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Gold & Silber: Die einzig sicheren Wertspeicher in Zeiten finanzpolitischen Chaos

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Ist die Konsolidierung am Edelmetallmarkt bereits vorbei oder steht eine weitere Korrekturwelle bevor? Ganz egal, Sparer und Anleger sind unabhängig vom Tagesgeschehen gut beraten, sich zu überlegen, inwiefern es Sinn macht, seine Ersparnisse in Zeiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verfalls in Papierschnipseln zu halten, die von sozialistischen Pleiteregierungen garantiert werden

Propagandafront.de, 30.01.2012

Niemand kann sagen, wie die Kursentwicklung der Edelmetalle in den nächsten Wochen und Monaten verlaufen wird, aber eins ist sicher: Wir leben zurzeit in einer Welt voller Gefahren für das globale Finanz- und Wirtschaftssystem.

Die Industrieländer sind völlig überschuldet sind und es lässt sich seit geraumer Zeit das in der Weltgeschichte einmalige Phänomen beobachten, dass alle Währungen gleichzeitig an Wert verlieren, was von den Massenmedien beschönigend als „Abwärtswettlauf“ bezeichnet wird.

Viele Analysten gehen davon aus, dass Gold und Silber nun ihre Preiskorrektur beendet haben, es gibt jedoch auch warnende Stimmen, die erklären, dass die sicheren Häfen immer noch eine ganze Weile brauchen werden, bis sie ihren säkularen Edelmetallbullenmarkt, der noch lange nicht vorbei ist, weiter fortsetzen.

Gold und Silber haben in den ersten Januarwochen massiv zulegen können. Während Gold, das zurzeit im Bereich von USD 1.720 pro Unze notiert, bis zum Freitag um 8% zulegen konnte, verteuerte sich Silber, das im Kalenderjahr 2011 von knapp USD 50 pro Unze auf unter USD 30 pro Unze gehämmert wurde, in den ersten vier Handelswochen dieses Jahres um erstaunliche 14,5% und kostet zurzeit rund USD 33 pro Unze.

Nach der Mitte vergangener Woche abgehaltenen Pressekonferenz der Federal Reserve schossen der Gold- und Silberpreis in die Höhe. Für Aufregung sorgte die Erklärung des US-Notenbankchefs Ben Bernanke, der unumwunden klarstellte, dass die amerikanischen Zentralbanker bereit seien, erneut Geld zu drucken, um die inländische Wirtschaft zu beleben. Bernanke sagte:

„Die Rahmenbedingungen machen unmissverständlich deutlich, dass wir über Mittel und Wege nachdenken müssen, um weitere Belebungsmaßnahmen bereitzustellen, sollte es bei der Geschwindigkeit der Erholung und der Normalisierung der Inflation keine Verbesserungen geben.“

Der Währungsexperte und Edelmetallanalyst Jim Rickards kommentierte die jüngsten Äußerungen Bernankes gegenüber King World News mit den Worten:

„Bernanke stellte unzweideutig klar, dass sie irgendeine Art von quantitativen Lockerungsmaßnahmen durchführen werden. Einer der Reporter fragte: ´Machen Sie sich Sorgen, dass die Inflation außer Kontrolle geraten könnte?` Der Vorsitzende antwortete daraufhin: ´Wir haben ein 2%iges Inflationsziel.` Das glaube ich nicht – meines Erachtens liegt ihr Inflationsziel irgendwo bei 4% oder 5%.

Wenn die Inflation bis auf 4% oder 5% klettert, dann wird das im Grunde dafür sorgen, dass die Leute es mit der Angst zu tun bekommen und mehr Geld ausgeben oder in riskantere Vermögenswerte gehen. Sie wollen, dass die Leute massenweise neue Kredite aufnehmen und wieder Geld ausgeben, um die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu erhöhen und die Wirtschaft in Gang zu bringen. Das ist der Plan.

Es ist ein Spiel mit den Erwartungen, es ist ein Spiel psychologischer Manipulation. Eine der Möglichkeiten, das zu tun, ist die Erwartungen herunterzuschrauben und am Ende eine bedeutend höhere Inflation zu präsentieren …

Ich glaube, die [Reaktion des Goldpreises] war unmittelbar, und das ist auch genau der Grund, warum Gold die vergangenen Tage nach oben kletterte, weil die Fed erklärte, sie würde mehr Geld drucken. Daraufhin hob Gold einfach ab. Bei Gold sollte mit weiteren Preisanstiegen gerechnet werden, da die vollen Auswirkungen von dem, was Bernanke sagte, noch garnicht richtig verarbeitet worden sind …

[Die Fed]will den Dollar zerstören. Im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen glauben, will die Fed in Wirklichkeit einen höheren Goldpreis. Sie wollen aber, dass Gold auf kontrollierte Art steigt, sie wollen keinen Superpreissprung sehen – ein Superpreissprung, der aufgrund von Panikkäufen aber trotzdem kommen könnte.“

Das gelbe Metall hat laut Rickards also die sich abzeichnenden erneuten Gelddruckorgien der mächtigsten Zentralbank der Welt vorweggenommen, eine Auffassung, die auch von den Analysten von Contrary Investor gestützt wird, die der Meinung sind, dass es sich bei Gold um einen zuverlässigen Gradmesser künftiger Geldentwertungsmaßnahmen handelt. Zu Beginn dieses Jahres schrieben sie diesbezüglich:

„In der nachfolgenden Grafik sehen Sie den Goldpreis seit 2009. Die Phasen, wo die Fed in 2009 und 2010 mit ihren quantitativen Lockerungsprogrammen (QE) begann, sind von uns entsprechend gekennzeichnet worden. Jedes Mal, bevor ein derartiges Lockerungsprogramm einsetzte, kam es zu einer Goldpreisrally, und jedes Mal ging diese Rally dem eigentlichen QE-Programm ein paar Monate voraus. Nachdem der Prozess dann tatsächlich einsetzte, korrigierte sich der Goldpreis wieder ein wenig. Ist das vielleicht eine Art von ´Buy the rumor, sell the fact?` Da können Sie sich aber sicher sein!“

Der Finanzmarktanalyst und Edelmetallexperte Martin A. Armstrong geht davon aus, dass die aktuellen Maßnahmen der Fed – vornehmlich ihr neuer Plan, die Zinsen nun sogar bis Ende 2014 auf null halten zu wollen – einzig auf die Rettung der Banken abzielen:

„Es ist überhaupt nichts getan wurden, um den Menschen oder der Wirtschaft zu helfen! Die Banken werden die Kreditkosten für die Verbraucher oder Unternehmen nicht senken, so dass die Fed vielleicht behaupten könnte, sie würde der Wirtschaft helfen. Diese Maßnahmen dienen ausschließlich den Banken. Wenn die Banken die niedrigeren Zinssätze an die Kreditnehmer weitergeben würden, hätte dies vielleicht sogar einen kleinen belebenden konjunkturellen Effekt.

Nicht niedrigere Zinssätze sorgen für eine höhere Inflation, sondern höhere Zinssätze! Es gibt ein paar grundlegende Faktoren, die man verstehen muss:

1. Wenn die Zinssätze unten gehalten werden (negative Realzinsen) – man also Verluste macht, wenn man sein Geld auf der Bank hält – fällt es einem natürlich leichter, Gold zu halten, da einem keinerlei Zinsgewinne entgehen.

2. Anstatt dass die niedrigeren Zinssätze für eine Ankurbelung der Kreditaufnahme sorgen, führen sie ganz einfach zu einer Umschichtung des Kapitals von Richtung Bargeld in Richtung Vermögenswerte wie Aktien, wo es reale Zugewinne in Form von Dividenden gibt, die man nicht bekommt, wenn man sein Geld auf der Bank hält. Und das bereitet steigenden Zinssätzen den Boden, da auf einmal immer weniger Geld bei den Banken hinterlegt wird und Wettbewerb entsteht.


3. Wenn die Zinssätze steigen, sorgt das für jede Menge Wirbel bei den Regierungsdefiziten und eine Beschleunigung der Staatsschuldenkrise.“

Armstrong ist einer der wenigen ernst zu nehmenden Goldexperten, die bezüglich der aktuellen Goldpreisentwicklung noch skeptisch sind. Obschon er Gold in einem säkularen Bullenmarkt sieht, der bis mindestens 2015, wenn nicht gar 2020 anhalten dürfte, geht er davon aus, dass Gold zurzeit einen Wochenschlusskurs von USD 1.763 pro Unze erklimmen müsste, bevor mit einer erneuten substanziellen Rally zu rechnen ist.

Der renommierte Goldanalyst Clive Maund ist da schon bedeutend positiver gestimmt. Nach seinem Dafürhalten hat sich der mittelfristige Ausblick für Gold Silber dank der jüngsten Ereignisse bereits bedeutend aufgehellt. Am 29.01.2012 merkte Maund dazu an:

„In der heutigen modernen Zeit der Marktmanipulation und des Herumfingerns sind die Politiker nicht dazu bereit, den Kräften des Kapitalismus freie Hand zu lassen, damit sie ihre notwendige Arbeit, die Glättung von Marktverzerrungen, verrichten können, weil dies ihrer Agenda entgegensteht.

Anstatt also die europäischen Banken pleite gehen zu lassen, hat sich die Fed dazu entschlossen, sie mit einer Art von verdeckter quantitativer Lockerung ´durch die Hintertür` (in Form von Swaps usw.) zu retten. Der Grund dafür ist, wie Sie sich sicherlich denken können, nicht altruistischer Natur. Sollten die europäischen Banken zusammenbrechen, würde dies die US-Banken ebenfalls mit in den Abgrund reißen, und da die US-Banken nun einmal die Herren und Meister der Fed und des gesamten Systems sind, muss dies mit aller Macht, koste es was es wolle, verhindert werden.

Deshalb steigen zurzeit praktisch alle Märkte, und deshalb ist der Ausblick für Gold und Silber – und Rohstoffe ganz allgemein – auch wieder so positiv, da die europäische Rettung Geldschaffung und Inflation bedeutet.“

Im Hinblick auf Silber schreibt Maund, dass das Metall jetzt „bequem auf neue Hochs klettern könnte“:

„Der Langfrist-Silberchart ist bedeutend chaotischer als der Goldchart. Beim Goldchart haben wir sehr stark ausdefinierte innere und äußere Trendkanäle, an die sich das gelbe Metall seit seinen Tiefständen in 2008 fast schon mit religiöser Inbrunst gehalten hat. Auf der unten stehenden 5-Jahresgrafik wird der beste Trendkanal dargestellt, der sich bei Silber finden lässt, … Sollte sich dieser Kanal als richtig oder fast richtig herausstellen, ist vernünftigerweise davon auszugehen, dass die Aussichten für Silber aktuell sehr gut sind, da es wahrscheinlich ist, dass sich das weiße Metall gerade in Richtung einer der beiden oberen Linien des Trendkanals aufmacht … “

Im Hinblick auf Gold schreibt Maund:

„Der 5-Jahreschart von Gold ist außerordentlich interessant, da man in der Grafik sehr schön erkennen kann, dass der Bullenmarktanstieg seit dem Tief in 2008 streng dem inneren (normalen) Trendkanal gefolgt ist. (Der innere Trendkanal ist der ´normale` und der äußere Trendkanal ist der ´extreme`.) …

Aber nicht nur dass der äußere Trendkanal gehalten wurde, nein, dank der Preisbewegungen von letzter Woche hat Gold auch wieder im inneren Kanal Fuß fassen können, und jetzt, nachdem es aus seinem seit September 2011 aktiven unteren Trendkanal ausgebrochen ist, befindet sich Gold wieder in einer Position, von wo aus es sich in Richtung der oberen Linie bewegen kann.

Bei dem Preisziel gehen wir davon aus, dass Gold erneut bis zum äußersten Rand des extremen Trendkanals aufsteigen wird – aber der Goldpreis könnte sich auch innerhalb des inneren Trendkanals bewegen, was immer noch neue Höchststände und ordentliche Zugewinne bedeuten würde.“

Wie Sie sehen, ist der Goldmarkt wieder einmal in heller Aufregung. Während einige davon ausgehen, dass das Ende der Konsolidierungs- und Korrekturphase noch nicht bestätigt wurde, rechnen andere Analysten und Beobachter bereits wieder mit massiven Preisanstiegen.

Im Grunde ist es aber völlig unerheblich, ob Gold und Silber in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen oder fallen werden. Fakt ist, dass die gesamte westliche Welt hoffnungslos verschuldet und kein nachhaltiger Aufschwung in Sicht ist. Das Einzige, was sich erkennen lässt, ist ein langanhaltender Verfall der Industrieländer, der von einer dekadenten globalistischen Elite durch kollektivistische, zentralplanerische Maßnahmen vorangetrieben wird.

Die Instabilitäten nehmen fortwährend zu. Wer hätte denn vor fünf Jahren ahnen können, dass die mächtigste Notenbank der Welt europäischen Pleitebanken Billionen US-Dollars leiht, um sie am Leben zu halten, so wie sie es seit 2008 fortwährend getan hat!

Die Eurozonenpleiteländer können ebenfalls nicht gerettet werden, und am Ende wird auch das verderbte BRD-Regime den Staatsbankrott verkünden müssen. In der Geschichte der Menschheit gibt es kein ernst zu nehmendes Beispiel, wo eine Nation in der Lage gewesen wäre, ihre Schulden zu tilgen.

Mit physischen Edelmetallen kann man sich vor den politischen Instabilitäten und der anhaltenden Entwertung der Papierwährungen schützen – Entwicklungen, die wir einem widerlichen und niederträchtigen Haufen freiheits- und republikfeindlicher globalistischer Marionetten und nicht minder verbrecherischen Zentralbankern zu verdanken haben.

Der Bürger sollte froh sein, dass Edelmetalle heute noch erhältlich sind, im Falle von Silber sogar für so kleines Geld, dass selbst das ein oder andere Schulkind in der Lage ist, sein Taschengeld in Hartgeld anzulegen. Jeder hat heute noch die Möglichkeit, seine eigene Zentralbank zu werden. Ob dies auch in Zukunft noch möglich sein wird? Vielleicht, aber für wie lange, kann keiner sagen.

Die Sparer und Investoren, die bereits seit Jahren physisches Gold und Silber halten, haben jede Menge Monsterkorrekturen mit Rückgängen von 20%, 30%, 40% oder gar 50% mitmachen müssen und sitzen heute dennoch auf enormen Zugewinnen. Und sie schlafen mit Sicherheit ruhiger als der Bürger, der sich um seine Papiergeldersparnisse Sorgen macht, in dem Wissen, dass Gold und Silber bereits seit Jahrtausenden die ultimativen Wertspeicher sind, um sich in chaotischen Zeiten vor räuberischen Regierungen zu schützen.

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