Eugenik: Sozialwissenschaftler der Rockefeller Stiftung planten Fruchtbarkeitsimpfungen bereits in den 20er Jahren

Jurriaan Maessen, Infowars.com, 10.09.2010

Der Lakai der Rockefeller Stiftung Max Mason, der Mitte der 30er Jahre ihr Präsident war, brachte bei verschiedenen Gelegenheiten seinen Wunsch zum Ausdruck, dass man ein „Anti-Hormon“ bräuchte um weltweit die Fruchtbarkeit abzusenken. Hierbei sollte man auch daran denken, dass dies 35 Jahre vor dem Zeitpunkt war, als die Stiftung ab 1969 damit begann regelmäßig über die Finanzierung von „Antifruchtbarkeitsimpfungen“ zu berichten.

Fernab des Dunstkreises aus Spekulationen und Gerüchten haben die Nachforschungen zur Finanzierung von Antifruchtbarkeitsimpfungen immer weitere finstere Enthüllungen hervorgebracht.

Mitte der 30er Jahre war Mason der Meinung, dass die „ultimative Lösung des Problems [der Geburtenkontrolle] durchaus in den Untersuchungen der Endokrinologie, besonders den Antihormonen, liegen könnte.“

Im Jahresbericht der Rockefeller-Stiftung von 1934 heißt es dazu:

„Die Rockefeller Stiftung hat sich dafür entschieden ihre aktuellen Bemühungen bei den Naturwissenschaften auf das Feld der modernen experimentellen Biologie zu konzentrieren, wobei solchen Themen wie Endokrinologie, Ernährung, Genetik, Embryologie, sich um den Fortpflanzungsprozess drehende Probleme, Psychobiologie, allgemeine und zellulare Physiologie, Biophysik und Biochemie ein besonderes Interesse gilt…

Die Forschungsarbeit ist an der Fortpflanzungsphysiologie bei Affen durchgeführt worden. Diese Arbeit begann 1921 an der Johns Hopkins University und wurde seit 1923 an der University of Rochester fortgeführt. Sie beinhaltet beobachtende und experimentelle Untersuchungen zum Reproduktionszyklus bestimmter Arten höherer Primaten, bei denen dieser Zyklus stark den der menschlichen Spezies ähnelt. Die Wirkung verschiedener miteinander in Wechselbeziehung stehender Fortpflanzungshormone wurde untersucht.“

Im Jahresbericht 1933, also ein Jahr zuvor, legte die Stiftung Wert auf die Tatsache, dass die Untersuchung der Fortpflanzungshormone bei Primaten dazu diene später am Menschen zu experimentieren:

„…bei der Formulierung einer Lösung für grundlegende Probleme der allgemeinen Biologie und Physiologie der Geschlechtsorgane in nichtmenschlichen Organismen ist viel Arbeit durchgeführt worden. Diese grundlegenden Arbeiten an unterhalb des Menschen stehenden Lebewesen waren zur Wegbereitung für die Arbeiten am Menschen von entscheidender Bedeutung.“

Adele E. Clarke machte in dem Buch „Die Disziplinierung der Fortpflanzung“ einige Anmerkungen über die Wurzeln der Rockefeller-finanzierten „Antihormone“ und wies darauf hin, dass die Bemühungen der Rockefellers, die Fruchtbarkeit der Menschheit zu kontrollieren, sogar noch weiter zurückreichten als bis in die 30er Jahre:

„An einem kalten Morgen im Jahre 1921 wachte George Washington Corner, ein Arzt und überzeugter Fortpflanzungswissenschaftler, in Baltimore auf um festzustellen, dass es schneite…

Bis 1929 hatte Corner die hormonellen Funktionen von Progesteron untersucht, einem wichtigen Stoffe des Menstruationszyklus der anschließend bei der Antibabypille verwendet wurde.“

Die Rockefeller Stiftung räumt in ihrem Jahresbericht von 1935 ein, die Forschung von Dr. Corner finanziert zu haben:

„Der University of Rochester wurden für die Forschung an der Fortpflanzungsphysiologie unter Leitung von Dr. G. W. Corner während der Dreijahresperiode vom 01.07.1935 bis zum 30.06.1938 USD 9.900 zugewiesen. Dr. Corners Aktivitäten konzentrieren sich auf die Untersuchung des Sexualzyklus unter Verwendung von Affen als Versuchstiere. Man hielt eine Gruppe von mehr als 30 Affen, wobei die Experimente Informationen über die normale Histologie des Fortpflanzungszyklus, die Zeit des Eisprungs, den Zusammenhang zwischen Eisprung und Menstruation und anderen anatomisch erfassbaren Zusammenhängen des Sexualzyklus lieferten. Die Arbeiten werden gerade unter zwei Hauptgesichtspunkten fortgeführt: Der normalen geschlechtlichen Fortpflanzung von Affen einschließlich der Histologie von Eizelle und Gebärmutter und zweitens der Wirkungen der Eizellenhormone.“

Noch einmal: Man sollte hier immer daran denken, dass die Rockefeller-Stiftung 1933 unverblümt mitteilte: „Diese grundlegenden Arbeiten an unterhalb des Menschen stehenden Lebewesen waren zur Wegbereitung für die Arbeiten am Menschen von entscheidender Bedeutung.

Eine weitere entscheidende Frage, die sich hier natürlich stellt, ist die nach den genauen Finanzierungsmechanismen, mit denen man die Forschungsarbeiten von Corner auf die massenhafte Anwendung vorbereitete. Clarke erwähnt, dass offiziell der Nationale Forschungsausschuss (NRC), ein Arm der Nationalen Wissenschaftsakademie (NAS), das hierfür verantwortliche Institut war. Genauer gesagt war es das Komitee für die Forschung an geschlechtlichen Problemen (CRPS): „Das NRC selbst wurde 1916 als eine Behörde in Leben gerufen um die Forschung in Richtung einer verbesserten militärischen Verteidigungsbereitschaft zu inventarisieren.“ schreibt Clarke und führt weiter aus:

„Das NRC war dank seiner frühzeitigen Verbindungen zur NAS, der Carnegie Corporation und der Rockefeller Stiftung bereits zum Zeitpunkt seiner Gründung eine prestigeträchtige Organisation. Kohler…behauptete, dass das NRC während der Zwischenkriegsjahre im Grunde genommen als ein Mittler zwischen den Stiftungen und den Wissenschaftlern diente…Das NRC/CRPS selbst wurde praktisch ausschließlich durch Gelder der Rockefeller finanziert, ursprünglich über das Büro für Sozialhygiene und nach 1931 über die Rockefeller Stiftung.“

Im Hinblick auf die sogenannte „aktuelle immunologische Forschung über Empfängnisverhütung“ weist Clarke in Richtung des Präsidenten der Rockefeller-Stiftung Max Mason:

„Andere Bereiche der aktuellen immunologischen Forschung über Empfängnisverhütung bemühten sich weiterhin um etwas, das Max Mason von der Rockefeller Stiftung ´Anti-Hormone` nannte: Impfungen um Hormone zu blockieren, die für die Schwangerschaft im Frühstadium notwendig sind, und Impfungen um Hormone zu blockieren, die für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Oberfläche der Eizelle notwendig sind.“

In einem von Warren Weaver, dem Direktor der naturwissenschaftlichen Abteilung der Rockefeller Stiftung, verfassten „Fortschrittsbericht“ vom Februar 1934 wurde ein weiteres Mal das Endziel herausgestrichen:

„Kann der Mensch eine intelligente Kontrolle über seine eigene Gewalt erlangen? Können wir eine so stabile und weitreichende Genetik erschaffen, dass wir darauf hoffen können in der Zukunft einen überlegenen Menschen zu züchten? Können wir uns genügend Wissen über die Physiologie und Psychobiologie von Sex aneignen, so dass der Mensch seine beherrschenden, hochwichtigen und gefährlichen Aspekte des Lebens unter rationale Kontrolle bringen kann?“

Derselbe Warren Weaver schrieb in Gedenken an seinen Freund Max Mason eine „biographische Erinnerung“, worin er ein paar interessante Tatsachen enthüllte. Weaver, der sich selbst als engen Freund von Mason bezeichnet, beschreibt den Lakai der Rockefellers unter anderem mit den Worten:

„Bis zu diesem Zeitpunkt [1936] hatte er ein aufzehrendes Interesse an der Verhaltensforschung entwickelt, besonders im Hinblick auf die Möglichkeit, dass die Humanwissenschaften, mit und durch die Biologie, neue und aufschlussreiche Erkenntnisse über das normale und abnormale Verhalten von Personen und letztendlich auf das soziale Verhalten von Gruppen an Menschen zu Tage befördern könnten.“

So sieht´s aus. Die Blaupause für Sterilisierungsimpfungen hatten sich in den 20er und 30er Jahren zuerst Sozialwissenschaftler der Rockefeller Stiftung ausgedacht. Später wurde die Eugeniksprache dann neu aufpoliert und mit Hilfe einiger linguistischer Schönheitsoperationen in die Begriffe „Antifruchtbarkeitsimpfung“ und „immunologische Empfängnisverhütung“ umgewandelt – das ultimative Ziel ist jedoch dasselbe geblieben.

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