Die nächste absurde Terroridee: Muslimische Frauen mit explodierenden Brüsten

Kurt Nimmo, Infowars.com, 06.02.2010

Joseph Farahs WorldNetDaily veröffentlicht wichtigen Nachrichten über die Neue Weltordnung, die Eine-Welt-Regierung und die Nordamerikanische Union. Oftmals dient die Internetseite jedoch auch als eine Propagandaplattform für alle Arten von Neocon-Nonsens.

Typisches Beispiel: Farahs „G2 Bulletin“, ein Newsletter für Onlineabonnementen, wo er in der jüngsten Ausgabe behauptet, dass wir Angst vor muslimischen Frauen haben sollten, da ausgebildete Chirurgen – die uns hassen, weil wir uns die Freiheit nehmen den Super Bowl und andere kämpferische Ablenkungen zu feiern – Sprengsätze in die Brüste muslimischer Frauen implantieren.

„Agenten des britischen MI5 Nachrichtendienstes haben herausgefunden, dass muslimische Ärzte, die in einigen der führenden Krankenhäuser Großbritanniens ausgebildet wurden, in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind um mit Sprengstoff gefüllte Implantate chirurgisch einzusetzen, so ein Bericht aus Joseph Farahs G2 Bulletin.“ berichtete WND am 01.02.2010. „Es ist bekannt, dass bei weiblichen Selbstmordattentäterinnen, die von Al-Qaeda angeworben wurden, mit Techniken Sprengstoff in die Brüste implantiert worden sind, die denen bei Operationen zur Brustvergrößerung ähneln. Die tödlichen Sprengsätze – gewöhnlich aus Nitropenta (Pentaerythrityltetranitrat) – werden während der Operation in die Plastikimplantate eingespritzt. Danach wird die Brust zugenäht.“

Ist das derselbe MI5, der dafür bekannt ist bezichtigte Terroristen zu schützen und ihnen Zuflucht zu gewähren? „Der angebliche religiöse Führer des Al-Qaeda Netzwerks lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in einem sicheren Haus im Norden Englands, dass von den Geheimdiensten bezahlt wird.“ berichtete The Guardian Juli 2002.

Ist das derselbe MI5, der bis zum Hals in Irlands schmutzigen Krieg verwickelt war? Ohne britische Agenten hätte die IRA niemals herausgefunden, wie man technisch komplexe Sprengsätze herstellt, durch die dutzende Menschen ermordet wurden. Bei der Infiltrierung der Terrororganisation machte der MI5 erstklassige Arbeit.

Auch der britische MI6 finanzierte und unterstütze Terroristen. „Haroon Aswat – der Mann von dem die Polizei annimmt, dass er der Drahtzieher hinter den Bombenanschlägen von London ist – arbeitete für den MI6, wie führende US-amerikanische und französische Geheimdienstkräfte/-agenten bestätigten.“ berichtete das New Criminologist Magazine September 2005. Haroon Aswat gilt als Hauptverdächtiger für die Planungen der Bombenanschläge in London am 07.07.2005.

„Die Wahrheit ist, es gibt keine islamische Armee oder Terroristengruppe mit dem Namen Al-Qaeda.“ sagte der verstorbene britische Außenminister Robin Cook. „Und jeder informierte Geheimdienstagent weiß das. Aber es gibt Propagandakampagnen, um der Öffentlichkeit die Anwesenheit einer festgestellten Organisation, die den `Teufel` darstellt, glauben zu machen, allein aus dem Grund, um den Fernsehzuschauer dazu zu bringen eine vereinigte internationale Führung im Krieg gegen den Terrorismus zu akzeptieren. Das Land hinter dieser Propaganda ist die USA.“

MI5, MI6, der CIA, der deutsche Geheimdienst und der Mossad schufen das, was man heute den von Al-Quaeda „inspirierten“ Terrorismus nennt. Beweise hierfür sind leicht zu finden. Tatsache ist, dass es eine Lawine von Informationen hierüber gibt, die von den Konzernmedien oder der Neocon-Presse, welche begründetes Interesse an der Aufrechterhaltung des islamistischen Terrormärchens haben, einfach nicht berichtet werden. Bei der Motivation hinter diesen Bemühungen handelt es sich kaum um Islamophobie, sondern um die Notwendigkeit politischen Machtgewinns und darum, dem Rest der Welt ihre verrückte Weltsicht aufzuzwingen.

„Mit aktiver Unterstützung der CIA und des pakistanischen ISI, welche den afghanischen Dschiad in einen weltweiten Krieg der muslimischen Staaten gegen die Sowjetunion verwandeln wollten, gesellten sich zwischen 1982 und 1992 dem Kampf im Afghanistan 35.000 muslimische Radikale aus 40 islamischen Ländern hinzu. Weitere Zehntausende kamen zum Studium in pakistanische Madrasas. Letztendlich wurden mehr als 100.000 muslimische Radikale aus dem Ausland durch den afghanischen Dschiad direkt beeinflusst.“ merkte der Journalist Ahmed Rashid in den späten 90er Jahren an.

Der Rockefeller-Lakai Zbigniew Brzezinski gestand so viel: „Laut der offiziellen Geschichtsversion halfen die CIA den Mudschaheddin während der 80er Jahre, dass heißt, nachdem die Sowjetarmee am 24.12.1979 in Afghanistan einmarschierte. Aber die Wirklichkeit, welche bis jetzt geheim gehalten wird, ist eine komplett andere. Tatsächlich unterschrieb Präsident Carter am 03.07.1979 die erste Präsidialdirektive um den Gegnern des pro-sowjetischen Regimes in Kabul im Geheimen zu helfen. Und genau an jenem Tag schrieb ich eine Mitteilung an den Präsidenten, in der ich ihm meine Meinung darlegte, dass diese Hilfe zu einer Intervention der Sowjetarmee führen wird.“ sagte er 1998 Le Nouvel Observateur.

Die vom CIA und dem pakistanischen ISI geschaffenen sogenannten Islamischen Brigaden verwendete man später in Bosnien, Tschetschenien, Mazedonien und sogar an der Grenze Chinas. Ein umfangreicher Kongressbericht des Senatsausschusses der Republikaner aus dem Jahre 1997 deckte dies auf. In dem Bericht des Ausschusses der Republikanischen Partei wird die Clinton-Regierung beschuldigt „geholfen zu haben Bosnien in einen militanten islamischen Stützpunkt zu verwandeln“, was die Anwerbung tausender Mudschaheddin aus der muslimischen Welt durch das sogenannte „militante islamische Netzwerk“ mit sich brachte.

Die USA wandten sich an den britischen MI6 um ein Trainingsprogramm für die Befreiungsarmee des Kosovo, die UCK, zu arrangieren. Die NATO und der deutsche Geheimdienst, der BND, beteiligten sich bei diesen gemeinsamen Anstrengungen. Richard Holbrooke, jetzt Obamas Mann für Afghanistan und Pakistan, stand mit der stalinistisch beeinflussten UCK in Verbindung, die hinlänglich für ihre Verbindungen zur Mafia und dem Drogenhandel bekannt ist.

„Bin Laden selbst hatte Albanien besucht. Er gehörte zu den Einheiten, die von unterschiedlichen fundamentalistischen Gruppen zum Kampf in den Kosovo entsandt wurden.“ berichtete The Sunday Times am 29.11.1998.

Nach dem 11.09.2001 wurden die historischen Belege über die Verwicklungen der USA, Großbritanniens, Pakistans und Deutschlands in den Terrorismus natürlich dem Vergessen anheimgestellt. „Seit September 2001 wurde diese Geschichte von Al-Qaeda größtenteils ausgelöscht. Die Verbindungen aufeinanderfolgender US-Regierungen zum `islamischen Terrornetzwerk` finden kaum Erwähnung.“ schreibt Michel Chossudovsky. „Im Nahen Osten und in Zentralasien wurde Oktober 2001 ein bedeutender Krieg, angeblich ´gegen internationalen Terrorismus`, ins Leben gerufen. Dies geschah durch eine Regierung, die dem internationalen Terrorismus für ihre politische Agenda Unterschlupf gewährte. Mit anderen Worten war die grundlegende Rechtfertigung des Kriegs gegen Afghanistan und den Irak frei erfunden. Das amerikanische Volk ist von seiner Regierung vorsätzlich getäuscht worden.“

Unglücklicherweise haben Joseph Farah und seine Neocon-Kumpanen, wie auch dutzende Anderer in den Konzernmedien, diese absurde Fantasie aufrecht erhalten. Von der Abenteuerlichkeit ihrer Behauptungen (ganz zu schweigen von der Xenophobie) sind sie offensichtlich absolut unbeeindruckt.

Laut dem G2 Bulletin „wurden diese Methoden [der Brustbomben]entdeckt, nachdem der in London ausgebildete Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab mit Sprengstoff, den er in seine Unterhose gestopft hatte, am Weihnachtstag beinahe ein Flugzeug in die Luft gesprengt hätte.“

Am 27.01.2010 teilte der für Verwaltungssachen verantwortliche Ministerialrat des US-Außenministeriums, Patrick F. Kennedy, dem Kongress mit, dass die Geheimdienste der Rücknahme von Abdulmutallabs Visum widersprachen und es ihm dadurch erlaubten, durch eine geheimnisvolle Gestalt zum Amsterdamer Flughafen und letztendlich nach Detroit gebracht zu werden. Seine lahme Großtat wurde von einem Passagier während des Fluges gefilmt.

Können Sie hier ein Muster erkennen? Bei zahlreichen Gelegenheiten hatte die CIA sichergestellt, dass die Agenten und Sündenböcke Einlass in die Vereinigten Staaten erhielten. Ali Mohamed, alias „al-Amriki“ (der Amerikaner), welcher der Beteiligung an den Bombenanschlägen des Jahres 1998 auf die US-Botschaften in Nairobi, Kenia und Daressalam in Tansania bezichtigt wird, arbeitete für die CIA und eine Einheit des ägyptischen Geheimdienstes. Laut einem leitenden CIA-Beamten war Ali Mohameds „Aufenthalt im Land Ergebnis einer aus Langley [Hauptbüro der CIA in den USA] in Gang gesetzten Maßnahme“ berichtete der Boston Globe.

Dann ist da noch der Fall des blinden Geistlichen Sheich Omar Abdul-Rahman, der aktuell eine lebenslängliche Haftstrafe wegen seiner Rolle bei den Bombenanschlägen auf das World Trade Center im Jahre 1993 absitzt. Ab den 80er Jahren erhielt Rahman als Entgegenkommen der CIA eine Reihe von Visa in die Vereinigten Staaten. „Der CIA-Beamte behauptete, sie hätten nicht gewusst, dass der Scheich einer der berüchtigtsten politischen Figuren im Nahen Osten gewesen war und beim US-Außenministeriums auf einer Liste unerwünschter Militanter stand.“ sagte ein Ermittler aus New York im Schauprozess des blinden Geistlichen. Obwohl Abdul-Rahman auf einer Terrorbeobachtungsliste stand, war es im möglich das Land ganz nach Belieben (oder auf Befehl der CIA) zu betreten und zu verlassen.

Michael Springmann, der höchste US-Konsularbeamte in Dschidda, Saudi-Arabien, beschwerte sich vor ein paar Jahren, dass die CIA ihn anwies mehr als 100 „ungeeigneten Antragsstellern“ Visa zu erteilen. Viele von Ihnen waren Dschihadisten, die für den CIA-Agenten Osama Bin Laden arbeiteten. Laut Springmann bestand das Konsulat in Dschidda fast vollständig aus Geheimdienstagenten und wurde wenigstens bis 9/11 vom CIA geleitet. Wie sich herausstellte, erhielten 11 der 19 angeblichen 9/11-Kidnapper – insbesondere Nawaf Alhazmi, Salem Alhazmi und Khalid Almihdhar – ihre US-Visa vom Konsulat in Dschidda.

Andere Unstimmigkeiten mit Visa sind im Überfluss vorhanden. Zum Beispiel der berüchtigte Al-Qaeda Planer Khalid Shaikh Mohammed (KSM), welcher regelmäßig ohne irgendwelche Probleme die USA bereiste und das obwohl gesagt wurde, die CIA Verhörabteilung hätte mindestens seit 1997 nach ihm gesucht, er unter Terroranklage der Bundesregierung stand und eine Belohnung von USD 2 Millionen auf ihn ausgesetzt war. Obwohl KSM als Terrorist und Vertrauter Bin Ladens angesehen wurde, erhielt er am 23.07.2001 ein US-Visum. Das Visum beantragte er zwar unter Verwendung eines saudischen Reisepasses mit dem Alias Abdulrahman al-Ghamdi, aber das vorgelegte Foto stammte wirklich von ihm.

All das und viel mehr wird letzen Endes als „Versagen der Geheimdienste“ und „verpasste Gelegenheiten“ abgetan werden. Doch davon kann keine Rede sein.

Anstatt auf die zahlreichen und wiederholten Ungereimtheiten um 9/11 herum und die Beweise, dass Al-Qaeda eine CIA-Operation ist, hinzuweisen, bauschen Farah und Kollegen Nonsens über böse und unmoralische Muslime mit Sprengstoff in ihren Adern und in chirurgischen Brustimplantaten auf.

Der einzige Schluss, zu dem man hier kommen kann, ist, dass sie entweder Teil einer Kraftanstrengung der Neocons sind den Islam anzugreifen und über kleine und wehrlose Länder herzufallen oder sie sind ernsthaft gehirntot und der Unvernunft verfallen. Da es sich bei Farah um einen intelligenten Mann handelt, wie seine Schriften und geschäftlichen Aktivitäten beweisen, ergibt sich der logische Schluss, dass er Teil eines Vorstoßes der Neocons ist wilde und unbegründete Propaganda zu verbreiten, die darauf ausgelegt ist die Muslime zu dämonisieren, um dadurch den Boden für weitere Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bereiten, die der Invasion des Irak ebenbürtig sind, bei der über eine Million Irakis abgeschlachtet wurden.

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