Gutenberg 2.0: Massenmedien verlieren Informationskrieg

Das Ende der Massenmedien und das Wiedererstarken des faktenbasierten Journalismus ist eingeläutet

Saman Mohammadi, Prisonplanet.com, 23.01.2012

„Der Westen befindet sich gerade auf dem Weg in die Diktatur. Das ist bereits im Gang. Bei der Verschmelzung des Staats mit den Konzernen handelt es sich per Definition um Faschismus. Den Defense Authorisation Act [NDAA] erwähnte ich ja bereits. Vor diesem Gesetz wurde die Verfassung schon unter Bush mithilfe des Patriot Act ausgehebelt, der dann von Obama erneut in Kraft gesetzt und sogar noch weiter verschärft wurde.

Wenn ich hier von einer Verschmelzung des Staats mit den Konzernen spreche, meine ich damit die USD 16,1 Billionen, die die Federal Reserve Unternehmen auf dem ganzen Planeten zusteckte. Was ist mit dem Kapitalismus geschehen? Mit Kapitalismus hat das jedenfalls nichts mehr zu tun; das ist Faschismus!

Umso mehr die Gesellschaften in sich zusammenbrechen und umso massiver die Verbrechen an der Spitze ausfallen, desto härter greift man gegen die Menschen ganz unten durch. Das lässt sich auf der ganzen Welt beobachten und man nennt es Austeritätsmaßnahmen. Wie wäre es denn, wenn wir es Versklavung nennen?“ – Gerald Celente „Gerald Celente´s Trend-Prognosen und die Krise der westlichen Zivilisation“, Daily Bell, 22.01.2012

„Meines Erachtens steht es außer Frage, dass die Eliten im 20. Jahrhundert die Geschichte gesteuert, Kriege vorbereitet und Wirtschaftskatastrophen erschaffen haben, um die Weltregierung zu konsolidieren. Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile so viele Menschen diese Mechanismen der Elite verstehen und beurteilen können, ist es im 21. Jahrhundert aber bedeutend schwerer geworden, diesen Trick abzuziehen.“ – Anthony Wile „Ja, der Internetkrieg hat begonnen“, Daily Bell, 21.01.2012

Nicht Al-Qaeda sondern Al-Media ist der größte Feind, mit dem wir es an der westlichen Freiheits- und der weltweiten Sicherheitsfront zu tun haben.

Das Ziel von Al-Media ist es, die Vereinigten Staaten zu vernichten, die westlichen Rechts- und Freiheitstraditionen auszumerzen und dem Westen unter dem Deckmantel einer „neuen Weltordnung“ ein technologisches Sklavensystem unterzujubeln.

Die Informations-Terroristen von Al-Media, die auch unter dem Namen Fernsehexperten, Nachrichtenmoderatoren und Journalisten bekannt sind, schützen die wahren Täter von 9/11 vor der Öffentlichkeit und sorgen dafür, dass sich das Augenmerk der Welt auf die falsche Fährte dschihadistischer Terroristen richtet.

Anstatt dass die westlichen Massenmedien in gefährlichen und apokalyptischen Zeiten Richtschnur für akkurate Informationen sind, agieren sie wie ein bestialisches Raubtier und lügen im Hinblick auf Fragen von Krieg und Frieden, Leben oder Tod.

Die elitistischen Herausgeber und Reporter, von denen viele für staatliche Geheimdienstbehörden tätig sind, betrachten sich nicht als Teil der Bevölkerung, sondern vielmehr als Teil einer räuberischen Wolfsklasse, die über eine schutz- und wehrlose Masse herfällt, welche sich in den Weiten der Ignoranz und Blindheit verirrt hat. Diese Elitisten unterscheiden sich durch nichts von der räuberischen religiösen Kaste des Irans, die den Menschen ebenfalls die Köpfe verdreht und vorgibt, sie zu schützen.

Nun ja, im Westen gibt es keinen Turban, um diese Wolfsklasse vom Rest der Gesellschaft zu unterscheiden. Diese Raubtiere agieren vielmehr in gewöhnlichem Reporter-Outfit, während sie die Menschen für die Schlachtbank vorbereiten, indem sie ihre Gehirne mit Kriegsfieber, fantasiereichen Geschichten, dramatischen Erzählungen und Pseudopatriotismus zudröhnen. Im Anschluss daran genießen sie es kaltherzig und voller Freude, aus der Distanz mitanzusehen, dass sich ihre harte Arbeit in Form eines neuen Kriegs ausgezahlt hat.

Diese Entwicklung konnten wir bereits nach den Anschlägen vom 11.09.2001 mitverfolgen, als eine Vielzahl von Journalisten und Reportern bei dem Gedanken an einen Krieg in Afghanistan ein Lächeln überkam. Die Bombardierungen und der Aufmarsch des Militärs war für sie wie ein Rausch. Und auch heute können wir dieselbe Begeisterung und Freude bei den Journalisten und Fernsehexperten erblicken, während das Kriegsgetöse gegen den Iran immer lauter und lauter wird.

Der Gründer der Internetseite The Daily Bell, Anthony Wile, ist der Auffassung, dass die westlichen Eliten „vorherrschende gesellschaftliche Themen [implementieren] – die darauf abzielen, der Mittelklasse Angst einzujagen, damit sie ihr Vermögen und ihren Einfluss an speziell dafür vorgesehene globalistische Institutionen abtritt.“ Im Rahmen dieses politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Prozesses ist Al-Media von entscheidender Bedeutung.

Jemand wie Fox News´ Rupert Murdoch ist der Ayman Al-Zawahiri von Al-Media. Die Chefs von CNN, MSNBC, der Washington Post, der New York Times usw. dürften bei den strategischen und politischen Operationen von A-Media sehr wahrscheinlich auf höchster Ebene involviert sein. 9/11 war ihr erfolgreichster informationsterroristischer Anschlag.

Doch nun erfahren die westlichen Massenmedien einen bedeutenden Rückschlag. In Amerika und der gesamten westlichen Welt findet zurzeit ein politisches Erwachen statt. Die jüngere Generation hat sich dem Internet zugewandt, um Nachrichten und Analysen zu erhalten – und im Gegensatz zu dem Müll im Fernsehen und in den Tageszeitungen handelt es dabei in der Tat um Informationen die stärker faktenbasiert sind.

Im Dezember 2009 erklärte der Pulitzerpreis-Gewinner und Investigativjournalist Seymour Hersh während eines Gesprächs mit Larry Jacobs, einem Professor für Politikwissenschaften der University of Minnesota, und dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Walter Mondale, dass wir gerade den „Zusammenbruch der Mainstream-Presse“ miterleben würden:

„Wir haben unseren Job nicht gemacht, und damit spreche ich für uns alle, da wir, die Presse … den Präsidenten nicht kritisch hinterfragt haben, sondern uns seinem Team anschlossen. Wir wurden hurrapatriotisch, und es war sehr schwer, dies nicht zu sein. Nach 9/11 war es schwer, das nicht zu sein. Wir wollten Rache, wir wollten bombardieren. Jeder wollte Afghanistan bombardieren.“

Der Zusammenbruch der westlichen Mainstream-Presse könnte zu keiner besseren Zeit kommen. Es ist ein Hoffnungsschimmer, dass die Demokratie im Westen noch lange nicht tot ist. Dieser Zusammenbruch macht der Wiederauferstehung des faktenbasierten Journalismus Platz, der die Grundlage einer neuen globalen politischen Ära ist, die auf wahrheitsbasierten Nachrichten und Recht und Gesetz beruht.

Die Wiederbelebung der westlichen Redefreiheit bedarf ausdauernder und entschlossener Anstrengungen – schließlich befanden sich die Gesellschaften des Westens in einem Informationskrieg. Wir müssen weiter daran glauben, dass das, was wir in den alternativen, faktenbasierten Medien tun, bei der öffentlichen Meinung und in den Seelen der Menschen auch Eindruck hinterlässt.

Die Wahrheit zu sagen ist einfach, und der Wert der Wahrheit ist ebenfalls unstreitig. Die Medienmanipulanten, die versuchen, die Realität der Massen zu formen, haben im Gegensatz dazu eine ungleich schwerere Aufgabe, speziell angesichts des Umstandes, dass sie mittlerweile ihr Monopol über die Informationsverbreitung verloren haben. Das ist auch der Grund, warum ihre Tage gezählt sind.

Der Sturz von Al-Media ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Kräfte der Freiheit und Vernunft auf dem wichtigsten aller westlichen Schlachtfelder – dem Geist der Menschen – wieder an Boden gut machen.

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