig hohen Rohölpreis verantwortlich sind. Diese Faktoren machen sogar den riesigen Benzinnachfrageeinbruch in den USA wett. Obwohl die iranischen Ölexporte aktuell um 33% eingebrochen sind, ist der Iran zurzeit auf dem besten Wege, die drittgrößten Ölumsätze aller Zeiten einzufahren. Vom hohen Ölpreis profitiert daher in erster Linie der Iran.

Die Financial Times meldet, dass der hohe Ölpreis den Iran vor den Folgen der Sanktionen bewahrt:

´Das Centre for Global Energy Studies (CGES), eine in London ansässige Denkfabrik, geht davon aus, dass der Iran dieses Jahr Rohöl im Wert von USD 56 Milliarden verkaufen wird –  das sind die drittgrößten Umsätze aller Zeiten – wobei hier schon der Verlust von rund einem Drittel seiner Exporte aufgrund der Sanktionen mit eingerechnet worden ist …

Die westlichen Alliierten versuchen gerade einen schwierigen Balance-Akt: Den Iran stark genug weh zu tun, um ihn zu Verhandlungen über sein Atomprogramm zu bewegen, aber genug Öl fließen zu lassen, um Preisschübe zu verhindern, die die fragile Wirtschaftserholung schädigen.`“

Aber die Sanktionen funktionieren nicht so, wie es der Westen gerne hätte. Der Iran verdient aktuell genau so viel wie vorher, obwohl er heute weniger Öl verkauft als sonst. Der Iran hat zwar damit zu kämpfen, die erwirtschafteten Gelder ins Land zu holen, aber vereinbart unterdessen Zahlungsaufschübe, mit denen die Sanktionen am Ende umgangen werden – außer die Regierung stürzt, bevor die Transaktionen abgeschlossen werden.

Der Westen schießt sich hier unzweideutig selbst in den Fuß. Mit den Sanktionen gegen den Iran wird die Ölversorgung Europas abgesenkt, während die Europäer nicht in der Lage sind, diesen Angebotsausfall ohne Preissteigerungen zu bewältigen. Und mit diesen Preissteigerungen steigen natürlich auch die Preise für alle Ölprodukte wie Benzin oder Diesel, was auch erklärt, warum die US-Raffinerien ihr Benzin zurzeit nach Europa verkaufen, wo sie einen besseren Preis dafür bekommen, anstatt es auf dem US-amerikanischen Markt anzubieten. Somit leiden wir alle in Wirklichkeit aufgrund der „Manipulationen“ der Regierung. Die Los Angeles Times meldet:

„Mit dem Druck höherer Benzinpreise konfrontiert, versuchte Obama, den Fokus auf den Kongress, die Republikaner und die Energie-Trader zu lenken, und forderte eine Gesetzgebung, bei der, wie er sagte, ´mehr Cops auf Streife gehen` würden, um mit aller Härte gegen potenzielle Manipulationen am Ölmarkt vorzugehen. Obama verlangte vom Kongress, mehr Geld für Regulierungsbehörden bereitzustellen und die Strafen für Markt-Manipulanten zu erhöhen.“

 Shedlock kommt zu dem Schluss:

„Obamas Vortrag über die ´Markt`-Kräfte ist voller Widersprüche. Abgesehen von Obamas eigenem Einfluss auf den Ölpreis, hält die Federal Reserve zurzeit die Zinsen künstlich unten, was auch ´nicht die Art [ist], wie Märkte funktionieren sollten.`

Allein schon die Vorstellung, dass zehn vermeintliche Zaubermeister, die sich acht Mal im Jahr in einem Raum einfinden, den angemessenen Leitzins zur Steuerung der Wirtschaft prophezeien können, ist einfach nur lächerlich – und exakt ´nicht die Art, wie Märkte funktionieren sollten` und auch garnicht funktionieren können.

Das ist ohne Weiteres nachweisbar. Wir hatten eine Blase nach der anderen, wobei jede dieser Finanzblasen immer größer wurde, jede mit Bankenrettungen einherging und jede immer größere Einkommensungleichheiten schuf und das Ganze schließlich im größten Eigenheim-Crash der Geschichte endete …

Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, müssen wir uns nun einen Vortrag von Obama über die Märkte anhören, wo es seine eigene Politik gemeinsam mit der hirnverbrannten Geldpolitik der Fed ist, die in Wirklichkeit für den hohen Rohölpreis verantwortlich sind.“

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