80 Jahre Monster-Crash: Der 21. September 1931

Vor 80 Jahren, am 21.09.1931, ließ die britische Finanzoligarchie das weltweite Währungssystem in sich zusammenbrechen und kehrte dem Goldstandard den Rücken. 2 Jahre später waren die USA pleite, ihre Bürger beraubt und in Deutschland ein von den Angloamerikanern finanzierter rassenbiologistischer Verbrecher an der Macht

Propagandafront.de, 20.09.2011

Die Finanzmärkte spielen verrückt. Die USA haben den größten Schuldenberg in der Geschichte der Menschheit angehäuft, während das große Experiment namens europäische Einheitswährung immer stärkere Risse bekommt und viele Experten bereits die Gefahr sehen, dass die Eurozone mitsamt der der Europäischen Union in sich zusammenbrechen könnte. Die europäischen und angloamerikanischen Zombiebanken befinden sich in einer prekären Lage, da die Tatsache, dass sie bankrott sind, immer offenkundiger wird.

Vieles der seit dem Jahre 2007 anhaltenden Finanzkrise, die von einigen Beobachtern als globale Zusammenbruchkrise beschrieben wird, erinnert an die Große Depression des 20. Jahrhunderts, die 1929 ihren Anfang nahm. Doch was im geschichtlichen Rückblick oft vergessen wird, ist das schicksalhafte Datum, an dem das gesamte Finanzsystem der westlichen Welt in seinem Zentrum auseinanderbrach: Der 21. September 1931.

Im Verlaufe des Jahres 1931 artete die weltweite Wirtschaftskrise zu einer vollumfänglichen Finanzkrise aus. Zuerst wütete die Bankenkrise in Mitteleuropa. Gabriele Hooffacker schrieb dazu in ihrem jüngst veröffentlichten Artikel mit dem Titel „80 Jahre Bankenkrise 1931: Großbanken gerettet, Demokratie verloren:

„Die eigentlich Bankenkrise begann in Deutschland 1931 mit dem Zusammenbruch der Österreichischen Credit-Anstalt. Es folgten die Danatbank und die Dresdner Bank. Die Menschen misstrauten der wirtschaftlichen Entwicklung und hoben an Bargeld ab, was möglich war; der Run auf die Bankschalter setzte ein…Die Reichsbank setzte den Diskontsatz auf 15 Prozent herauf, um die Banken zur Auflösung ihrer eigenen Devisenvorräte zu bewegen, anstatt Wechsel bei der Reichsbank zu diskontieren.“

Die „Ansteckung“ breitete sich in Windeseile immer weiter aus und erreichte im Sommer desselben Jahres Großbritannien. Deutschland hatte die kurzfristigen britischen Kredite, die sich auf zig Millionen beliefen, aufgrund der eigenen Finanzkrise kurzerhand eingefroren. Die Finanzsituation der Briten rückte zusehends in den Fokus der Investoren und es wurde immer offenkundiger, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten Englands bedeutend höher waren, als die ihnen gegenüberstehenden Forderungen.

Panik machte sich breit. Immer mehr Geld verließ London, die Goldreserven waren bedrohlich abgesunken. Die Vereinigten Staaten und Frankreich sprangen im Juli und August 1931 mit Notkrediten in Höhe von GBP 130 Millionen ein, um den Absturz der britischen Währung aufzuhalten. Der Historiker des globalistischen Council on Foreign Relations und Ziehvater von Bill Clinton, Carroll Quigley, schrieb zu dem denkwürdigen 21. September vor 80 Jahren:

„Verschiedene fragwürdige Zwangsmaßnahmen wurden gegen den Goldexport erlassen…Den Abfluss des Goldes konnte man damit trotzdem nicht aufhalten. Er betrug 200 Mio. Pfund in zwei Monaten. Am 18. September verweigerten New York und Paris dem britischen Schatzamt weitere Kredite und drei Tage später wurde der Goldstandard ausgesetzt…Für viele Experten war der bemerkenswerteste Aspekt…dass das bei einem Diskontsatz von 4,5% geschah…

Mit der britischen Aufgabe des Goldstandards war der innerste Kern des Weltfinanzsystems auseinandergebrochen. Dieses Zentrum, das 1914 ausschließlich in London lag, war 1931 auf London, Paris und New York verteilt. Londons Anteil daran beruhte auf finanziellen Fähigkeiten und alter Gewohnheit; New Yorks Anteil beruhte auf seiner Stellung als der Welt größter Gläubiger; der Anteil von Paris beruhte auf der Verbindung von einer Gläubigerposition mit einer unterbewerteten Währung, die Gold anzog.“

Dem folgte ein Jahrzehnt der Depression und Verwerfungen, eine Entwicklung, die am Ende im Zweiten Weltkrieg ihren geplanten Höhepunkt fand. Dank des gewitzten Fiatgeld-Schocks der britischen Finanzoligarchie saßen die Franzosen nun mit einem Male auf rasch entwertenden britischen Papier-Pfund in Höhe von 60 Millionen, was etwa 30% der französischen Gesamtdevisenbestände entsprach.

Bei der französischen Zentralbank sorgten die aus der Entwertung des Pfunds entstandenen Verluste dafür, dass ihr gesamtes Grundkapital und ihre Gewinne in Rauch aufgingen. Die Franzosen gaben sich lernfähig und begannen daraufhin, ihre Devisen in Gold umzuwandeln, wobei der überwiegende Teil dieses Goldes aus den USA stammte.

Irgendwie musste sich das dann ausgerechnet bis zu den US-Bürgern herumgesprochen haben. Die Amerikaner waren (berechtigterweise) der Meinung, dass die Zentralregierung der USA viel mehr Goldzertifikate gedruckt hatte, als sie an Gold besaß. Sie fingen damit an, ihre Banken zu stürmen und ihre Geldscheine gegen Gold einzutauschen. Für jeden Banker, der etwas auf sich hält, ein ungeheuerlicher Vorgang!

Die USA waren pleite. Die im Privatbesitz befindliche US-Notenbank verlor alleine im Februar 1933 fast USD 800 Millionen. Im April 1933 wurde daraufhin der Besitz von „Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten…innerhalb der kontinentalen Vereinigten Staaten“ verboten.

Natürlich kam es in den USA nach dem größten physischen Raubzug in der Geschichte der Menschheit sofort zur Preisinflation, da der US-Dollar nun nicht mehr eine Maßeinheit war, wie dies rund 150 Jahre der Fall gewesen ist (USD 1 = 0,75 Unze Feinsilber, USD 50 = 1 Unze Feingold), sondern ein per Dekret verfügter verfassungswidriger Schuldschein mit Pfandrecht des Gläubigers. Innerhalb des ersten Halbjahres 1933 explodierten die Preise für landwirtschaftliche Güter um ca. 30%, der Verbraucherpreisindex stieg während desselben Zeitraums um knapp 9%.

Am 01.02.1934 kehrten die USA nach einigem Techtelmechtel dann wieder zu einer Golddeckung in Höhe von 59,06% der ursprünglichen Werts zurück – jedoch nur für ausländische Investoren. Die USA legten fest, dass das US-Finanzministerium für eine Unze Feingold von nun an 35 „neue“ US-Dollars zahlen würde.

Der fixierte Goldpreis sorgte für einen Goldzufluss in die Vereinigten Staaten. Frankreich verlor alleine im Februar 1934 Gold im Wert von ca. 3 Milliarden Franc. Am Ende gaben alle Länder des „Goldblocks“ die Golddeckung auf. Die Banker hatten freies Feld und konnten nun auf Schulden basierenden Papiergeld drucken, bis die Tinte ausging.

Historisch gesehen, birgt der Herbstanfang in der Tat jede Menge Finanzsprengstoff. Die westlichen Märkte scheinen während dieser Phase besonders panikanfällig.

Am 24. September 1869 kam es aufgrund von Goldspekulationen an der New Yorker Börse zum ersten „Schwarzen Freitag“. Dem folgte dann die „Panik von 1873“, wo die New Yorker Börse ab dem 20. September aufgrund einer gigantischen Börsenpanik für 10 Tage geschlossen werden musste. Matthew Josephson schrieb in seinem Buch „The Robber Barons“:

„Die größte und allerfrommste Bank der westlichen Welt [Jay Cook & Company] war mit einem Donnerschlag zu Boden gegangen. Schon bald folgten assoziierte Händler, National Banks sowie 5.000 Geschäftshäuser dem Marsch in den Abgrund des Bankrotts. Den ganzen Tag über [18.09.2011] wurde eine Aussetzung nach der anderen bekanntgegeben. Bahngesellschaften gingen in die Pleite; führende Aktientitel verloren 30 bis 40 Punkte oder die Hälfte ihres Werts…; unvorstellbare Wellen der Angst wandelten sich in Bewegungen der Gier; die Börsen waren geschlossen; der Ansturm, die ´größte` Krise in der amerikanischen Geschichte war im Gange.“

Tom Stevenson schrieb am 18.09.2010 für den Telegraph im Hinblick auf die Panikanfälligkeit westlicher Finanzmärkte zu Herbstbeginn:

„Beispielsweise war der Dow Jones Utility Index der letzte große Aktienmarktindex, der vor dem Wall Street Crash des Jahres 1929 seinen Höhepunkt erreichte – am 22. September. Am 22. September 1980 kletterten die Goldaktien auf dem Höhepunkt der Goldblase auf ihre Höchststände. Am 21. September 1873 sah sich die New Yorker Börse angesichts einer Investorenpanik dazu gezwungen, ihre Türen zu schließen…Am 21. September 1931 wurde das Pfund vom Goldstandard abgekoppelt, was zu einer 28%igen Abwertung führte, während am selben Tag im Jahre 1985 die Unterzeichnung des Plaza-Akkords den Wendepunkt des US-Dollars markierte.“

Wollen wir hoffen, dass es den Rest der Woche ruhig bleibt und es in den nächsten Tagen nicht zu einer Finanz- und Bankenpanik kommt. Fakt ist, dass der Tag der Abrechnung angesichts der gigantischen Schuldenlasten, die die internationale Polit- und Zentralbankmafia den westlichen Völkern aufgehalst haben, unweigerlich näherrückt.

Und obwohl die nächste Finanzpanik und eine erneute Verschärfung der Wirtschaftskrise nur noch eine Frage der Zeit sind, sind die kalten Herbst- und Wintermonate der denkbar schlechteste Zeitpunkt für den Ausbruch eines solchen Chaos, wie Gustavus Meyers, Zeitzeuge der „Panik von 1873“, am Beispiel New York beschreibt:

„Der Winter 1873/1874 war extrem qualvoll. In der Wintermitte standen zigtausende Menschen kurz vorm Hungertod, litten aufgrund fehlender Nahrung, litten, weil sie ordentliche Kleidung brauchten und medizinische Versorgung. An vielen Orten hielten die Arbeitslosen Treffen ab, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse der Armen zu lenken. Die Männer baten um Arbeit und fanden keine, während die Kinder nach Brot schrien…Die [friedlich protestierenden] Menschen flüchteten… verfolgt von berittenen Polizisten, die grundlos auf sie losgingen. Schreie von Frauen und Kindern lagen in der Luft, das Blut vieler bedeckte die Straßen…“,

Es wäre für alle besser, wenn wir krisenfrei über den Winter kommen – auch für die Elitisten.

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