Bilderberger sind wütend über „anhaltende Enthüllungen“ in den Medien

Die immer stärker werdende Berichterstattung der Medien über die Bilderberg-Gruppe könnte die im Geheimen tagende Kabale dazu zwingen, Europa aus dem Weg zu gehen

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 03.01.2013

Laut dem altgedienten Bilderberg-Investigativjournalisten Jim Tucker sind die Bilderberg-Elitisten über die „anhaltenden Enthüllungen“ in den europäischen Medien verärgert, was die Bilderberg-Mitglieder dazu zwingen könnte, ihre Konferenz erstmals zwei Jahre in Folge in den Vereinigten Staaten abzuhalten.

Die US-amerikanischen Konzernmedien ignorieren gewöhnlich das, was normalerweise als eine Sensationsmeldung erachtet würde: Über 100 der weltweit mächtigsten Menschen – darunter auch Eric Schmidt, Henry Kissinger, David Rockefeller, Herman van Rompuy und die Königin der Niederlande – treffen sich hinter verschlossenen Türen, um die Zukunft der Welt zu besprechen.

Die europäischen Medien haben dem Treffen in den letzten Jahren jedoch zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt, weshalb die Bilderberg-Mitglieder die relative Anonymität, die ihnen von den stärker kontrollierten US-Medien eingeräumt wird, immer stärker zu schätzen gelernt haben.

„Eine Quelle des Bilderberg-Treffens der nordamerikanischen Gruppe in Washington vom 30.11. bis 03.12.2012 hat gehört, wie Richard Armitage, der US-Vizeaußenminister unter Präsident George W. Bush, sagte, dass die Bilderberger und die Trilaterale Kommission über die ´anhaltenden Enthüllungen` verärgert seien. Er fügte hinzu, dass die Organisatoren gegenwärtig darüber nachdenken würde, das nächste Bilderberg-Treffen in den Vereinigten Staaten abzuhalten, um so weniger Aufmerksamkeit zu erregen“,

so Tucker, der zu bedenken gibt, dass es für die Bilderberger mit erheblichen finanziellen Mehraufwendungen verbunden wäre, den Konferenzort kurzfristig zu ändern, da sie ein ganzes Luxushotel zwei Jahre im Voraus anmieten müssen.

Ist die Bilderberg-Gruppe nun also aus Europa vertrieben worden? Zwingt die Medienaufmerksamkeit in Europa die Kabale dazu, ihre Konferenz erstmals zwei Jahre in Folge in den USA abzuhalten?

Für die Bilderberger war 2011 ein schlechtes Jahr. Obwohl sie sich dazu entschlossen hatten, die Konferenz mitten in den Bergen in dem abgelegenen schweizerischen Urlaubsort St. Moritz abzuhalten, fanden sich vor dem Suvretta Hotel hunderte von Demonstranten ein. Mitglieder des Europäischen Parlaments und des Schweizer Parlaments versuchten, sich Zutritt zu dem Treffen zu verschaffen, was für eine unwillkommene Medienberichterstattung sorgte. Darüber hinaus wurden die Bilderberg-Teilnehmer bei Spaziergängen in den Bergen von neugierigen Demonstranten konfrontiert.

Es scheint jedoch unwahrscheinlich, dass die Konferenz des Jahres 2013 nicht in Europa stattfinden wird, da das Treffen bisher jedes Mal in Europa stattfand, wenn es im Jahr zuvor in den USA abgehalten wurde. Ferner findet das alljährliche Treffen der Trilateralen Kommission, der Schwesterorganisation der Bilderberger, dieses Jahr vom 15.03. bis 17.03. in Berlin statt.

Das letzte Bilderberg-Treffen fand in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia statt. Das Jahr zuvor wurde es in Athen abgehalten.

Das Thema, dass die Bilderberg-Mitglieder verärgert darüber sind, dass bei ihren Konferenzen immer mehr Menschen erscheinen, um gegen sie zu demonstrieren, ist in den Medien die letzten Jahre immer wieder aufgetaucht.

Während des letztjährigen Treffens in Chantilly erklärte eine Quelle, die im Westfields Marriott Hotel arbeitete, gegenüber Charlie Skelton, einem Journalisten des London Guardian, dass die Bilderberg-Mitglieder die Demonstranten vor dem Hotel als „Kakerlaken“ bezeichneten.

Während des Bilderberg-Treffens des Jahres 2010 in Spanien hörte man, wie sich Mitglieder der Bilderberg-Gruppe über die Tatsache beschwerten, dass sich die Demonstranten sogar eine Reise ins Ausland leisten können, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Die Tatsache, dass die Demonstranten immer noch über ausreichend Einkommen verfügen, dies zu tun, sei für die Agenda der Bilderberger eine „permanente Gefahr“ und „sehr erschreckend“.

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