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US-Regierung warnte 9/11-Untersuchungskommission „die Grenze nicht zu überschreiten“

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Ashcroft, Rumsfeld und Tenet erklärten Hamilton und Kean die Befragung der Terrorsündenböcke nicht weiterzuverfolgen

Paul Joseph Watson, 17.03.2010

Die American Civil Liberties Union gelangte kürzlich an Dokumente, die enthüllen, dass die 9/11-Untersuchungskommission gewarnt wurde nicht bis zum Grund der Anschläge vom 11.09.2001 vorzustoßen. Dies geht aus einem von Generalstaatsanwalt John Ashcroft, Verteidigungsminister Donald H. Rumsfeld und dem CIA Direktor J. Tenet unterzeichneten Brief hervor.

In dem Brief vom 06.01.2004 wurde der Kommission die Erlaubnis verwehrt Terrorismusgefangene zu verhören. Den Leitern der Untersuchung, Hamilton und Kean, wurde darin gesagt, dass es im Rahmen ihrer Ermittlungen eine „Grenze [gibt], welche die Kommission nicht überschreiten sollte“. Der Brief findet sich auf Seite 26 dieses PDF-Dokuments.

Die Regierung drängte die Kommission „die vorgeschlagene Anfrage an Verhören von Häftlingen teilzunehmen nicht weiterzuverfolgen.“, so der Brief in dem man dafür „Schutz der nationalen Sicherheit, wie auch Schutz von Amerikanern vor künftigen terroristischen Anschlägen“ anführte.

Diese Warnung ist nur ein Beispiel dafür, wie erbittert die Bush Regierung darum kämpfte die 9/11-Untersuchungskommission von der Durchführung einer weiterreichenden Untersuchung der Anschläge abzuhalten. Bush und Cheney weigerten sich getrennt vor der Kommission zu erscheinen und sie weigerten sich ebenfalls beide unter Eid auszusagen. Stattdessen trafen sie sich mit Ausschussmitgliedern in privaten und informellen Rahmen, wobei keine Aufzeichnungen des Treffens erlaubt waren.

„Es scheint so, als spielte David Addington eine führende Rolle, als man die Anfrage der 9/11-Kommission ablehnte.“ schreibt der Blog FireDogLake. „Es sieht so aus, als hatte Addington den Entwurf des Briefes der 9/11 Kommission, der an Rummy und George Tenet gerichtet war. Tenet und Addington hatten ganz eindeutig ein Gespräch darüber, wie sie darauf regieren sollten. Aber es sieht so aus, dass Addington die Antwort verfasste, Condi, Andy Card und Alberto Gonzales darüber schauen ließ und ihn dann an Tenet (und vermutlich Rummy) sandte, dass diese ihr OK gaben und ihn unterschreiben konnten.“

Wie FireDogLake richtig feststellt, war dies Teil der Vertuschungsaktion um die systematische Folter der Gefangenen zu verschleiern, die vor der Enthüllung des Abu Ghraib Skandals im April 2004 noch nicht komplett ans Licht gekommen war.

Die Ablehnung des Zugangs zu den Gefangenen, fand ihren Grund jedoch zweifellos darin, dass die Kommissionsmitglieder später nicht die Tatsache enthüllen könnten, dass diese Männer nichts weiter als Sündenböcke und Ziegenhirten waren, die überhaupt nichts mit den Anschlägen von 9/11 zu tun hatten.

Wir hatten angesichts der Propaganda der Massenmedien, in denen das bloße in Frage stellen der Geschichte von 9/11 dämonisiert wurde, fortwährend darauf hingewiesen, dass die Mehrheit der 9/11-Kommissionsmitglieder an die Öffentlichkeit ging um die offizielle Geschichte als Lüge niederzumachen.

Der leitende Rechtsberater der 9/11-Untersuchungskommission, John Farmer, sagte, die Regierung war sich einig darüber die Wahrheit über 9/11 zu verheimlichen, was auch mit den Behauptungen seiner Kollegen der 9/11-Kommission in Einklang steht, die zu der Schlussfolgerung gelangten, dass das Pentagon sie bezüglich seiner Reaktion auf den Anschlag absichtlich in die Irre führte.

Senator Max Cleland, der aus der 9/11-Kommission austrat, nachdem er sie einen „nationalen Skandal“ nannte, sagte 2003 in einem PBS-Interview:

„Ich sage, das ist Absicht. Ich sage, die Verzögerung im Hinblick darauf diese Informationen vor der amerikanischen Öffentlichkeit zurückzuhalten…eine Serie von Anhörungen, dass einige Kongressmitglieder, darunter Bob Graham und andere, vor acht oder zehn Monaten wussten, dass hier absichtlich gebummelt wurde…die 9/11 Kommission wurde absichtlich ausgebremst, weil es die Strategie und Priorität der Regierung war, dass wir Saddam Hussein ausschalten.“

Cleland sagte gegenüber Democracy Now: „Eines Tages werden wir die gesamte Geschichte erfahren müssen, da das Thema 9/11 für Amerika von so entscheidender Bedeutung ist. Aber das Weiße Hause möchte es vertuschen.“

2006 berichtete die Washington Post, dass einige 9/11-Kommissionsmitglieder Irreführung durch das Pentagon vermuteten:

„Laut Quellen, die an den Gesprächen beteiligt sind, gelangten einige der Mitarbeiter und Kommissare des Ausschusses zum 11. September zu der Schlussfolgerung, dass die ursprüngliche Geschichte des Pentagons, wie es auf die terroristischen Anschläge des Jahres 2001 reagierte, vielmehr Teil einer absichtlichen Anstrengung gewesen sein könnte die Kommission und Öffentlichkeit zu täuschen, als den Wust der Ereignisse dieses Tages wiederzugeben.“

Das 9/11-Kommissionsmitglied Bob Kerry hatte auch offene Fragen. Wie Salon berichtete, glaubt er, es gäbe berechtigte Gründe einer alternativen Version als der offiziellen Geschichte Glauben zu schenken.

„Es gibt eine Vielzahl von Grünen zu vermuten, dass es einige Alternativen zu dem geben könnte, was wir in unserer Version dargestellt haben.“ sagte Kerry. Die Kommission hatte nur begrenzt Zeit und eingeschränkte Ressourcen um ihre Untersuchung durchzuführen und die Regierung verhinderte den Zugang zu entscheidenden Dokumenten und Zeugen.

Das Kommissionsmitglied Tim Roemer sagte gegenüber CNN, dass die Kommissionsmitglieder eine strafrechtliche Untersuchung von Falschaussagen in Erwägung zogen.

„Wir waren extrem frustriert über die Falschaussagen die wir bekamen.“ erklärte Roemer gegenüber CNN. „Wir waren uns nicht über die Absicht im Klaren, war es um die Kommission zu täuschen oder lediglich Teil eines ahnungslosen Beamtenapparates.“

Trotz der Tatsache, dass die Mehrheit der 9/11-Kommissionsmitglied die offizielle Geschichte offen angriff, verleumden die Konzernmedien immer noch jede Verdächtigung, die um 9/11 kreist, im besten Falle als unbegründetes Verschwörungsgerede und im schlimmsten Falle als terroristische und extremistische Propaganda.

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