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Medwedew: Revolutionen könnten zur „Auflösung“ des Nahen Ostens führen

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Paul Joseph Watson, Infowars.com, 22.02.2011

Im Gegensatz zu der vorherrschenden Rhetorik der westlichen Politiker und der Establishment-Medien warnte der russische Präsident Dmitry Medwedew heute davor, dass die sich wie ein Flächenbrand über den Nahen Osten ausbreitenden Revolutionen zur “Auflösung” der Region führen könnten.

Bei einem Sicherheitstreffen in Wladikawkas im Kaukasus schlug Medwedew heute einen härteren Ton an, als wir ihn seitens irgendeines westlichen Politikers bezüglich dieses Themas vernehmen konnten. Anstatt die Welle der Revolten als eine positive Bestätigung des Strebens der Menschen nach Freiheit zu erachten, zeichnet sich für Medwedew hier nur eine potenzielle Katastrophe ab.

„Der Nahe Osten könnte in Stücke zerbersten, die Situation ist extrem angespannt. Wir könnten Zeugen des Auseinanderfallens großer und dicht bevölkerter Länder werden.“ warnte Medwedew, der hinzufügte, dass die religiösen Fanatiker versuchen könnten, an die Macht zu gelangen und die „Region auf Jahrzehnte hin in Brand zu stecken“.

Medwedews Warnung richtete sich auch an all jene, die der Meinung sind, man müsse in Russland ähnliche Destabilisierungsversuche herbeiführen. „Auch für uns haben sie solch ein Szenario vorbereitet, und sie werden jetzt mehr denn je versucht sein, es umzusetzen. Dieses Szenario wird jedoch keinesfalls Erfolg haben.“ so der russische Präsident.

Wir wiesen bereits gestern auf die Tatsache hin, dass Russland sich völlig im Klaren darüber ist, dass die Demonstrationen von der westlichen Banken-Elite und dem militärisch-industriellen Komplex der USA vereinnahmt worden sind und von diesen Gruppen manipuliert werden.

Die Globalisten hoffen, dass sie die Proteste, deren Teilnehmer wegen tatsächlicher Missstände auf die Straße gehen, in die gewünschte Richtung lenken können. Die Proteste sollen als ein Mittel genutzt werden, mit dem man die sogenannten Schurkenstaaten stürzt, die sich weigern, nach den Regeln der Neuen Weltordnung zu spielen. Kurzfristig zielen diese Maßnahmen auf den Iran ab, am Ende jedoch auf Russland und China.

„Wenn man den Nahen Osten ausschaltet, dann schaltet man auch China und Russland aus, dann herrscht man über die Welt. Die aktuelle Destabilisierung im Nahen Osten ist ein händeringender Versuch, den Nahost-Puffer zu zerstören, der die zwei aufsteigenden Supermächte isoliert, um sie zu zwingen, ihre Rollen innerhalb einer unipolaren zentristischen von New York und London dominierten Weltordnung zu akzeptieren und sich zu fügen.“ schreibt Tony Cartalucci.

Mit Blick auf Ägypten, wo dieselben Militärkräfte, die den Diktator Hosni Mubarak vor 30 Jahren an die Macht brachten, nun die Kontrolle übernommen haben und gerade mit einer ganzen Schar globalistischer Nichtregierungsorganisationen diverse Vereinbarungen treffen, machte Russland Google verantwortlich, da die Firma bei der Entfesselung der Revolte eine entscheidende Rolle gespielt habe.

„Sehen Sie nur, was die hochrangigen Google-Manager in Ägypten getan haben, welche Lenkung der Energie der Menschen dort stattgefunden hat.“ so der stellvertretende Leiter der russischen Präsidialverwaltung Igor Setschin gegenüber dem Wall Street Journal.

Eric Schmidt, der Geschäftsführer von Google, erklärte, dass er bezüglich der Rolle des Google-Mitarbeiters Wael Ghonim in der Protestbewegung „sehr, sehr stolz“ sei. Ghonim ist der Marketingchef von Google für den Nahen Osten und Nordafrika.

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