US-Bürger bereiten sich mit Waffen- und Silberkäufen auf zivile Unruhen vor

Das Kaufinteresse an Waffen und Silber nimmt in Erwartung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu, während die Zuteilung von Lebensmittelmarken explodiert

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 18.10.2010

Als Reaktion auf die einbrechende Wirtschaft kaufen die Amerikaner Waffen und Silber, während sich die Zuteilung von Lebensmittelmarken auf Rekordständen bewegt. Diese Trends deuten auf eine verängstigte Bevölkerung, die finanziell ums Überleben kämpft und sich auf mögliche Massenunruhen in Folge eines vollständigen Wirtschaftszusammenbruchs vorbereitet.

FBI-Daten und Google-Trends Ergebnisse zeigen, dass auch die Waffenkäufe immer noch auf Rekordniveau liegen, während die Munitionskäufe etwas nachgelassen haben, was nahelegt, dass es eine Flut an erstmaligen Waffenbesitzern gibt, die sich vor einer möglichen Zunahme der Kriminalität oder sogar zivilen Unruhen im Falle eines großflächigen Finanzzusammenbruchs schützen wollen.

Nicholas Colas, leitender Marktstratege der ConvergEX Group, erklärte gegenüber CNBC:

„Das sagt uns, dass mehr erstmalige Käufer hinzukommen und Feuerwaffen kaufen und das spricht für ihre Sorgen bezüglich der Sicherheit. Sie kaufen erstmalig ein paar Ladungen [an Munition], kaufen jedoch nicht mehr dazu.“

Das Interesse an Silbermünzen nimmt ebenfalls stark zu, da die Amerikaner nach erschwinglichen Möglichkeiten Ausschau halten um ihre in zunehmenden Maße wertloser werdenden Dollarersparnisse zu schützen und es sich viele nicht leisten können stark im Preis steigendes Gold zu kaufen. „Vor gerade einmal zwei Jahren hatten die Silbermünzverkäufe einen Umfang von 1 Million Einheiten pro Monat, jetzt sind es 3 Millionen pro Monat.“ so Colas.

Auch sind die Preise für Gebrauchtwagen zurückgegangen, was das wackelige Vertrauen in die so viel gepriesene „Erholung“ der US-Wirtschaft widerspiegelt. Unterdessen explodieren die Google-Suchanfragen zum Thema, wie man sich für staatliche Zuweisungen von Lebensmittelmarken anmeldet.

Der fortwährende Anstieg bei den Waffenkäufen ist jedoch ebenso eine Reaktion auf das politische Klima, wie es eine Reaktion auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten ist.

Im November 2008, kurz bevor Obama sein Amt antrat, berichteten wir darüber, dass die vermutete Antiwaffen-Agenda des durch Demokraten kontrollierten US-Abgeordnetenhauses und eines demokratisch kontrollierten Senats zu einer Rekordzunahme bei Waffenkäufen führte.

Es ist den Amerikaner zuwider nachlässig mit ihrem Recht Waffen zu tragen und zu besitzen umzugehen, besonders angesichts der Tatsache, dass Obamas Weißes Haus immer noch voll von Antiwaffenrechtsfiguren wie dem US-Justizminister Eric Holder und dem Stabschef Rahm Emanuel ist und aktiv im Einsatz befindliche Kampftruppen aus Afghanistan und dem Irak wieder ins Land zurückgeholt werden um zu üben, wie man Stadtverwaltungen leitet und Gemeinden herumkommandiert.

Die Soldaten werden gegenwärtig auch ausgebildet um im Falle eines nationalen Notstands mit „zivilen Unruhen“ und der „Kontrolle von Menschenmengen“ fertig zu werden.

Während des letzten derartigen nationalen Notstands, dem Wirbelsturm Katrina, wurde den Waffenbesitzern erklärt, dass es „keinem möglich sein wird bewaffnet zu sein – wir werden alle Waffen einziehen“, während man selbst bei Einwohnern in hoch gelegenen und trockenen Gebieten die Waffen durch US-Soldaten, Polizei und Söldner beschlagnahmte.

Angesichts der Tatsache, dass jeder Trendforscher, der sein Geld wert ist, großflächigen zivilen Ungehorsam in Amerika vorhersagt, wenn die Austeritätsmaßnahmen, die aktuell in Europa für Aufstände sorgen, in den USA voll in Kraft treten – worunter auch die Beschlagnahme der privaten Rentensparpläne durch die Obama-Regierung fällt – ist es wenig überraschend, dass die Amerikaner auch weiterhin damit beschäftigt sind ihre Waffen und Edelmetalle in Vorbereitung auf Anarchie, Chaos und möglicherweise Kriegsrecht aufzustocken.

Sehen Sie sich einen CNBC-Videoclip dazu an:

Weitere Artikel zu diesem Thema