Goldpreiszyklus: Warum Sie genau jetzt in Gold investieren sollten

Propagandafront.de, 25.08.2010

Wenn Sie vorhaben Ihre Papiergeldersparnisse umzuschichten um Ihr Vermögen in werthaltige und wertbeständige Edelmetallanlagen zu verwandeln, solange noch die Zeit dazu bleibt, dann sollten Sie vielleicht die nächsten Tage damit anfangen.

Aktuell dösen Millionen Papiergeldsparer in Deutschland wieder einmal vor sich hin. Die Massenmedien berichten über den Aufschwung, der nur in den Köpfen der Politiker, Lobbyvertreter und der Journaille existiert und das EU-Staatsschuldendebakel sowie die sich auf der anderen Seite des Atlantiks weiter verschärfende Wirtschaftsdepression sind aktuell ziemlich weit weg. Die Sommersonne hat die europäischen Urlauberhirne ordentlich ausgebrannt und es herrscht das wohlbekannte „Die da oben werden´s schon richten.“ vor. Kurz gesagt dürften Ihre Edelmetallkäufe bei den Silber- und Goldhändlern aktuell recht rasch bearbeitet werden.

Aber auch der Edelmetallhandel als solches folgt gewissen Mustern und ist im Sommer, besonders in den Monaten Juni, Juli und August, schlichtweg langweilig. Innerhalb der letzten 10 Jahre gab es in den Monaten Juni und Juli beim Goldpreis überhaupt keine Zuwächse, aber schon im August geht es mit einer Steigerung von rund 1% los.

Mike Maloney von GoldSilver.com hat dazu eine entsprechende Grafik erarbeitet, die ganz eindeutig ausweist, dass sich für den Goldinvestoren in den nächsten Wochen vielleicht noch die letzte Gelegenheit bieten könnte günstig aus rasch entwertenden Papierfetzen in das begehrte gelbe Edelmetall zu flüchten.

Schon im nächsten Monat geht die heiße Phase des Goldhandels richtig los, so belief sich der Wertzuwachs beim Goldpreis im Septembermonat innerhalb der letzten 30 Jahre auf rund 3% und innerhalb der letzten 10 Jahre auf knapp 5%.

Im Oktober kommt es dann wieder zu einer leichten Eintrübung, die jedoch die Wertzuwächse des Vormonats nicht wettmacht und auch im Hinblick auf die Preisanstiege der Nachfolgemonate völlig unbedeutend ist. Innerhalb der letzten 30 Jahre hat der Goldpreis im Oktober im Schnitt 1,5% an Wert verloren.

Im November, Dezember, Januar und Februar ging es die letzten 10 Jahre hoch her. Wie Sie der nachfolgenden Grafik entnehmen können, kommt es erst im März wieder zu einer Abkühlung. Sollten Sie sich also für ein Goldinvestment entscheiden oder weiter zukaufen wollen, dann könnte jetzt der perfekte Zeitpunkt sein um einzusteigen.

Zum Vergrößern anklicken.

Bei Edelmetallinvestments ist es völlig egal, aus welcher Papierwährung sie nun genau in Gold oder Silber gehen. Die meisten Länder der Welt kooperieren mit einer verbrecherischen Bankenmafia und haben der Bevölkerung über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte eingeredet, dass es für eine „souveräne Republik“ oder für ein „souveränes Königreich“ eine gänzlich natürliche Sache sei über das „Finanzministerium“ Schuldscheine an Privatbanken herauszugeben. Damit ist die Geldentwertung garantiert.

Es ist der größte Finanzbetrug in der Geschichte. Alleine in den USA wurde dieses Betrugssystem innerhalb der letzten 230 Jahre sechs Mal wieder abgeschafft. Glücklicherweise (aus Sicht der Privatbanker) konnte man in den USA in den letzten 150 Jahren ein Bildungssystem preußischen Stils etablieren, wodurch die Bevölkerung systematisch soweit verblödet wurde, dass das aktuelle Betrugssystem nun schon seit fast 100 Jahren existiert und zur Folge hatte, dass der US-Dollar seit 1913 weit über 90% an Wert verloren hat.

Dieser inhärente Wertverfall schuldenbasierten Papiergelds macht sich jedoch bei allen bedeutenden Währungen der Welt bemerkbar. So hat im ersten Halbjahr 2010 praktisch jede bedeutende Währung gegenüber Silber und Gold abgewertet. Der „stabile Euro“ verlor während dieses Zeitraum rund 30% gegenüber Gold und rund 20% gegenüber Silber.

Sie sollten bei einer Umschichtung Ihrer Ersparnisse, und mögen diese auch noch so klein sein (in diesem Falle könnte Silber für Sie das interessantere Medium des Werterhalts darstellen), immer darauf achten, dass sie in physische Edelmetalle investieren, da ein Großteil der angeblich goldgedeckten Finanzinstrumente in der Regel schlichtweg Betrug ist. Der überwiegende Teil des modernen Goldhandels besteht aus Papiergold, also Lieferversprechen, die im Zweifelsfall garnicht bedient werden können. Seien Sie daher vorsichtig bei entsprechenden Investitionen, wo sie die Ware nicht selbst in den Händen halten können und lassen Sie sich von windigen „Finanzberatern“ keinen Quatsch erzählen, sondern kaufen Sie nur physische Ware bei qualifizierten Händlern Ihres Vertrauens.

Zum modernen Papiergoldhandel der Bankenmafia schreibt der Edelmetallanalyst Adrian Douglas:

„Der [in den 60er Jahren ins Leben gerufene] Londoner Goldpool scheiterte, da er nicht genügend Gold hatte um die Nachfrage zu befriedigen. Zu jener Zeit war der Papiermarkt nicht so vorherrschend. Im Gegensatz dazu ist es der Verkauf riesiger Mengen an Papiergeld, mit dem es dem Goldkartell gelang, den gegenwärtigen Drückungsplan unter Kontrolle zu halten. Aber dadurch haben sie unabsichtlich auch gleich die Saat ihres eigenen Niedergangs gesät.

Ich schätze, dass für 45 Unzen Gold, die an nicht zugewiesene Konten verkauft worden sind, je 1 Unze an Gold in den Tresoren lagert. Wenn nur ein Bruchteil dieser Investoren ihr Gold einfordert, wird es auf die Edelmetallbanken einen Ansturm epischen Ausmaßes geben. Wenn 45 Forderungen damit beginnen sich nach 1 Unze Gold umzusehen, wird der Preisanstieg des physischen Goldes atemberaubend sein.

Wenn man Eigentümer nicht genau zugewiesener Edelmetalle ist, hat man eine Forderung auf rund 2,3% von dem, was man glaubt zu besitzen…“

Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Preisanstiegs von Edelmetallen wird von Ökonomen unterschiedlich bewertet. Erstaunlich ist jedoch, dass immer mehr frühere Skeptiker, Goldhasser und Massenmedien auf den Zug aufspringen und der Preisentwicklung von Gold und Silber eine positive Zukunft vorhersagen.

Das ist ob der massiven Probleme der westlichen Länder mit ihrer horrenden Staatsverschuldung auch nicht weiter verwunderlich. Wenn die Edelmetallpreise steigen, heißt das ja zunächst einmal nicht, dass sich auch die Nachfrage nach Metallen erhöht haben muss, in der Regel kommt durch die Anstiege lediglich ein Wertverlust der aktuellen Papiergeldwährungen zum Ausdruck.

Konservative Edelmetallanalysten gehen aktuell davon aus, dass der Goldpreis bis Jahresende auf USD 1.300 pro Unze ansteigen dürfte. Mike Daly, Gold- und Silberspezialist bei PFGBest, erklärt die allgemeine Situation so:

„Die Wirtschaftszahlen hier [in den USA] wie die vom Häusermarkt und vom Arbeitsplatzwachstum sind sehr negativ gewesen. Das sorgt bei den cleveren Investoren gerade für einen Mangel an Vertrauen in Fiatwährungen. Die meisten Menschen mit frei verfügbaren Einkommen ziehen es in diesem Moment vor mehr in handfeste Werte, hauptsächlich Gold und Silber, als sicherem Hafen zu gehen.“

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