Überwachungsdrohnen um Protestler zum Gehorsam zu zwingen

Die Zukunft der Polizeiarbeit: Dissidenten werden durch marodierende unbemannte Fahrzeuge gefoltert bis sie gehorchen

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 12.02.2010

Ein detaillierter Bericht von Wired News beschreibt, wie sich die Polizeikräfte weltweit auf das Debüt fliegender Drohnen vorbereiten, die nicht nur in der Lage sind Protestler zu überwachen, sondern sie auch mit nicht-letalen Waffen in den Gehorsam zwingen können. Hier wird wieder einmal anschaulich gezeigt, dass der Gefängnisplanet, welcher gerade um uns herum errichtet wird, alles überflügelt, was sich Aldous Huxley oder George Orwell jemals ausmalten.

Als Teil der fortwährenden Mission die Neue Weltordnung „zu schützen und ihr zu dienen“ erhalten Polizisten überall auf der Welt Zugang zu militärischen Drohnen, die es ihnen erlauben „jeden, vom Protestler über den antisozialen Motorradfahrer bis hin zum illegalen Müllentsorger, zu überwachen.“ berichtet Wired News.

Der Bericht legt dar, dass die Polizeiarbeit zukünftig einer Mischung aus dem Filmen „Sie Leben“ und „The Running Man“ ähneln wird, wo unbemannte Drohnen Polizeihubschrauber ersetzen, überall umherschwirren und Jeden, der sich nicht ordnungsgemäß verhält, foltern und außer Gefecht setzen.

Laut dem Bericht handelt es sich hierbei um eine natürliche Weiterentwicklung der Überwachungskameras die Passanten anschreien, so wie sie jüngst in mehreren Städten Großbritanniens eingeführt wurden, nur das die Drohnen jetzt mit LRAD-Akustikgeräten ausgestattet werden. Das sind Folterakustikwaffen, die willkürlich während des G20 Treffens in Pittsburgh gegen unschuldige Mitglieder der Öffentlichkeit verwendet und missbraucht worden sind, die lediglich die Straße entlangliefen und noch nicht einmal daran dachten sich an der kriminellen Aktivität zu beteiligen, ihrem Recht auf Versammlungsfreiheit des 1. Verfassungszusatzes nachzukommen.

„LRAD ist an der unbemannten österreichischen Drohne S-100 getestet worden und die Technology ist einsatzbereit, wenn es polizeilichen Bedarf hierfür gibt.“ wird in dem Artikel ausgeführt.

Für die Polizei sind ebenfalls Drohnen erhältlich die Tränengas und Gummigeschosse abfeuern können um Jeden zu vertreiben, der immer noch der Illusion erliegt, er wäre in einem demokratischen Land geboren worden.

„Die französische Firma Tecknisolar Seni hat eine mobile Drohne vorgeführt, die mit einer doppelläufigen 44mm Flash-Ball Pistole bewaffnet war.“ so der Bericht. „Die ein Kilogramm schwere Flash-Ball Pistole wird von französischen Polizeispezialkräften als großkalibrige Handfeuerwaffe mit nicht-letalen Geschossen eingesetzt, wozu Tränengas und Gummigeschosse zählen, um Verdächtige ohne nachhaltige Schäden zu überwältigen – ´dieselbe Wirkung, wie durch den Schlag eines Boxchampions´ behaupten die Hersteller bei Verney-Carron.“

Natürlich übergeht man die Tatsache, dass derartige Geräte „fortbleibende Schädigungen“ in Form von Kopfverletzungen verursacht haben.

Eine weitere Möglichkeit ist eine fliegende Mini-Untertasse mit einer Elektroschockpistole auszustatten, die dafür ausgelegt auf Jeden 50.000 Volt abzufeuern, der sich weigert der Weltregierung zu Füßen zu liegen.

„Elektroschockpistolen sind mittlerweile so leicht (um die 150 Gramm), dass sie auf die kleineren Drohnen montiert werden können. Antoine di Zazzo, Leiter von SMP Technologies, eine Firma, die in Frankreich Elektroschockpistolen vertreibt, sagt, das Unternehmen bestückt eine kleine vierrotorige iDrone (einen weiteren Quadrokopter-Spielzeughubschrauber) damit, die von Einigen `fliegende Untertasse` genannt wird.“

Da die Polizei regelmäßig Elektroschockpistolen in nicht wirklich bedrohlichen Situationen als Methode der „Schmerzgefügigmachung“ (Pain Compliance), also der Folter, einsetzt, ist der Missbrauch dieser Geräte in jedem Land, das diese Geräte eingeführt hat, auch weit verbreitet. Seit Juni 2001 sind über 350 Menschen in den Vereinigten Staaten gestorben, nachdem sie von diesen „nicht-letalen Waffen“ getroffen wurden. Stellen Sie sich vor, wie die Missbrauchsfälle explodieren würden, wenn das persönliche Element bei der Verwendung von Elektroschockpistolen erst einmal wegfällt und diese Geräte an marodierenden Überwachungsdronen installiert sind, was jegliche Verantwortung für auftretende Todesfälle und Verletzungen aus der Welt schafft.

Warum werden die Dronen nicht einfach mit Hellfire-Raketen bestückt und die Sache ist erledigt? Jetzt, wo die Behörden eingestanden haben, dass sie jeden Dissidenten, jeden Protestler und Jeden, der das System hinterfragt, ja sogar Jeden, der in der Öffentlichkeit ein Foto macht als Terroristen ansieht, warum sollte man uns dann nicht alle gleich wegblasen, wie die „Aufständischen“ in Afghanistan?

Die Tatsache, dass jedes einzelne dieser faschistischen und futuristischen Werkzeuge der Versklavung gerade darauf vorbereitet wird hauptsächlich gegen Protestler verwendet zu werden, bestätigt nur, dass der Polizeistaat nicht kommen wird – es sich also nicht um eine künftige Bedrohung handelt – sondern dieser 2010 bereits da ist und wir in einer Welt leben, wo Dissens gegen die Lehensherrn nicht toleriert wird. Wir leben jetzt wirklich auf einem Gefängnisplaneten.

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