Merkels Kreuzzug: Wenn der Glaube das Einzige ist, was bleibt

Propagandafront.de, 16.12.2009

„Das Nächste war, daß man, nachdem man sich des Gewissens der Menschen bemächtigt hatte, man nach ihrem Körper langte, ihren Magen untersuchte, was sie aßen, ihre Kleider visitierte, was sie trugen, ja bis in´s Ehebett stieg, und alle Funkzionen beobachtete und abzählte, und Alles besteuerte und zur Sünde machte, nicht um es zu verbieten, sondern um es auslösen zu lassen, und die menschlichen Funktionen gegen Geld zu verkaufen.“ Oskar Panizza, 1894

Während deutsche Söldnertrupps am anderen Ende der Welt Opiumfelder bewachen und kleine Kinder zielgerichtet erschießen, damit ihnen ein trauriges Schicksal irgendwo in Illinois erspart bleibt und bayrische Möchtegernkommunisten meinen, sie kämen an die Verbindlichkeiten in Höhe von USD 11,6 Billionen oder USD 23 Billionen der Federal Reserve heran (nichts genaues weiß man nicht), befeuert die Kanzlerin den Glauben ihrer Schafe an den „Wetterwechsel“, im Volksmund auch Klimawandel genannt.

Unter der knackigen Überschrift „Ist CO2 der Hauptgrund für die Erderwärmung?“ legt die Klimakulthohepriesterin Merkel in einem hochaktuellen Katechismus dar, dass nur der tiefe Glaube ohne Zweifel zur wirklicher Erlösung führt:

Es gibt keinen Zweifel, dass es einen von Menschen forcierten, einen beschleunigten Temperaturanstieg gibt. Die Gegner dieser sehr breit abgestützten wissenschaftlichen Erkenntnisse führen an, dass es oft in den langen Zeiten der Erdgeschichte starke Klimaschwankungen gegeben hat – auch Klimaschwankungen, die größer als zwei Grad Celsius waren. […] Im Übrigen: selbst wenn man Zweifel am Klimaschutz hat – ich habe sie nicht –, ist ein vernünftiger Umgang mit wertvollen und endlichen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas und ein nachhaltiges Wirtschaften geboten. Im Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Das wird nicht ohne einen schonenden Umgang mit der Umwelt gehen.

Wenn nur die Schafe daran glauben, denn die „sehr breit abgestützten wissenschaftlichen Erkenntnisse“ werden „im Übrigen“ vom Glauben getragen, was dann konsequenterweise zu einem religiös reinem und „vernünftigem Umgang mit wertvollen und endlichen Rohstoffen und einem nachhaltigen Wirtschaften“ führt.

Begleiten wir die Priesterin noch ein kleines Stück auf ihrem – unser aller – Glaubensweg:

Merkel: „Wir sind bereit, 20 Prozent (CO2) bis 2020 zu reduzieren und halten das Angebot aufrecht, eine CO2-Reduktion von 30 Prozent zu akzeptieren, wenn andere Länder entsprechende Anstrengungen unternehmen.“

Eine Reduzierung des lebensspendenden Gases Kohlenstoffdioxid um 30 % ist kein Problem. Da die Wirtschaft ohnehin gerade zusammenbricht, ist es zur Rettung der Seelen sicherlich nur förderlich, wenn eine derartige Entwicklung auch noch weltanschaulich abgesichert wird. Schon heute werden in Deutschland auf den Gleisen zum Beispiel bis zu 25 % weniger Güter transportiert. Auch dies ein großer Verdienst der maßvollen Planung und liebevollen Zuwendung der Schattenregierung und der sie steuernden Stiftungen, Denkfabriken und Altherrenclubs.

Merkel: „Das, was bis jetzt auf dem Tisch liegt, was sowohl Amerika als auch einige Schwellenländer anbieten, ist unserer Meinung noch nicht geeignet, es als ein dem europäischen Angebot entsprechendes Angebot zu klassifizieren.“

Nein, nur die „europäisierten“ Politmarionetten sind wirklich von Gottes Gnaden. Nur die europäischen Ökofaschisten und Europakommunisten sind in der Lage ihre Völker schnell und effektiv in einer Klimadiktatur zu versklaven. Und mal ehrlich: Viele der weichgelullten Schnappsnasen Mitteleuropas sind Sozialisten, also empfänglich für Diktaturen des rechten und linken Spektrums, wozu die faschistoide Messiasbewegung der Klimakultanhänger ja zweifelsohne zählt. Das hat dann auch noch den Vorteil, wie es Aldous Huxley auszudrücken pflegte, dass die Gläubigen „ihre Knechtschaft lieben“ werden. Für so etwas brauchte man früher noch große Steinpyramiden mit hunderten Stufen, heute erledigen dass die Manager der Welt allein durch ein paar verpeilte „Prominente“ und eine leuchtende Kultbox, dem ultimativen Propagandamedium der letzten 60 Jahre.

Das sich die Nordamerikaner und auch einige wenige Schwellenländer nicht gleich versklaven lassen wollen, ist natürlich vom menschlichen her einsichtig, vom religiösen Standpunkt aus muss man bei solchem Tun aber mit schweren Strafen Gottes rechnen. Im Übrigen setzen diese Klimaleugner die Welt der Gefahr der totalen Zerstörung aus, falls es Ihnen noch keiner gesagt hat…Aber auch diese Gruppierungen werden unter der Knute der globalen Herrschaft in den Klimawahnsinn getrieben. Wer sich nicht fügt, dem streichen die Vereinten Nationen die Lebensmittelmarken – ganz einfach.

Merkel: „Ein zweiter Punkt, der für den Erfolg von Kopenhagen von allergrößter Bedeutung ist, ist die Frage der Finanzierung der ärmeren Länder, der Entwicklungsländer.“

Dass China sich auf dem Klimagipfel als großes Vorbild – im Besonderen für die „ärmeren Länder“ – ausgibt, dass wissen wir ja nun. Mit Zwangsabreibungen, Zwangssterilisationen kann man knallhart Bevölkerungskontrolle betreiben, aber das kostet! Vielleicht werden dann die gruseligen Szenarien von der Klimakulthohepriesterin Merkel von 9 Milliarden Menschen niemals Wirklichkeit. Vielleicht sollte sich unsere religiöse Anführerin mal im globalen Dorf umschauen und sich ein paar Regierungsberater vom Optimum Population Trust ausleihen. Die können ihr dann erklären, dass es fürs Klima einfach besser ist, wenn in Deutschland nur noch 20 Millionen Menschen leben.
Merkel: „Die Europäische Union hat sich auf freiwilliger Basis bereit erklärt – so haben wir es anlässlich des Rates im Oktober miteinander besprochen -, 2,4 Milliarden Euro für diese Finanzierung einzusetzen. Das ist mit Blick auf die Konferenz von Kopenhagen ein deutliches Signal, dass wir bereit sind, unseren Anteil zu tragen. Deutschland wird zu diesem Anteil 420 Millionen Euro jährlich beitragen. Das entspricht 1,26 Milliarden Euro für den Zeitraum 2010 bis 2012.“

Geld, was man zum Einen nicht hat und einem zum Anderen nicht gehört kann man sich entweder selber drucken oder es am Finanzmarkt leihen. Beide Szenarien sind für die Hintermänner der Klimareligion verlockend. Geld ausleihen ist recht einfach – das soll dann später mal von „nachwachsenden Rohstoffen“ bezahlt werden, die sich ihre Brötchen auf kleine Kinder schießend verdienen, um für die CO2-Priester die Drecksarbeit zu machen. Geld selber Drucken…auch schön, denn dann wird nicht soviel gekauft und – ganz wichtig – transportiert. Leben ja ohnehin zu viele Menschen auf dem Planeten, wie wir spätestens seit dem Kopenhagener Ringelpitz der Privatunternehmung namens „Vereinte Nationen“ wissen.

George Orwell war so freundlich, der Hohepriesterin der Klimakreuzfahrer auch gleich noch die Redewendung „auf freiwilliger Basis“ mit auf dem Weg zu geben. Was an der diktatorischen Europäischen Union, die gänzlich am Willen der Bürger vorbei hochgezogen wurde, „freiwillig“ sein soll, ist nur schwer zu erkennen. Das wird dann sicherlich in einem der nächsten Heilsverkündungen der Priesterin erklären.

Merkel: „Nach meiner Einschätzung ist für die Frage, ob die Kopenhagener Konferenz gerade im Blick auf die Entwicklungsländer erfolgreich sein wird, ob also auch die Entwicklungsländer bereit sein werden, nach ihren Möglichkeiten Verpflichtungen zu übernehmen, sehr entscheidend, dass wir eine ausreichende Finanzierung zur Verfügung stellen. Deshalb wird dies auf der Kopenhagener Konferenz eine wesentliche Rolle spielen.“

Ja die Entwicklungsländer. Tse, tse – hier muss schnell eine Ein-Kind-Politik her. Und wer nicht hört, bekommt einen Tanklaster ans Bein gekettet. Den Rest erledigen die brandgefährlichen und ätzenden Teilchen im Reichstagskanister.

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