Salinas: USA müssen Silberstandard wieder einführen!

Hugo Salinas, einer der erfolgreichsten Geschäftsleute Mexikos, empfiehlt den USA Gold und Silber so schnell als möglich als staatlich anerkannte Zahlungsmittel wiedereinzuführen, um Unruhen zu vermeiden und das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine zu stellen

Propagandafront.de, 27.10.2010

In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorschläge für geldmarktpolitische Reformen, was auch nicht weiter verwundern sollte, da die westlichen Staaten innerhalb der letzten 150 Jahre ein kommunistisches Geldsystem schufen, das an der Spitze von Zentral- und Privatbankern faschistisch kontrolliert wird, während ihre Politikersklaven dazu angehalten sind unter dem Volk den Sozialismus zu verbreiten, so dass sich die Kontrolle über die Menschen mithilfe der Staatsverschuldung über Generationen hinweg aufrecht erhalten lässt.

Der mexikanische Geschäftsmann Hugo Salinas spricht sich dafür aus, dass die USA so schnell als möglich die schrittweise Wiedereinführung von Silber- und Goldmünzen als staatlich anerkannte Zahlungsmittel einleiten. Auf seiner Internetseite plata.com, wo er sich politisch für die Einführung von Silber als Währung in Mexiko stark macht, veröffentliche Salinas am 25.10.2010 einen Artikel mit dem Titel „Silbergeld für Amerikaner“, in dem es heißt:

„Ich glaube meine Leser werden mir zustimmen, dass es beim Thema Geld in den USA die dringende Notwendigkeit für neue Konzepte gibt. Viele angesehene Analysten machen sich Sorgen darüber, dass es sich bei den nach den Wahlen erwarteten Maßnahmen der FED – einem neuen Anfall der quantitativen Lockerung zu erliegen – um einen gefährlichen Betrug handelt.

In den USA befindet sich das Fiatgeld in einem fortgeschrittenen Stadium der Auflösung, und wenn Geld verrottet, dann verrottet die gesamte wirtschaftliche und politische Struktur des Landes mit ihm. Eine Rückkehr zu stabilem Geld ist dringend notwendig. Immer mehr Menschen sind sich über den gefahrvollen Weg im Klaren, der vor ihnen liegt, wenn nichts getan wird.

Die Probleme, mit denen die USA konfrontiert sind, sind in ihrer Art so gigantisch, dass eine universelle Lösung dafür nicht möglich ist, wenn man es vom praktischen Gesichtspunkt her analysiert. Eine Rückkehr zu stabilem Geld ist eine Rückkehr zu Gold und Silber als Währung. Gold ist als Währung überragend – aber wie soll man dieses Ziel verwirklichen? Silber ist für eine weit verbreitete Verwendung bestens geeignet, aber auch hier: Wie soll dies wiedereingeführt werden?

Die einzige Möglichkeit für die US-Wirtschaft, dass wirkliches Geld wieder einen Fuß auf den Boden bekommt, besteht daher in einem Prozess, bei dem es zu einer schrittweisen und natürlichen Rückkehr zu stabilem Geld kommt. Es ist nicht möglich das gegenwärtige Geldsystem in den USA auf irgendeine andere Art zu reformieren oder zu verbessern.

Die USA gaben stabiles Geld schrittweise auf; im Jahre 1933 entfernten sie zunächst Gold aus dem Geldsystem; 1965 entfernten sie Silber aus dem Geldsystem. Die Rückkehr zu stabilem Geld würde in genau diesen Schritten, jedoch in umgekehrter Reihenfolge erfolgen; Gold würde am Schluss zurückkehren, während Silber zuvor die Tür dafür aufstoßen müsste.

Warum verschwanden die Silbermünzen in Amerika aus dem Geldkreislauf? Sie verschwanden, weil der Silberpreis in Dollar bis 1965 zu einem Punkt anstieg, an dem der Wert des Silbers höher war als der auf der Silbermünze festgelegte Nominalwert. Die Konsequenz daraus war, dass die meisten Silbermünzen zu Anlagesilber eingeschmolzen wurden, das über einen größeren Wert verfügte als der Geldwert der eingeschmolzenen Münzen. Am 20.10.2010 belief sich der Wert des in einem US Silver Dime [10 Cent] enthaltenen Silbers auf USD 1,72! Durch die Ausweitung der Fiatgeldmenge und des Kredits wurde der Preis des Silbers angeheizt, was wiederum dazu führte, dass Silbermünzen aus dem Geldumlauf verdrängt wurden…

Die Entscheider in der US-Regierung müssen irgendwann begreifen, dass die Wiedereinführung von Silbermünzen in den Geldkreislauf unumgänglich ist, will man das Wohlergehen und die Existenz der USA, so wie wir sie kennen, aufrechterhalten. Gegenwärtig ist es die Strategie der US-Regierung die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit zu ignorieren; die Ergebnisse der bevorstehenden Wahlen werden wahrscheinlich nur wenig dazu beitragen diese Strategie zu ändern. Die Unzufriedenheit des amerikanischen Volks wird weiter anwachsen, bis die Regierung die Wut immer stärker zu spüren bekommt. Vielleicht wird sie dann bereit sein zu Silber zurückzukehren, um die Bevölkerung zu besänftigen.“

Was Salinas im Laufe seiner Ausführungen vorschlägt, ist, kurz gesagt, dass das US-Finanzministerium Silbermünzen ausgibt, diese jedoch mit Gewichtsangabe und nicht mit Geldwert versieht. Diese als gesetzliche Zahlungsmittel anerkannte Silbermünzen, auf denen nur eine Gewichtsangabe zu finden wäre, würden dann durch das US-Finanzministerium einen amtlichen Dollarkurs erhalten. Der amtliche (Ausgabe-)Kurs dieser Silbermünzen – die dann volle Steuerfundation besäßen, also von der Regierung auch für die Zahlung von Abgaben und Steuern angenommen werden müssten – würde immer so festgelegt werden, dass ein Einschmelzen unwirtschaftlich ist und das Finanzamt beim Prägen der Münzen noch ein klein wenig an der „Seigniorage“, dem Münzprägegewinn, verdient. Bei fallenden Silberkursen würde der amtliche Kurs jedoch nicht nach unten angepasst. Salinas schreibt dazu:

„Sollte der Geldwert der Silbermünze reduziert werden, wenn der Silberpreis fällt? Die Antwort ist nein!

Während der Depression der 30er Jahre brach der Silberpreis drastisch ein. Das hatte jedoch keinerlei Einfluss auf den Umlauf der beliebten Silver Half-Dollars, Quarters und Dimes. Sie dienten dem amerikanischen Volk auch weiterhin. Während dieses Zeitraums machte das US-Finanzministerium größere Gewinne bei der Prägung dieser Münzen, da das für die Prägung benötigte Silber das Finanzministerium weniger kostete, der Wert – der eingeprägte Geldwert – der Münzen jedoch derselbe blieb.

Dasselbe würde passieren, wenn der Silberpreis fällt und der Geldpreis des Finanzministeriums stabil bleibt: Das Finanzministerium macht einfach größere Gewinne, weil sein Geldkurs, anstelle des eingravierten Nominalwerts, Bestand haben würde.

Der steigende Wert des Silbers, der weiter zunehmen wird, solange man das Fiatgeldsystem aufrechterhält, wird es den Amerikanern erlauben mit einem sehr einfach Medium zu sparen, das seinen Wert durch seinen Silbergehalt begründet und das noch wertvoller wird, wenn der Silberpreis steigt. Das ist der größtmögliche Anreiz für weit verbreitetes Sparen, was in Amerika heute dringend notwendig ist. Natürlich wird die tiefgreifende Bedeutung des Sparens von den heutigen Autoritäten der keynesianischen Geldpolitik – die sich nun einem großen Zusammenbruch gegenübersehen, der sie hinfortspülen wird – auf irrationale Art verleugnet…

Rückgänge des Silberpreises werden die Sparer nicht betreffen, da der Wert der Münze nicht gemeinsam mit dem Silberpreis zurückgehen wird. Er wird stabil bleiben, ein absolut entscheidendes Element jeder Geldeinheit. So stabil, wie es auch die amerikanischen Silver Dimes, Quarters und Half-Dollars während der Depression waren, als der Preis des Silbers fiel.“

Salinas verweist ferner darauf, dass an eine inflationäre Wirkung bei den Silbermünzen überhaupt nicht zu denken sei, da die Umlaufgeschwindigkeit der Münzen praktisch bei null liegen würde und die Bevölkerung aufgrund des „Greshamschen Gesetzes“ immer zuerst ihr Papiergeld ausgeben würde und die Silbermünzen zum Ansparen nähme.

Abschließend weist Salinas auf die Widerstände und Potenziale der Wiedereinführung von Silbermünzen hin:

„…Wir wissen auch, dass mächtige Interessen über diese Maßnahmen nicht glücklich sein werden, da es diesen Interessen Verluste und Kummer bringen wird. Die Banken werden nicht begeistert sein – sie wollen, dass die Öffentlichkeit ihre Ersparnisse bei ihnen anlegt; sie werden sich nicht über die Vorstellung freuen, dass die Amerikaner exzellent sparen können, indem sie ihre Unzen zu Hause ansparen.

Wir wissen, dass Silber das Individuum ermächtigt und es vor Tyrannei schützt.

Wir wissen, dass diejenigen, deren Leben von Tyrannei abhängt, dem nicht zustimmen werden.

Wir sind zuversichtlich, dass das Einbringen von Silbermünzen in den Geldkreislauf in den USA zahlreiche positive Wirkungen haben wird; dass sich dank der in Umlauf befindlichen Silbermünzen dem wirtschaftlichen Wohlergehen förderliche Entwicklungen spontan entwickeln werden…

Die amerikanische Nachfrage für diese Münze wird absolut enorm sein und den Silberpreis unzweifelhaft wesentlich höher treiben; der gleichzeitige Anstieg des Geldwertes der Silberersparnisse würde zur Rekapitalisierung der Bevölkerung beitragen und, am allerwichtigsten, dem amerikanischen Volk im Hinblick auf die Zukunft Hoffnung und Optimismus verleihen, einem grundlegenden psychologischen Element jeder Gesellschaft.

Eine humanistische Philosophie und die Österreichische Wirtschaftsschule erlauben es uns vorherzusagen, dass die günstigen Auswirkungen der Monetisierung von Silbermünzen in den Händen der Amerikaner riesig wären und sogar in die internationale Sphäre vordringen könnten, wo amerikanisches Silber leicht zu einer internationalen Währung werden könnte und dadurch den amerikanischen Dollar ersetzt, der gerade auf der ganzen Welt in zunehmendem Maße in Ungnade fällt.“

Auch wenn man nicht so stark in Silberminen investiert sein sollte, wie die mexikanische Milliardärsfamilie Salinas, sind dies doch recht interessante Gedanken im Hinblick auf eine geldpolitische Reform.

Ob man tatsächlich eine rohstoffgedeckte Währung braucht, sei hier dahingestellt. Man weiß jedoch, dass für ein freiheitliches und stabiles Geldsystem neben der Abschaffung der Emission zinstragender Gelder durch eine „unabhängige“ Zentralbank und des fraktionalen Reservesystems eine stabile Geldmenge essentiell ist, um inflationäre Entwicklungen, also die Enteignung des Volkes zum Wohle der Banker und Herrschereliten, zu verhindern.

Im Folgenden finden Sie eine kürzlich erschienene und sehr anschauliche englischsprachige Dokumentation von Bill Still mit dem Titel „The Secret of Oz“. Darin werden die geldpolitischen Entwicklungen der USA in den letzten 230 Jahren anschaulich aufgezeigt und auch Beispiele benannt, wo sich nicht rohstoffgedecktes, jedoch direkt über den US-Kongress emittiertes – also nicht durch Schuldenaufnahme oder durch Privatbanken aus dem nichts geschaffenes – Geld ebenfalls dadurch auszeichnete besser zu funktionieren als das heutige Geldsystem.

Das Geld- und Bankensystem hat sich über Jahrtausende entwickelt und stellt die Grundlage der herrschenden Eliten dar, um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Die zwei leitenden Grundprinzipien sind sehr einfach zu verstehen und jeder Anhänger einer freiheitlich verfassten Republik sollte sie kennen:

Deutschland leidet ebenfalls unter diesen beiden Säulen der Papiergeldherrschaft der Geldwechsler. Sie werden jedoch nicht erleben, dass eine der Untergruppen der ökomaoistischen Einheitspartei CDUCSUFDPGRÜNELINKE jemals konstruktive Änderungen vorschlagen wird, weil es entgegen aller Beteuerungen in Wirklichkeit die Kreditgeber sind, die das Sagen haben.

Darüberhinaus ist es eine unumstößliche Tatsache, dass wir auch in Deutschland vor gewaltigen fiskal-, finanz- und wirtschaftspolitischen Umbrüchen stehen und nur eine informierte Bevölkerung die Politiker zur Rechenschaft ziehen kann, da die Menschen ansonsten immer wieder an der Nase herumgeführt werden.

Früher wurden Personen, die auf die vergangenen Taten und die sinistren Bestrebungen des globalistischen Establishments hinwiesen als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht. Mittlerweile ist es jedoch für immer mehr Menschen offenkundig, dass es seitens der etablierten Eliten den festen Willen gibt ihrer Weltregierung ein globales fiskal- und geldpolitisches Fundament zu verleihen, um Menschheit auch weiterhin in ewiger Schuldenknechtschaft zu halten.

„Der schon vor einem Jahr erhobene Vorschlag des chinesischen Notenbankchefs Zhou Xiaochuan, als Leitwährung an die Stelle des USD die Sonderziehungsrechte (Special Drawing Rights SDR) des IWF zu setzen, habe an den Finanzmärkten keine überzeugte Anhängerschaft gefunden…Der IWF müsste in die Rolle einer Welt-Zentralbank wachsen. Welche Bedeutung Gold in einem künftigen Weltwährungssystem einnehmen werde, sei ebenfalls noch äußerst strittig.“

berichtete beispielsweise Boerse.de am 25.10.2010 mit Verweis auf Dr. Eberhardt Unger von „fairresearch“.

Auf Propagandafront.de ist in der Vergangenheit immer wieder auf die Bestrebungen der globalistischen „Denkfabriken“, Stiftungen und „internationalen Institutionen“ hingewiesen worden, die versuchen unter dem Vorwand der Rettung der Menschheit ein despotisches planetares Regime mit einheitlicher Fiatwährung und eine sich immer weiter ausdifferenzierenden Weltregierungsstruktur zu etablieren, um frei erfundene globale Probleme wie die Weltüberbevölkerung und die menschlich verursachten Erderwärmung „zu lösen“.

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