Krisenvorsorge – für Deutsche ein Fremdwort

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kommt zu einem desaströsen Untersuchungsergebnis: Weit unter 1% der Deutschen betreibt ernsthaft persönliche Krisenvorsorge, und das obwohl selbst das BRD-Regime jedem Haushalt empfiehlt, für mindestens zwei Wochen Lebensmittel und Trinkwasser vorrätig zu haben

Propagandafront.de, 18.10.2011

Sie haben Nahrungsmittel und Trinkwasser eingelagert und verfügen vielleicht noch über eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feuerlöscher und eine Dynamotaschenlampe? Falls ja, dann herzlichen Glückwunsch! Sie sind praktisch der Einzige weit und breit, der noch seinen Kopf einschaltet!

Eine aktuelle Erhebung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) offenbart die absolut desaströse Situation beim persönlichen Zivilschutz in Deutschland. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Anteil unter der deutschen Bevölkerung, der tatsächlich ernsthaft persönlichen Zivilschutz betreibt – so wie es sogar vom BRD-Regime empfohlen wird – real weit unter 1% liegt.

Überraschen sollte diese Tatsache aber Niemanden mehr. Auf Propagandafront.de wurde jüngst über neue Erkenntnisse der Gehirnforschung berichtet, wo es einem Londoner Forscherteam mithilfe von Messungen der Gehirnaktivität gelang, schlüssig zu belegen, dass besorgniserregende und negative Botschaften von rund 80% der Bevölkerung nicht richtig verarbeitet werden können, da essentielle Teile des Gehirns bei dieser Art von Botschaften einfach abschalten – ein Phänomen, das von den Wissenschaftlern auch als „unrealistischer Optimismus“ bezeichnet wird.

Ja selbst unter jenen, die geistig dazu fähig sind, sich mit negativen Sachverhalten auseinanderzusetzen, verweigert sich die Mehrheit, ernsthaft persönliche Krisenvorsorge zu betreiben. Ihnen sind wohl Risiken wie

viel zu abstrakt oder vielleicht glauben sie auch, wie es sich für einen guten Sozialisten gehört, der wohlmeinende Staat, der ja bekanntlich auch das Gras wachsen und die Sonne aufgehen lässt, würde sich schon um alles kümmern.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle, aus der hervorgeht, welche „Vorsorgemaßnahmen“ die Befragten getroffen haben, um im Falle von Katastrophen und Notsituationen gewappnet zu sein:

Die Ergebnisse sind erschreckend! Gerade einmal jeder 10. hat einen Feuerlöscher im Haus, jeder 20. hat Lebensmittel eingelagert und gerade einmal jeder 50. verfügt über eine Erste-Hilfe-Ausrüstung oder kann die Trinkwasserversorgung sicherstellen!

Ein an den Arbeiten beteiligter Wissenschaftler, Dr. Henning G. Goersch, schreibt dazu in einem Artikel mit dem Titel „Paradigmenwechsel im Selbstschutz“:

„Selbstverständlich gehört ein ausreichender Versicherungsschutz zu einer umfassenden Notfallvorsorge. Für sich allein genommen ist dies jedoch zur effektiven und frühzeitigen Schadensminderung im akuten Gefahrenfall nicht ausreichend … Die klassischen Maßnahmen der Notfallvorsorge sind nahezu kaum vertreten

[Im] dritten Schritt wurde analysiert, wie viele Vorsorgemaßnahmen jeweils von welchem Anteil der Untersuchungsteilnehmer getroffen wurde … 34,46% haben demnach eine Vorsorgemaßnahme getroffen, 19,55% zwei Vorsorgemaßnahmen und 6,05% drei. Vier Vorsorgemaßnahmen wurden nur noch von 0,98%, fünf von 0,42% und sechs von 0% der Untersuchungsteilnehmer realisiert. Sieben und acht Vorsorgemaßnahmen erhalten jeweils einen Anteil von 0,07%. Daran wird deutlich, dass bei keinem Befragten ein hohes Vorsorgeniveau vorliegt.“ [Hervorhebungen hinzugefügt]

Jeder, der dazu fähig ist, und das sind die meisten Deutschen, sollte unbedingt ernsthaft persönlichen Zivilschutz betreiben. Entgegen der Zielsetzungen der EU-stalinistischen und ökofaschistischen Gutmenschen, die Menschlichkeit vorgaukeln und Deutschland derweil die Lebenslichter „nachhaltig“ auslöschen, ist jeder freiheitliche Demokrat dazu angehalten, sich und seine Familie durch individuelle Zivilschutzmaßnahmen abzusichern.

Der Zivil- und Katastrophenschutz des BRD-Regimes spottet jeder Beschreibung! Keine Atomschutzbunker, ein restriktives Waffenrecht (dafür aber eine lachhafte Armee, die Opiumfelder bewacht und „Freiheit und Wohlstand“ von Menschen sichern soll, die am anderen Ende der Welt leben) und staatliche Nahrungsmittelvorräte, die im Ernstfall nur wenige Wochen reichen.

Wer es unterlässt, nach besten Wissen, Gewissen und Fähigkeiten für Krisen-, Katastrophen- und Notsituationen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen, obwohl er die Möglichkeiten dazu hätte, verhält sich asozial, das muss hier ganz klar so gesagt werden! Durch die defizitäre individuelle Krisenvorsorge der Menschen, die dazu eigentlich finanziell wie auch geistig in der Lage wären, verschlechtert sich die Notversorgung der Schwächsten in unserem Volk, wenn es hart auf hart kommt. Goersch schreibt daher zu Recht:

„Die Persönliche Notfallvorsorge jedes einzelnen Bürgers ist der Schlüssel für das langfristige Überleben moderner Gesellschaften. Auf diese Weise kann eine umfassende Redundanz und damit ein überlebenswichtiges Niveau an sozialer Resilienz erreicht werden.“

Propagandafront.de rät daher dringend allen Lesern, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ernsthaft private Krisenvorsorge zu betreiben. Hierzu gehört unter anderem die Bevorratung mit Lebensmitteln für mehrere Wochen, die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung sowie persönliche und finanzielle Schutzmaßnahmen. Je nach finanziellen Möglichkeiten, persönlichen Vorlieben und der Rechtslage können die entsprechenden Zivilschutzmaßnahmen logischerweise stark variieren.

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